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Brasilien testet Transportpanzer für Grenzeinsatz zu Paraguay

Die brasilianische Militärpolizei probiert derzeitig einen geländegängigen Transportpanzer aus, der bei der Senkung der Verbrechensrate im Bundestaat Paraná, angrenzend zu Paraguay, hilfreich sein soll.

Bis zum 22. August geht die Testphase des „Gladiators“ der einem TPz „Fuchs“ der Bundeswehr gleich kommt, bei weitaus geringerem Gewicht (etwa 10 t leichter). Danach entscheidet das brasilianische Sekretariat für öffentliche Sicherheit (SESP) ob ein Kauf in Betracht kommt.

Die Erwartungen des gepanzerten Produktes sind hoch. Zumindest ist es hilfreich bei der kommenden Weltmeisterschaft im Kampf gegen den Terrorismus und Grenzkontrollen mit Sicherheit für bis zu sieben Besatzungsmitglieder.

Das Fahrzeug würde hauptsächlich vom Spezialpolizeibataillon (BOPE) eingesetzt. Oberstleutnant Nerino Mariano de Brito, Kommandant der BOPE, versicherte, dass es eine dringende Notwendigkeit wäre diese Fahrzeuge zu bekommen. Der Gladiator ist universell einsetzbar und hat viele Vorteile.

„Ein gepanzertes Fahrzeug hilft den Polizisten sich näher an die Verbrecher zu getrauen ohne Sicherheitsrisiken einzugehen“, meint er.

Laut De Brito, wird eine der hauptsächlichsten Funktionen der Einsatz an der Grenze sein. „In dieser Region kann die Polizei dann mit Schüssen empfangen werden“, detailliert er.

Obwohl das Fahrzeug sehr imposant wirkt ist es auch unheimlich praktisch und kann somit in fast allen Aufgabengebieten der Polizei eingesetzt werden. Eine von ihnen ist die Geiselbefreiung.

Mit dem Fahrzeug können Mauern eingerissen werden, in Drogenlokale kann man „reinplatzen“ und geschützt vor Waffen sein. In den Favelas der Großstädte oder in unebenen Geländeabschnitten ist der 4×4 Panzer sehr nützlich.

Die Höchstgeschwindigkeit des 6,3 t schweren Gefährts liegt bei 105 km/h. Der Motor leistet 185 PS und vier Kameras lassen bei völliger Panzerung erfahren was draußen vor sich geht. Die Reifen haben gewisse Bänder eingearbeitet die im Fall von Beschuss noch mehr als 5 km das Fahrzeug in Bewegung halten.

(Wochenblatt / parana-online.com.br)

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