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„Paraguayas“ verkaufen sich in Spanien für 20 Euro

Madrid: Im ältesten Gewerbe der Welt ist genauso die Eurokrise zu spüren wie anderswo. Was noch vor vier Jahren 50 bis 80 Euro wert war, muss jetzt auch für 20 Euro gehen. Die iberischen Freier können sich höhere Preise anscheinend nicht mehr leisten.

Ohne dass diese Frauen zugeben in welchem Geschäftszweig sie arbeiten und wie viel sie verdienen, kann man auf Kleinanzeigenseiten Spaniens diese Dienstleistungsangebote finden. Angebote von jungen 18 bis reifen 42 jährigen Frauen sind da an der Tagesordnung.

Nach einer Studie aus dem Jahr 2008 als Prostituierte aus Paraguay noch 80 Euro pro Einsatz bekamen, lebten diese demnach nicht schlecht. Sie konnten die Hälfte davon zur Seite legen und bei 10 Freiern pro Tag oder 300 pro Monat wären dies theoretisch „12.000 Euro“.

Bei diesem Bericht von vor vier Jahren gaben die Frauen an, in der Mehrzahl verheiratet zu sein und Kinder zu haben und diese mit dem erwirtschafteten Geld über Wasser zu halten. Den Familienangehörigen in Paraguay erzählten sie dann, internes Reinigungspersonal zu sein ohne Wohnung. Der Lohn für solche Arbeitskräfte beträgt normalerweise 650 bis 850 Euro wovon sie 300 bis 450 Euro nach Paraguay sendeten.

Ein spanischer Tageslohn beginnt bei 20 Euro, die Summe für die man eine paraguayische Begleiterin bekommen kann. Damit kommen natürlich viele ökonomische Probleme auf die Frauen sowie deren Familien zu. Auch andere Paraguayer die in Spanien arbeiten warnen ihre Landsleute davor nach Spanien zu kommen, da es keine Arbeit gibt die gut bezahlt wird.

(Wochenblatt / La Nación)

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