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Eine Stadt gegen ein Unternehmen

Protest an der Brücke über den Rio Tebicuarymi (UH)

Paso Yobái: Die Stadt in der Provinz Guiará bereitet sich auf eine Demonstration vor, die eine Einweihung der kanadischen Goldförderanlage „Independencia“ verhindern soll. In den Aussagen der Anwohner denen laut Konzessionsgesetz 2.079 auch das illegal besetze Land weggenommen werden kann damit Lampa S.A. auf insgesamt 6.700 ha schürft, ist ein großer Anteil von fremdenfeindlichen Meinungen herauszuhören.

Die begonnene Demonstration soll sich mindestens bis Mittwoch hinziehen und erfährt die Unterstützung von fast der ganzen Einwohnerzahl. Der Bürgermeister des Ortes, Édgar Chávez sagte es nicht zu erlauben, dass die Fabrikation eingeweiht wird, da sie mit Enteignungen zusammenhängen. Der Stadtrat erklärte für alle Arbeitnehmer zwei Tage frei, damit sie sich an den Protesten beteiligen können.

Der kanadischen Latin American Minerals (Lampa) wurde das Gebiet auf Konzessionsbasis legal überlassen weswegen sie wie auch die Demonstranten auf eine Antwort Lugos warten.

Der Bürgermeister lud alle ein, die die Realität kennen um sich an den Protesten zu beteiligen da ihnen der würdige Arbeitsplatz entzogen wird, sobald die Förderanlage ihren Betrieb aufnimmt. Die Lampa S.A. geht davon aus, dass sich in Paso Yobái eines der größten Abbaugebiete von Gold in Südamerika befinden könnte.

Bis jetzt ist noch völlig unklar ob und wie die Regierung sich in dem Sachverhalt eingreift.

(Wochenblatt / Última Hora)

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