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Die „Planilleros“ müssen das erhaltene Geld zurückzahlen oder ins Gefängnis gehen

Bedienstete Ermittler (UH)

Asunción: Das ist der einzige Prozesslösung die sie haben, sagte gestern der Anti-Korruptionsstaatsanwalt Eduardo Cazenave. Di Ermittlung über die Geisterangestellten der Wahljustizbehörde identifizierte schon mehr als 100 Verdächtige durch anonyme Emails.

Staatsanwalt Eduardo Cazenave, welcher mit den Untersuchungen beim übergeordneten Tribunal für Wahljustiz (TSJE) begann, erklärte gestern dass nach seinem Kriterium der einzige Ausweg die Rückgabe der illegal erhaltenen Geldbeträge sei oder das Absitzen dieser in einem staatlichen Gefängnis. Er fügte hinzu, wenn die das Geld zurückzahlen kann von einem Prozess abgesehen werden.

Untersucht werden die 17.000 vertraglich verpflichteten Personen die im Jahr 2010 dazu kamen. Davon sind bis jetzt etwa 100 als Schwindler entlarvt wurden, Dank einer eigens dafür eingerichteten Emailadresse. Eine weitere große Welle von Enthüllungen wird noch erwartet.

Unter den ersten hundert Personen befinden sich hohe Ex Funktionäre des Staates, Journalisten, Fußballspieler des Klubs 24 de Mayo, Sportverein Santaní.

Das erste Team wird geführt vom Colorado Senator Juan Carlos Galaverna und das zweite vom Colorado Abgeordneten Juan José Vázquez.

Eduardo Cazenave bekam weitere Staatsanwälte zur Unterstützung zugeteilt, da ihm allein zu viele Steine in den Weg gelegt wurden, vermutlich von den verantwortlichen. Die anderen Staatsanwälte sind Rocío Vallejo, René Fernández und Liliana Alcaraz.

Nach den eingesehenen Dokumenten des TSJE sind von den 17.000 eingeschriebenen Personen rund 13.0000 durch Empfehlungen der politischen Parteien im Kongress an ihren geldreichen Posten gelangt. Monatsgehälter von 700.000 bis 2 Millionen sind keine Seltenheit.

Zurzeit analysiert die Staatsanwaltschaft, ob und wie die Personen, die eine Empfehlung ausgesprochen haben dafür strafrechtlich belangt werden können.
Um die Untersuchungen zu beschleunigen wurde die Emailadresse: denunciatsje@gmail.com eingerichtet. Bis zum jetzigen Moment wurden etwa 100 Fälle zur Anzeige gebracht, sagten die Ermittler.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Última Hora)

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