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ANR und PLRA beschuldigen die Presse wegen materiellen Schäden an ihren Zentralen

Asunción: Nach Ansicht der paraguayischen Gesetzgeber ist die Presse alleinschuldig an dem Vandalismus einiger Demonstranten gegen die Parteizentralen, nach der Entscheidung die internen Wahllisten nicht abzuschaffen.

Dabei wurden die um ihrer Macht betrogenen Parlamentarier schroff und nutzen Töne und Ausdrücke die keineswegs ihren hohen Monatslohn rechtfertigen. Die protestierende Menge wurde als besoffene und streitsuchende Masse herablassend bezeichnet, die Lugo angeblich finanziert.

Der Senat verdankte dem Umstand, dass drei Stunden über die eingeschlagenen Scheiben gesprochen wurde,keine weitere Arbeit an diesem Tag.

Der Senator Juan Carlos Galaverna (ANR) wurde zur Furie und beschimpfte die Eigentümer von Última Hora und Abc Color, Antonio J. Vierci und Aldo Zucolillo, als Hurensöhne. Er sagte weiter, dass Journalisten nur Befehle ausführen und der Senat noch nicht einmal das Geld hat, um die Wahllisten zu öffnen. Er beschuldigte die Regierung Komplize dieser Aktion zu sein. Für ihn ist die Öffnung der internen Wahllisten ein Aufruf zum Bürgerkrieg, wo jeder Parlamentarier besser sein will als der andere.

Abgesehen davon, dass die Produktivität einiger Untätiger dann tatsächlich erhöht würde, entscheiden die Wähler wen sie als geeignet ansehen. Dafür bedarf es keinen internen Krieg.

Der Colorado Gregorio Areco sagte, „so wie es nicht präsentierbare Senatoren gibt, existieren auch viele schlechte Journalisten. Ich habe keine Angst vor den 300 desorientierten Paraguayern die Gewalt nutzen“, forderte er sie heraus.

Der Senator Julio Velázquez „forderte die Presse auf, ihren Kandidaten zu präsentieren. Danach verbesserte er sich und sagte, dass sie das schon getan hätte in Form von Mario Ferreiro“.

Die liberale Senatorin Zulma Gómez kritisierte ihren Parteikollegen Efraín Alegre „der nur deswegen gut in der Presse dasteht weil er das Projekt nicht gelesen hat und grundlos dafür war“.

Der liberale Abgeordnete liberal Elvis Balbuena versicherte, „dass die Presse Feuer gelegt hat und sich nun auch verantworten muss“.

(Wochenblatt / Última Hora)

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Kommentare

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4 Kommentare zu “ANR und PLRA beschuldigen die Presse wegen materiellen Schäden an ihren Zentralen
  1. Metti schrieb am :

    Das Volk braucht Brot und Spiele……ist kein Brot da, dann geht es auf die Strasse.
    Was 1789 in Frankreich passierte wird hier auch irgendwann mal geschehen.

  2. zaungast schrieb am :

    Das Volk soll dumm gehalten werden, damit es die Kreise der politischen Oberschicht nicht stört.
    Wehe wenn sie mal gegen dem Strom schwimmen.
    Diese Randale ist ein Produkt der herrschenden Verhältnisse.

  3. Peter schrieb am :

    So ist es richtig! Die Presse muss noch mehr interne Sauereien an das Tageslicht fördern. Nur wenn das Volk informiert ist, wird es bei der nächsten Wahl die Weichen stellen. Demokratie erfordert offene Informationen aus der Politik, sonst wird das nix!
    Man darf auch gespannt auf die Reaktion des Volkes warten, wenn die ersten Kontrollen der Polizei bzgl. der ITV durchgeführt werden. Das könnte zu einem Bummerang werden.

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