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Eine Reihe von Überfällen erschüttert Asunción und Ciudad del Este

Asunción / Ciudad del Este: Die Überfälle auf Häuser und Geschäfte halten die einfachen Bürger des Landes in Atem. Bis jetzt scheiterten die Sicherheitspolitiken und die Polizei ist nicht im Stande etwas daran zu ändern.

In den letzten zwei Wochen wurde eine Reihe von Haus- und Geschäftsüberfällen verübt, hauptsächlich in Asunción und Ciudad del Este. Zuvor war zu beobachten, dass meistens Lambaré, Fernando de la Mora, Luque, San Lorenzo und anderen Ortschaften der zentralen Zone das Einzugsgebiet waren.

Nach den Daten aus dem Archiv der Tageszeitung Última Hora sind aktuell die Hauptanzahl an Überfällen in Stadtteilen Asuncións und Ciudad del Este zu finden. Einige Vorfälle kamen auch in einer Stadt von Guairá und Limpio vor.

Im laufenden Jahr wurden auf nationalem Gebiet 937 Überfälle polizeilich registriert, im Vorjahr war die Ziffer, der meist gewaltreichen Taten, unwesentlich höher mit 965.

So wie in dem Fall der Kette „Don Vito“, wo die Delinquenten drei Lokale innerhalb eines Monats ausraubten, von denen nur ein Fall aufgeklärt werden konnte. Dabei wurden festgenommen: Gerardo Paredes (Taxifahrer), Óscar Díaz, Nidia Ramírez und Víctor Alvarenga, welche auch ein anderes Restaurant nahe der Stadtverwaltung von Asunción ausrauben wollten. Bei ihnen wurde eine Skizze des Empanadas Geschäftes „Don Vito“ auf der Straße Mariscal Estigarribia Ecke Antequera gefunden.

Andere Fälle:

Am vergangenen 26. Oktober raubten zwei Räuber, unterwegs mit dem Motorrad, das Geschäft des Ausrüsters für Feierlichkeiten „Ricardo Eventos“ im Stadtteil Nazaret von Asunción aus, wobei Bargeld, Handys und persönliche Dokumente entwendet wurden.

Eine Gruppe von Räubern konnte 30 Millionen Guaranies, zwei Handys sowie ein Notebook stehlen von einem Geschäftsmann aus dem Stadtteil Virgen de Fátima von Ciudad del Este.

Eine weitere Episode zeigt auf, dass zwei noch Unbekannte eine Beute von 18.000 – 20.000 US-Dollar machten, als sie im Mikrozentrum von Ciudad del Este ein Büro eines Despachanten Namens Despachos Aduaneros SRL ausraubten.

Ein anderer Fall im Osten des Landes weist auf als zwei Räuber in den Salon eines Friseurs kamen und mit Waffen die Herausgabe von Geld forderten. Die Beute waren 300 US-Dollar und Arbeitsgeräte im Wert von 15 Millionen Guaranies.

Eine Bande von Räubern, auch unterwegs mit Mopeds raubte am 20. Oktober eine Filiale der Apotheke Catedral, im Stadtteil San Cristóbal von Asunción aus, wobei 1 Million Guaranies erbeutet wurde.

Eine weitere Apotheke im Stadtteil Obrero von Asunción, die zur Kette Christian 2 gehört, wurde von zwei Räubern um 54 Millionen Guaranies erleichtert. Bei dieser Gelegenheit sind die Verbrecher sehr gewaltsam vorgegangen.

Zwei Männer auf einem Motorrad mit überfielen einen Stand des Lottobetreibers „Mepshow“ auf dem Abasto Markt von Ciudad del Este wo sie 1,2 Millionen Guaranies.

Am vergangenen 16. Oktober raubten ebenfalls zwei Unbekannte ein Likörladen in Asunción aus wobei sie 1 Million Guaranies in bar erbeuteten sowie vier Handys und etwas Schmuck.

Ein weiterer Sektor der angegriffen wird sind Tankstellen.

DIE MEHRHEIT DER ANGEZEIGTEN FÄLLE WIRD NICHT AUFGEKLÄRT

Opfer von Raub und Überfällen, identifiziert von Última Hora, welche aus Angst um ihre Sicherheit anonym bleiben wollen meinten das die Mehrheit der Fälle nicht aufgeklärt werden kann.

Alle sind sich einig dass wenn man zur Polizei geht um einen Raub anzuzeigen, schlecht empfangen wird, einem nicht zugehört wird und in einigen Fällen sogar sich Beschimpfungen der Beamten gefallen lassen muss.

„Als ich meine Anzeige formulierte, lachten Sie (die Polizisten) und machten sich lustig über uns während wir Angst hatten und noch unter Schock standen“, sagte ein Opfer.

Es sind nur ganz wenige Fälle, die aufgeklärt werden und somit eine Rückgabe des Entwendeten an die Opfer möglich machen.

Ratschläge: Die Nationalpolizei rät allen Privatpersonen wie auch Geschäften, dass sie keine Angestellten einstellen sollten, ohne deren Identität oder Vorstrafen überprüft zu haben. Im Fall das keiner zu Hause ist, kann man nur einen Nachbar des höchsten Vertrauens darum bitten, sein Haus im Blickfeld zu behalten.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Última Hora)

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