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Bolivianischer Gouverneur floh nach Paraguay und erbittet Flüchtlingsstatus

Asunción: Der Ex-Gouverneur von Tarija, Mario Cossío, reichte vorgestern einen Antrag auf vorübergehenden Aufenthalt vor der nationalen Kommission für Flüchtlinge (Conare) ein. Der nationale Kanzler, Héctor Lacognata, sagte, dass bis jetzt noch kein Asylantrag gestellt wurde.

Die Conare muss in einer Dringlichkeitssitzung analysieren ob und wie der Status des Politikers in Paraguay aussehen wird.

Die Organisation, deren Präsident der Sekretär für auswärtige Angelegenheiten des Außenministeriums ist, hat sechs Mitglieder mit vollwertigen Wahlstimmen. Cossío erheilt die vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage.

Anderseits versicherte der Außenminister, Héctor Lacognata, dass er auch noch nicht 100% die Umstände verstanden hat und somit noch kein Urteil über ein mögliches Asyl lauthals ausgesprochen werden kann.

Laut der Aussage des 50-jährigen Bolivianers Cossío floh er nach Paraguay nachdem er am 16. Dezember gefeuert und ersetzt wurde aus Bolivien. Er beschuldigt Evo Morales und seine Regierungsmitglieder ihn zu verfolgen. Die Regierung Boliviens wiederum wirft ihm Unwirtschaftlichkeit und Korruption in 20 Fällen vor.

(Wochenblatt / telesur / Abc / Foto: lostiempos.com)

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