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Dreister Schwindel an Deutschem fliegt auf

Fernando de la Mora: Ein deutscher Staatsbürger aus Ciudad del Este erhielt vor wenigen Tagen einen Anruf von einer Person, die sich als ein Freund dieses und Bürgermeister von Caaguazú ausgab. Dabei bat diese Person den Deutschen ihm 22 Millionen Guaranies zu leihen, da sein Kind sehr krank sei und er die Behandlung zahlen müsste.

Nachdem der Deutsche die erste Rate von 12 Millionen Guaranies versendete rief er Alexis Ríos, den Bürgermeister der Stadt Caaguazú an, um nachzufragen ob er das Geld bekommen habe. Dieser jedoch wusste von alldem nichts und somit flog der Schwindel auf.

Zwei tatverdächtige Paraguayer wurden heute im Zuge der Ermittlungsarbeit in Fernando de la Mora verhaftet und schoben die Schuld auf eine dritte Person, die ihnen zwar die notwendigen Daten geliefert hat jedoch flüchtig ist.

(Wochenblatt / Telefuturo)

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10 Kommentare zu “Dreister Schwindel an Deutschem fliegt auf”

  1. Kopfschüttler sagt:

    Ja so blöd zu sein, das tut doch wohl weh , , ,
    warum ruft er denn nicht vor der Überweisung an ?

  2. Lui sagt:

    ja wenn die deutschen hier so mit dem geld um sich werfen ist es ja kein wunder dass die Paraguayers denken alle deutschen sind reich!!!

  3. Hans E sagt:

    Da kann ich mich nur anschließen, ohne Rückfrage das Geld an jemanden, den man noch nicht mal kennt, auszuhändigen ist sträflich leichtsinnig.

  4. 240d sagt:

    …bestimmt gut gemeint , doch sehr blauaeugig…

  5. uwe sagt:

    Deutsche ” Gutmenschen ” sind zum Kotzen . Die lernen es nie !

  6. Rosamunde Pilcher sagt:

    Habe zwar keine Kinder, doch versuche ich hier einmal einen Aufruf: «Bitte überweisen Sie mir 12 Mio Guaranies, mein Kind ist furchtbar krank.» Meine Konto-Nr ist: …… Oh, herzlichen Dank an alle.

  7. Hans E sagt:

    Es kann ja nicht nur “Schlechtmenschen” geben. Und zum “kotzen” finde ich es recht nicht. Grundsätzlich finde ich ja Hilfsbereitschaft sehr positiv – nur dass dies hier eben sehr sehr gutgläubig war.

  8. erich sagt:

    diese Meinung kann ich mich nicht anschließen, dass hat wohl mit Gutgläubigkeit nichts mehr zu tun.

  9. John sagt:

    Ja, stimmt, es braucht auch Menschen die helfen. Persönlich wurde ich schon mehrmals gefragt, und zwar von Paraguayern, die ich ca. seit 14 Tagen kannte, ob ich 500 ausleihen könne (komisch, immer 500). Meine Antwort: 500Gs. ja, 500.000 Gs. bräuchte ich einen Beweis für die Rechtsmässigkeit. Hin und her, ich bestehe jedoch hartnäckig darauf, dass man eine Forderung von 500.000 Gs auch belegen könne. Schlussendlich konnte mir nichts belegt werden, da der nette Onkel das Geld zur Verfügung gestellt habe. War auch gar nich böse darüber.

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