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Der Horror den Teresa Lichi durchleben musste

Asunción: Auf der einen Seite stehen die letzten Momente im Leben der 20 jährigen Studentin Teresa und auf der anderen die forensischen Ermittler, die ihren Arbeitszweig mit der Aufklärung des schrecklichen Verbrechens gestärkt sehen.

Die Knochen von Teresa Lichi erzählen eine Horrorgeschichte und weißen klar auf ein Tötungsdelikt. Norma Escobar de González erschreckte sich so wie noch nie in ihrem Leben, als die am vergangenen 6. Juli ihre Kühe nahe eines Corrals suchen war und in der Abenddämmerung am Ufer eines Baches im Ortsteil Potrerito von Ñumí, Guairá, einen menschlichen Schädel fand.

“Es war so als hätte man mich gerufen damit ich ihn finde“, sagte die Frau zu ihren Nachbarn während sich die Nachricht in den Medien des Landes verbreitete. Sind es die Reste von Teresa Edith Lichi Riveros (20) aus Coronel Martínez, fragen sich in diesem Moment alle.

Es vergingen 20 Tage bis das forensische Team, zusammengesetzt Juan Carlos Zárate Rodríguez, Chefodontologe; Lilian Marín und dem Antropologe Jorge Eduardo Cañete, das unausweichliche bestätigen.

Das schlimmste jedoch, was bei der Untersuchung ans Tageslicht kam, ist die Art und Weise wie die junge Frau ums Leben kam. Drei große Frakturen im Schädelbereich berichten lautlos von großen Schmerzen und einem schrecklichen Ende.

Obwohl in einigen Polizeiserien, meist aus den USA, der Ablauf von Untersuchung der breiten Masse nähergebegracht wird, ist diese Art und Weise Fälle zu lösen eher neu in Paraguay. „Man könnte sagen, dass sich das Land in der ersten Phase der Forensik befindet“, so Dr. Pablo Lemir, Direktor der Gerichtsmedizin.

„Im Fall von Teresa Lichi war es nicht notwendig eine DNA Probe zu untersuchen. Ein Zahnabgleich war ausreichend, um die Identität zu klären. Dies war eine Beispiel für gute Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gerichtsmedizin. Eventuell hätte die Arbeit schneller von statten gehen können jedoch gibt es auch in dem Bereich bürokratische Hürden zu überwinden“, so Lemir.

Der Richter von Villarrica, Bienvenido González Enrique und seine Kammermitglieder Carlos Guillermo Rehnfeldt und Juan Ricardo Gómez sehen einem Prozess entgegen wegen der Freilassung des Hauptverdächtigen Guillermo Saúl Duarte, in dessen Nachbarschaft die Knochenreste gefunden wurden.

(Wochenblatt / Última Hora)


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4 Kommentare zu “Der Horror den Teresa Lichi durchleben musste
  1. obelix schrieb am :

    Tut mir ja leid um die Frau aber die ganze zeit nur Lichi am fernseher und in den Zeitungen, find ich zensur.

    • erika schrieb am :

      das erste mal, dass ich einen kommentar schreibe.
      aber bei so einer aussage wie deiner, obelix, da platzt mir der kragen! mehr gefühlskälte kann man ja wohl nicht mehr an den tag legen.
      ein guter rat von mir: behalt deine kommentare für dich und verschone uns in zukunft damit!
      mein beileid an die familie und hoffentlich wird der mörder gerecht bestraft.

      • obelix schrieb am :

        Ich glaube es gibt Sachen die sind auch wichtig, kannst ja ein Kranz kaufen und auf den Friedhof bringen

  2. noname schrieb am :

    Ich schaue sozusagen null paraguaysches Fernsehen. Dies, weil man meinen könnte, Paraguay sei die Welt. Rundherum – in den paraguayschen Provinzen wie die USA, Europa ua. passiert offenbar nichts. Und wenn ich mal schaue, dann den ganzen Tag die gleichen Noticias.
    Ich finde den Kommentar von Obelix nicht nur überflüssig, weil das jeden Tag so ist, ich finde den Kommentar auch etwas primitiv, weil nur weil einem eine TV-Sendung auf den Sack geht, dieses Verbrechen, welches an Teresa Lichi begangen wurde, ein sehr schreckliches für die arme Frau war.
    Bestimmt wurde beim Abgang vom ex-Präsidenten F. Lugo auch den ganzen Tag lang über nichts anderes am TV gegakert – keine Ahnung hab’s nicht geschaut, es gibt ja noch wochenblatt.cc – aber da wäre der Kommentar von Obelix wohl angebrachter gewesen?

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