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Auf Wählerfang mit Regierungsgeldern

Asunción: Wie auch die Wahljustizbehörde TSJE nutzt die Regierung staatliche Ressourcen um Anhänger zu finanzieren.

Lugos Regierung zahlt etwa 200.000 Familien eine finanzielle Unterstützung über das Programm Tekoporã und Tekoha. Diese Summe stieg Jahr für Jahr und soll in 2013 einen Stimmenzuwachs beziehungsweise einen Sieg garantieren. Die Ärmsten der Armen, dass versteht sich von selbst, werden wohl kaum die abwählen, die ihnen eine monatliche Hilfszahlung zukommen lassen.

Insgesamt sind 187 Milliarden Guaranies im Haushaltsplan 2012 für die zwei besagten Programme vorgesehen. Beide Hilfsprogramme werden über das Sekretariat für soziale Aktionen (SAS), präsidiert vom Sozialist Hugo Richer, koordiniert. Diese Programme sind nach Lugos Auffassung eine Lösung um die Armut zu verringern. Prozentual gesehen ist dies jedoch nicht eingetreten.

Ein weiterer Aspekt der als Wahlvorbereitende Maßnahme angesehen werden kann ist das Sekretariat für Wohnungsbau (Senavitat) welches für 2012, 615 Milliarden Guaranies zur Verfügung hat.

Trotz der Einweihung vieler neu gebauter Häuser für Arme sowie Unterstützungen in anderer Form konnte die Armut nicht von ihren 34,7% wegbewegt werden.

So wie auch die Wahljustizbehörde, die jährlich mehr Geld für weniger Arbeit braucht ohne messbare Resultate vorzulegen, handhabt es auch Lugos Regierung. In 2008 sprach der Staatschef noch davon den gigantischen Staatsapparat zu verkleinern um Kosten einzusparen. So gut wie keine Funktionäre wurden entlassen, Kosten wurden statt verringert, erhöht und nun studiert eine Regierungsteam tatsächlich ob die TSJE die 50 Millionen US-Dollar für dieses Jahr erhalten sollen.

(Wochenblatt / Abc)

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