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DNA Test für Lugos Kind wird angeordnet

Asunción: Auf die Bitte von José Zárate Rodríguez, Ehemann von Narcisa Delacruz, soll sie sowie das Kind, einem DNA Test unterzogen werden.

Mit dem Resultat werden dann Zweifel über die Mutter und den Vater des Kindes aus der Welt geschafft. Obwohl die älteste Tochter von Narcisa, Annika (24), schon dementierte die Mutter zu sein und die Krankenhaus-Unterlagen zur Geburt von Ángel veröffentlicht wurden, hilft dieses Test um die breite Masse und eventuell den Ehemann davon zu überzeugen, wie sich damals wirklich zugetragen hat. Anscheinend zweifelt er auch an der Vaterschaft Lugos.

Narcisa Delacruz (42) lebte zum Zeitpunkt der Beziehung mit der damaligen Bischof nicht mit ihrem Ehemann zusammen.

(Wochenblatt / Abc)


Bewertung 5 Sterne aus 2 Meinungen


17 Kommentare zu “DNA Test für Lugos Kind wird angeordnet
  1. joe schrieb am :

    Wer von Euch ohne Suende ist, der werfe den ersten Stein.
    Johannes 8,7

    Die Ehelosigkeit wurde 1022 von einem Papst Benedikt angeordnet.
    Eigentlich sollte jeder Priester und Bischof deswegen automatisch psychologisch behandelt werden. Sonst bricht anders aus.

    Mir machen die sexuellen Eskapaden unseres ehemals spirituellen, dann weltlichen Obersten ihn nur sympathischer.

    • wolfgang-sukowsky schrieb am :

      Wieso Sünde?
      Herr Lugo ist ein Mann. Er hat eben das Zaumzeug der Kirche zwischendurch abgelegt und diesen Moment genutzt
      zu einem Schäferstündchen. Nun, wenn denn nun ein Samenkorn sich daraus zur Pflanze entwickelt, dann muss man normalerweise auch die Verantwortung dafür übernehmen.

    • Hans E schrieb am :

      Sympatischer????
      Wenn wirklich eine 13-jährige zu seinen Spelgegährtinnen
      zählte, dann ist er ein widerlicher Päderast.

      • micha schrieb am :

        Ich verstehe auch nicht, wie man für jemanden, der – mit großer Wahrscheinlichkeit – Kinder sexuell ausbeutet und missbraucht Sympatie empfinden kann oder ihn sogar – aufgrund dieser Taten – “noch sympatischer” finden kann. Ich finde das Ganze dann doch eher abstoßend und ekelerregend.

    • der bayer schrieb am :

      fuer freidenker und atheisten (offenbar die mehrheit der kommentaristen) mag das verhalten von lugo naturbedingt sein und entschuldbar, fur mich als katholik ist es eine schweinerei. nicht nur wegen der kinder, sondern auch wegen der jahrelangen heuchelei waehrend seiner zeit als priester und bischof. im fernsehen wurde ein ausschnitt von der messe bei seiner bischofsernennung gezeigt. da liegt er in einer weissen kutte am boden und bittet um gottes hilfe.an falschheit nicht zu ueberbieten. bestimmt war sein kirchliches vorbild papst alexander 6 aus der sippe der borgias.

      • Hans E schrieb am :

        @ der bayer
        Das / der Zölibat ist eine Erfindung der katholischen Kirche und steht im krassen Gegensatz zur Natur.
        Wie kann sich eine Kirche anmassen, von den Würdenträgern lebenslange sexuelle Abstinenz zu verlangen? Andererseits kann ja gebeichtet werden, immerhin heutzutage ohne Ablass. Genau das ist für mich die grösste Falschheit an der katholischen Kirche.
        Man kann jede Sünde begehen, sofern man nur beichtet und Buße tut. Nicht zu vergessen, das Beichtgeheimnis, dass einen Priester zwingt, eine ihm gebeichtete Straftat für sich zu behalten – schlaflose Nächte inbegriffen.
        Sollte der Verdacht, dass Lugo nicht die Mutter sondern die Tochter (damals 13 Jahre jung) geschwängert haben,
        sich bestätigen, dann fehlt mir jedoch jegliches Verständnis. Dann verdient er die dafür vorgesehene Strafe.

    • Plagegeist schrieb am :

      @der bayer
      Zu “fuer freidenker und atheisten [...] mag das verhalten von lugo naturbedingt sein und entschuldbar”:
      Ich bin Atheist, weil es mit ein wenig logischem Denken für mich persönlich keinen Gott geben kann. Das Verhalten ist trotz dem natürlichem Sexualtrieb aller Lebewesen nicht entschuldbar. Soweit sind wir Atheisten und Gläubigen gleicher Meinung.
      Ich bewundere Sie, dass Sie Stellung beziehen und Ihre Meinung bekunden. Alle anderen Gläubigen scheine keine Meinung zu Kindesmissbrauch zu haben. Vielleicht beten sie gerade um Vergebung ihrer Sünden?
      Auch ich war mal Katholik, konnte es mir nicht aussuchen, dies wurde ich automatisch, um ab dem 18. Lebensjahr entsprechende Kirchensteuern bezahlen zu dürfen. Aber niemand hat Sie gezwungen, NICHT auch der Röm.-Kath. Kirche auszutreten. Ein Brief in Lateinischer Sprachen an die grauen Säcke genügt.
      Keinesfalls möchte ich Sie jedoch in Ihrem persönlichem Glauben beleidigen. Hochachtung haben Sie dafür verdient, einen Kommentar zu schreiben, und dafür dürfen Sie nicht beschimpft zu werden. Mehr Menschen wie Sie bräuchte die Röm.-Kath. Kirche!

  2. Johannes der Saufer schrieb am :

    Strafrecht soll für alle gelten. Es geht um die Opfer. Psychiater “heilen” die Auswirkungen, nicht die Ursachen. Um die Ursachen zu bekämpfen müssen Kirchenmenschen ihren natürlichen Sexualtrieb ausleben können und zwar an Erwachsenen und nicht an Kindern. Es geht doch nicht, dass man Straftaten als Sünde hinstellt, die Opfer haben ein Leben lang darunter zu leiden. Ausserdem hat der Präsident des Landes als Kirchenmann und als Präsident Eide geschworen! Was sind diese wert? Es geht doch nicht, dass Lügner das Volk regieren, das heisst, es geht schon, wie uns die Geschichte lehrt, aber es sollte nicht so sein, oder? Es braucht Menschen vom Kaliber eines Barak Obamas, alles andere ist Basura (span. Abfall).

  3. Hans E schrieb am :

    Warten wir doch erst einmal das Ergebnis des DNA-Tests ab, bevor wir ein Urteil sprechen. Sollte der Test ergeben, dass die Mutter des Mädchens auch die Mutter des Sohnes ist, so stimme ich Sukowski zu. Dann wäre es nur eine Sünde. Allerdings ist das Zölibat auch wider die Natur. Welcher Mann soll das ein Leben lang aushalten? Sollte der Test allerdings ergeben, dass die Tochter den Jungen zur Welt gebracht hat, so sollte die volle Härte des Gesetzes angewandt werden.

    • der bayer schrieb am :

      wer hat lugo gezwungen priester zu werden? also hat er sich freiwillig dem zoellibat unterworfen. noch dazu hat er sogar karriere in der kirche gemacht. nicht jeder wird bischof. wenn er seinen sexualtrieb nicht kontrollieren kann, warum hat er dann nicht die konsequenzen gezogen und sein priesteramt niedergelegt? noch dazu haette er eigentlich viele gruende der katholischen kirche dankbar zu sein. sie hat ihm ein studium ermoeglicht,noch dazu in rom. ein grosser sprung vom der colonia san solano der kleinstadt san pedro de parana in die gregorianische universitaet im vatikan. als dank stellt er durch sein verhalten die katholische kirche der laecherlichkeit preis und das image von paraguay wird ebenfalls geschaedigt. doch die claqueure in seinem kabinett klatschen immer noch beifall, sogar die damen (besonders ekelig die gesundheitsministerin esperanza martinez)

      • Hans E schrieb am :

        Ich sehe das so, dass junge Menschen noch Idealisten sind.
        Sie haben einen Traum und in diesem Falle auch den Glauben. Dass sich die Annahme, sein ganzes Leben im Zölibat zu verbringen, irgendwann als Irrtum herausstellt, ist klar. Kein Lebewesen kann sich dem Drang der Fortpflanzung entziehen.
        Wenn alle Priester, die ihr Zölibat brechen, sofort aus der Kirche ausgestossen würden, gäbe es keine katholische Kirche mehr. Deshalb werden die Sünden verziehen und der Sünder darf nach der Beichte in seinem Amt verweilen, wieder sündigen, wieder beichten…. usw

      • Johannes Nepomuk schrieb am :

        @Hans E, ja Sie haben vollkommen recht. Bin genau gleicher Meinung. Während der “Ausbildung” sind die jungen Männer unter sich und glauben an die Sache. Ich kenne das, ich sollte während meiner militärischen Pflicht-Grundausbildung auch dazu gebracht werden, leider ohne Erfolg. Nach dem Studium werden die Priester in die Welt “entlassen”. Diese Realität schaut dann halt anders aus. Kinder können sich schlecht wehren, also wird sich an ihnen vergriffen und dann gebeichtet und vergeben. Das Zölibat gehört abgeschafft, von mir aus auch der ganze Kirchenapparat und das Geld dorthin zurück, wo es geraubt und gestohlen wurde. Es gibt genug Hunger auf der Welt und mit dem Reichtum des Vatikan könnte viel geholfen werden. Ja, ja, könnte…

  4. wolfgang sukowsky schrieb am :

    Der Mensch ist normalerweise dazu geboren sich fortzupflanzen. Das gilt auch für katholische Priester.

    Wenn nun kirchliche Dogmen hier aufgestellt sind wie Verkehrsschilder im Straßenverkehr und eingreifen im Tagesgeschehen des zölibatären Lebens, so sind Übertretungen an der Tagesordnung.

    Ein Priester ist ein Mensch wie jeder andere auch, es sei denn er verleugnet sein Menschsein. Nun wer ein Kind zeugt, muss es auch ernähren, so verlangen es unsere Gesetze. Wer möchte denn schon ein Rabenvater sein?

    Um Vorbild zu sein, darf man kein Rabenvater sein.

  5. Johannes Nepomuk schrieb am :

    @Joes Kommentar: “Mir machen die sexuellen Eskapaden unseres ehemals spirituellen, dann weltlichen Obersten ihn nur sympathischer (s. oben).”

    Lieber Joe, aus christlicher Sicht mögen Sie Recht haben. Die Kirchenvertreter sind die Opfer.
    Doch stellen Sie sich einmal vor, eine Frau verliert durch Todesfall ihren Mann. Ein Kirchenfritz erbietet seine Hilfe. Er kommt vorbei um der Witwe und den Kindern zu helfen. Seine Augen sind jedoch bei der 13-jährigen Tochter. Im geeigneten Moment vergeht er sich an ihr und sie wird Schwanger. Mit 14 Jahren bekommt sie ein Kind und viele Probleme. Aus meiner Sicht sind nicht die Kirchenfritzen die Opfer sondern Täter, welche genau so bestraft werden müssen, wie wenn ich als Zivilist mich an Kindern vergreife! Priester vergreift sich an Kind = nichts passiert. Ich vergreife mich an Kind = Gefängnis. Ja, ja, darum ist die Allegorie der Justiz auch blind (gleiches Recht für alle, dass ich nicht lache).

  6. Plagegeist schrieb am :

    Irgendwann wird auch der letzte DIKTATOR Roms abgesetzt sein und Gläubige und Wissende können ein natürliches Leben in Frieden ohne Dogmen, religiöse Kriege und Polemik über Fegefeuer, Angst und Schwachsinn leben.
    Ich stelle mir immer vor, welchen Rang Fridolin Ratzinger heute hätte, hätte Deutschland den letzten Krieg nicht verloren… Vielleicht hätte er es auch bis nach ganz oben geschafft?

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