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Alarmstufe Rot für Asunción

Asunción: Erst kam der Transport auf dem Rio Paraguay wegen Niedrigwasser zum Erliegen und Meteorologen vertrösteten die Unternehmer auf April, jetzt im Mai steigt der Wasserpegel viel höher als gewollt, was wiederum Probleme für die Hauptstadt und deren Bewohner mit sich bringt.

„Schon seit einer Woche wurden Notunterkünfte gebaut und genutzt. Diese Infrastruktur reicht nun nicht mehr aus und es muss ein Notfallplan her“, so Arnaldo Samaniego, Bürgermeister von Asunción.

„Innerhalb des letzten Monats stieg der Wasserpegel um 2,5 m und seit letztem Freitag erneut 19 cm auf 4,90 m. Damit sind derzeit 831 Familien, also etwas mehr als 3.000 Personen direkt betroffen. Ihre Wohnhäuser meist im unbewohnbaren Zustand. Dank der nationalen Streitkräfte konnten die Betroffenen Notunterkünfte in den Kasernen nutzen“, so Nidia López, vom städtischen Notstandsrat (Comueda).

Schon in der vergangenen Woche wurde eine Kommission aus dem Gesundheitsministerium, dem Notstandssekretariat (SEN) und anderen Institutionen gebildet, um präventiv Pläne für eine Evakuierung auszuarbeiten und zu koordinieren.

Ein ähnliches Panorama zeigt sich auch nach wie vor in vielen Teilen des Chacos, Concepción und Mariano Roque Alonso.

(Wochenblatt / Abc)

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Kommentare

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2 Kommentare zu “Alarmstufe Rot für Asunción
  1. Melchior Bruderer schrieb am :

    Ja, dieser blöde Fluss soll gefälligst die nächsten Tausend Jahre seine Pegel halten, schliesslich wohnen seit 500 Jahren Menschen dort. Dämlicher Fluss!

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