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Die ersten 100 Tage von Bürgermeister Arnaldo Samaniego, hielt er seine Versprechen?

Asunción: Inmitten von geerbten Megabauprojekten konnte die Führung von Arnaldo Samaniego (ANR) in den ersten 100 Tagen nicht die geforderten Probleme, wie das Verkehrschaos, illegale Müllkippen und Schlaglöcher lösen.

Die ersten 100 Tage der Stadtverwaltung die er angeführt hat sind nun vorbei, gezeigt haben sie wenig Resultate, wie zu erwarten war hielt er nicht seine Versprechen.

Er versprach zudem in den ersten 100 Tagen 10 Baustellen zu realisieren, die von großer Wichtigkeit wären. Begonnen wurde nicht eine. Das Resultat dementsprechend schlecht.

Ein Wichtiger Punkt seiner Kampagne war die Sicherheit für die städtische Bevölkerung. Er plante Nachbarschaftskommissionen und eine Art Nachbarschaftsschutztruppe für gefährliche Gegenden.

Drei Monate und zehn Tage später wurde dahingehend nichts unternommen, nicht ein Plan wurde konkretisiert. Die Straßenbeleuchtung wurde nicht verbessert und Platzwärter, wie angekündigt, wurden auch nicht eingestellt.

Auf die großen Baustellen bezogen, wie das Viadukt auf der Straße República Argentina, was noch unter seiner Vorgängerin Evanhy de Gallegos fertig gestellt werden sollte kam es auch jetzt nicht zu bemerkenswerten Fortschritten, die ein Bauende in den nächsten Wochen rechtfertigen könnten.

Eine weitere Ansage seinerseits war die Verbesserung der Straße Molas López zwischen Aviadores del Chaco und Artigas. Begonnen wurde erst gar nicht damit.

Geplante Straßenunterführungen auf der Avenida Mariscal López, eine auf Höhe von General Santos und die andere auf Höhe von Sacramento wurden gleich auf die Seite gelegt weil sie mit 25 Milliarden Guaranies viel zu teuer sind. Itaipú müsste da als Finanzier herangezogen werden.

Der Bürgermeister versprach den Bürgern mehr Arbeitsplätze zu schaffen aber obwohl er sagt das Baustellen Arbeit schaffen ist das Ministerium für öffentliche Bauten (MOPC) quasi das einzige was die Baustellen ausführt.

Wenn sich der Einwohner Asunción noch daran erinnern könnte was der Bürgermeister alles versrochen hat, z.B. den Verkehr zu ordnen würde er sich verarscht vorkommen oder wegrennen und heulen wegen seiner Unfähigkeit.

Die Wahrheit ist, dass er nur ein paar Schlaglöcher hat schließen lassen. Dazu kommen ein paar Alternativstrecken die jetzt asphaltiert sind. Was sich nicht verbessert hat, ist die Situation der Ampelkreuzungen, für die schon Menschen während seiner Amtszeit ihr Leben lassen mussten. 50 neue Verkehrspolizisten stehen jetzt anstatt von Ampeln da, benötigt werden allerdings rund 600.

Deswegen sind die prinzipiellen Eingangsstraßen der Hauptstadt ständig überfüllt und bilden eine Kulisse von einer schrecklichen Realität, dessen Lösung in unerreichbare Entfernung zu rücken scheint.

In den ersten 100 Tagen war die Langsamkeit der Arbeiten rund um die Abwasserkanäle einfach zu erkennen. Diese wurden allerdings schon von seiner Vorgängerin begonnen. Trotzdem entstehen bei starken Regen immer noch Bäche bzw. Stromschnellen.

Die Müllabfuhr ist ein weiteres sensibles Thema. Die Ecken an den illegal Müll beseitigt wird blühen auf anstatt von der Karte zu verschwinden. Keiner unternimmt was dagegen. Was nützen tägliche Anzeigen mit Fotos wenn keiner etwas dagegen unternimmt. Und dies in der Zeit wo Dengue ein großes Thema ist.

Soeben wurde eine Operation angekurbelt „Asunción, ich will dich sauber“, mit Unterstützung der Armee. Die Soldaten reinigen die verdreckten Straßen anstatt derer, die sie verschmutzt haben. Die schüchtern geführte Maßnahme hat bis jetzt noch keine echten Resultate bringen können.
Auch dieses Thema war ihm während der Kampagne sehr wichtig als er von Haus zu Haus ging, um Propaganda zu machen. Gehalten hat er allerdings nichts davon.

Die Tageszeitung „Ultima Hora“ versuchte einen Termin mit dem Bürgermeister von Asunción, Arnaldo Samaniego, zu bekommen, um zu erfahren was er in den ersten 100 Tage geschafft hat. Empfangen wurden sie zu diesem Thema nicht von ihm. „Ultima Hora“ schrieb weiter, dass die Anfrage unfruchtbar war und die Bürger seine Meinung dazu nicht hören konnten.

(Wochenblatt / Última Hora)

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