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Der Ypacaraí See bekommt sein Blau zurück

San Bernardino: Der Ypacaraí See, ein Synonym für Schmutzigkeit, verändert sich hin zum sauberen Gewässer. Dank der kontinuierlichen Arbeit der Stadtverwaltung mit dem Umweltsekretariat sowie der ESSAP konnte eine merkliche Selbstreinigung des Wassers festgestellt werden, was nicht zuletzt den Einwohnern sowie den Touristen zu Gute kommt.

San Bernardino, die Stadt die vor 130 Jahren von deutschen Einwanderern gegründet wurde am Ufer des Ypacaraí Sees wurde benannt nach dem damaligen Präsidenten des Landes Bernardino Caballero, mit dem die Einwanderer verhandelten.

In den vergangenen Jahren wurde zumindest die Wasserqualität ständig in Frage gestellt, da Fische auch Mangelware waren. Dies hat sich ebenso gebessert wie auch in angrenzenden Gemeinden. Auch in Areguá, wo der „Playa Municipal – Stadtstrand“ beherbergt ist, kann man eine Verbesserung erkennen.

Herminio Franco, Präsident der Vereinigung der Kanufahrer von Areguá, erklärte, dass im vergangenen Jahr eine große Anzahl Jungfische in den See gesetzt wurde, die sich von den vorhandenen Algen ernährten und somit das Wasser mitreinigten.

Nicht zuletzt hat sich auch in den Köpfen der Einwohner und Touristen geändert, die ja ebenso davon profitieren. Diese Verdeutlichung in Form von verschiedenen Kampagnen soll intensiviert werden damit sich ein jeder klar macht warum keine Abfälle ins Wasser gelangen sollten.

Ein weiteres Projekt was der Bürgermeister der Stadt San Bernardino, Ramón Zubizarreta, mit verschiedenen Gruppen beginnen will ist die Erneuerung der Filteranlagen für Wasser und Abwasser. Die staatliche ESSAP arbeitet derzeit noch mit Maschinen die 30 Jahre alt sind und ihr nützliches Leben schon lang hinter sich haben. Um diese zu erneuern braucht die Gemeinde oder der Staat, denn der See geht alle Paraguayer was an, ungefähr 3 Millionen US-Dollar.

(Wochenblatt)


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