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Ausbruchsversuch aus Gefängnis in Pedro Juan Caballero vereitelt

Pedro Juan Caballero: Nur wenige Kilometer von der brasilianischen Grenze in der Provinzhauptstadt Amambays entfernt, hatten drei eingesperrte Verbrecher vor einen Ausbruchsplan in die Realität umzusetzen.

Mit Hilfe von außen, wie schon vorgekommen, sollte Milner Estaquio Ruiz sowie zwei andere noch nicht identifizierte Insassen befreit werden. Alle drei sollen Drogendealer sein. Ruiz sitzt seit mehreren Monaten hinter Gittern weil er in der Zone von Azotey mit 35 kg Kokain von der SENAD erwischt wurde. Die anderen zwei sollen aus dem gleichen Zellenblock stammen.

„Wegen des schlechten Wetters der letzten Nacht und der Möglichkeit, dass der Befreiungsplan jederzeit durchgeführt werden kann, kam der zuständige Direktor der Haftanstalt, Miguel Ángel Martínez López, eilig zu seinem Arbeitsort zurück in Begleitung von unzähligen Polizisten aller Kommissariate sowie einer Spezialeinheit der Zone, so der Polizeichef der Provinz Amambay“, Miguel Ángel Canata.

Im Regionalgefängnis von Pedro Juan Caballero sind etwa 350 Insassen hinter Gittern, wovon 280 verurteilt sind und rund 70 sich in Untersuchungshaft befinden.

In der Nacht vom 2. zum 3. Mai 2011 wurden durch Hilfe von außen sechs Insassen befreit. Daraufhin wurden die Sicherheitssysteme verbessert und der Direktor ausgetauscht, da der Verdacht nicht ausgeräumt werden konnte, dass dieser Mitschuld an der Aktion trug. Mit guten Beziehungen zu dem Ex Direktor Catalino Díaz, der festgenommen und angeklagt wurde, konnte man Prostituierte und Alkohol zu jeder Tageszeit innerhalb der Anstalt haben.

(Wochenblatt / Última Hora / MJT)

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