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Asunción und die dringende Notwendigkeit über deren Zukunft nachzudenken

Asunción: Der Architekt Rodrigo Resck bot einige Anmerkungen an, wie man Asunción aus deren risikoreichen Lage in der sich die paraguayische Hauptstadt befindet, befreien kann.

„Die Stadt ist schon in der Krise. Generell merkt einer erst dass alles kollabiert wenn es schon zu spät ist. Im Fall von Asunción kollabierte schon der Personentransport, was ein Standard und Qualitätsindikator sein sollte“, versichert Rodrigo Resck.

Der Dozent der Architekturfakultät der Universität von Asunción (UNA) machte seinen Abschluss in São Paulo, Brasilien mit Aufbaustudien an der Université Paul CézanneAix-Marseille III, in Frankreich und der Facoltà di Architettura de la Universitá degli Studi di Genova, Italien. In seinem Blog www.asuncion2050.blogspot.com zeigt er ein paar Vorschläge wie die Zukunft der Stadt aussehen könnte.

„Die Zukunft steht vor der Tür während wir uns noch mit den Problemen aus der Vergangenheit rumschlagen. Wenn nicht bald Lösungen dafür gefunden werden könnte der komplette Kollaps eintreten“, erklärt Resck

Die Zahl 2050, gilt diese als Zeitfenster bis alles transformiert sein muss?

- Es existiert kein Chronogramm nicht für die privaten noch für die öffentlichen Sektoren. Die Stadt sollte nur nicht verschlafen sich zu transformieren. Von heute an bis 2050 werden mehr als 5 verschiedene Bürgermeister aus diversen Parteien an der Macht sein. Wenn diese nicht zusammen an einem Strang ziehen und kontinuierlich wichtige Projekte vorantreiben, nützt die ganze Sorge gar nichts. Der Zustand wird nicht besser werden ohne Geschlossenheit.

Die politisch-sozialen Prozesse weisen den Weg der Entwicklung in Asunción?

- In ihrer Form reflektieren sie die Stadt selber. Man muss verstehen, dass das was wir heute Asunción nennen die Summe ist aus alle den politisch-sozialen Prozessen der Vergangenheit. Einige Verbesserungen kann man erkennen, was Hoffnung nährt. Allerdings fehlt im Allgemeinen eine Koordination und der Blick auf die Zukunft was Projekte die länger als fünf Jahre dauern unmöglich erscheinen lassen.

Was sind die kritischsten Punkte?

- Die Stadt wie jedes andere komplexe System hat diverse kritische Punkte. Einige explizite sind der Transport, Gesundheit und Wohnraum. Am schlimmsten jedoch ist das Thema Transport.

Weswegen wird nicht auf lange Sicht geplant?

- Der Grund für diese Art zu planen ist die Politik. Die neuen Generationen sind besser gebildet und haben eine globalere Sicht. Auch die Ökologie ist bei der Planung nicht zu vernachlässigen. Projekte wie die Costanera ist nicht nur ein aktuelles Projekt es wird aktuell realisiert weil es benötigt wird. Ein Projekt muss fertig sein bevor es benötigt wird. Die Costanera wird dem Straßenverkehr viel Entspannung bringen.

Was kann man im Hinblick auf die Transformation des Areals um das Shopping del Sol, oder die Flussauen im Chaco sagen?

- Das Phänomen was wir rund ums Shopping del Sol sehen passiert derzeit in vielen Städten der Welt. Man kann das als positiv werten jedoch muss auch hier aufgepasst werden, dass zwischen all den vollbesetzen Hochhäusern auch noch der Verkehr funktionieren kann.

- Das Thema Chaco und dessen Flüsse ist weitaus schwieriger. Da muss man mit viel Vorsicht und ökologischer Verantwortung und Wissen voranschreiten. Mir scheint es ein großer Fehler zu sein, den Chaco in große Grundstücke aufzuteilen so, dass jeder seine eigene Brücke über den Fluss baut.

Welches Potenzial hat Asunción in Bezug auf eine Entwicklung begleitet durch Technologie und Ökonomie?

- Asunción hat viele Möglichkeiten, die Zone um Bañado Sur ist exzellent für ökologische Projekte die der Natur wenig bis gar nichts schaden. Die Technologie ist ohne Zweifel der große Faktor des Wechsels. Es ist unbedingt notwendig eine intelligentere Stadt zu schaffen. Technologie ist das Schlüsselwort für Fortschritt.

(Wochenblatt / La Nación / Foto: UH Zoom)

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Kommentare

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9 Kommentare zu “Asunción und die dringende Notwendigkeit über deren Zukunft nachzudenken
  1. wc_ente schrieb am :

    fast das ganze asuncion gehört abgerissen )))) da kann man auf weite sicht nichts machen in asu…ist und wird immer so eine dreckige und stinkende stadt sein.
    auch der verkehr….alleine schon die linksabbieger auf der überholspur….((((((((

    • dr vetter vom kroiszipfel schrieb am :

      WC-ENTE auch dieser Komentar ist einfach “DUMM und EINFÄLLTIG”. Warum biste dann in PY, wenn Du nur an allem rumnörgelst???? Dein Name “WC-ENTE” macht Dir alle Ehre!!!

      • wc_ente schrieb am :

        dr vetter…weil ich niemals in asu leben würde und möchte…das ist ein grosser unterschied…frage vorher nach wo ich lebe..und die dummen fragen nicht nach.

        und asu ist eine dreckstadt, mache jedes mal ein kreuz wieder auf dem land zu sein.

        viel spass in deiner stadt….

        • Hans schrieb am :

          Wenn Sie also die gesamte Stadt einstampfen wollen, dann soll sicherlich neu gebaut werden. Fein – wieviele Einwohner von Asuncion können Sie langfristig (10-15 Jahre) bei sich aufnehmen und verpflegen?
          Wie viele Arbeitsplätze können Sie schaffen?
          Haben Sie vielleicht in Ihrem Garten noch Platz für
          das Frauengefängnis?
          Was ich damit sagen will: Falls Sie mal nicht am Inhalt Ihrer WC-Entenflasche schnüffeln, können Sie ja mal darüber nachdenken, was aus den Menschen wird, die dort leben und arbeiten.

          • wc_ente schrieb am :

            hans das ist schon klar…das es nicht geht…

            stell dir vor, sie wollen aus asuncion eine schöne stadt daraus machen…wo sollen sie hier anfangen…!!!!

            sorry es ist ein chaos in dieser stadt…es wird nur geflickt das es weiter geht…aber einmal ist es soweit…da hilft das flicken auch nichts mehr.

            und meine ansicht, das sage ich ob des den dr dr dr vetter passt oder nicht…asu ist ein drecknest…
            und warum ich hier bin, sicher nicht wegen der stadt..sondern das leben auf dem lande…

            wo ich mich nicht hinter gittern und mauer verstecken muss, und auch frische luft einatmen kann…und das kommt noch dazu, das die paraquayer selber am abend nicht mehr auf die strasse sich trauen.

  2. John schrieb am :

    Die 10 grössten Firmen zahlen ganze 113 Millionen USD steuern, dass kann nicht einmal für das Gesundheitssystem reichen. Vielleicht kommt Asuncion zu Einnahmen durch das neue Gesetz, welches böse Autofahrer Fussgänger durch Regenwasser anspritzen und diese somit schwer verkehrsdeliktieren. Ausserdem denke ich nicht, dass strategisches (langfristiges) Denken zu den Stärken gehörten. Hier lebt man im operativen (kurzfristigen) Denken.

  3. Beobachter schrieb am :

    Ich lebe seit vielen Jahren in Asuncion und kann dem ganzen Geschreibsel von wc_ente überhaupt nichts abgewinnen. In Asuncion gibt es sehr schöne Stadtteile aber auch andere, wo man als Europäer nicht leben möchte.

    Das Argument mit der dreckigen Stadt wird immer wieder von Leuten benutzt, die gewisse Interessen vertreten um Leute irgenwo im Hinterland anzusiedeln.

    Eines steht auch fest, wenn ich in Asuncion in einer guten Lage eine Liegenschaft habe, kann ich diese jederzeit problemlos veräussern, was irgendwo im Landesinneren oft sehr schwer ist.

    Es mag ein paar Jahre interessant sein im Hinterland zu leben, aber mit der Zeit wollen viele mehr als nur grüne Wiesen und ein Einsiedlerleben.

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