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Einigung zwischen Ärzten und Gesundheitsministerin

Asunción: Die Gesundheitsministerin, Dr. Esperanza Martínez, kam zu einer Einigung mit den verschiedenen Spezialisten, die vor rund zwei Wochen angekündigt hatten das staatliche Gesundheitssystem zu verlassen wegen Unterbezahlung, zu langer Bereitschaftsdienste und schlechter Arbeitsbedingungen. Da sich das für die Erkrankten kostenlose Gesundheitssystem es sich nicht leisten kann an die 200 Ärzte zu verlieren wurde nach mehreren Treffen ein Kompromiss gefunden, der beide Parteien glücklich macht. Die Spezialisten ihrer Fachbereiche erhalten demnach 15 Millionen Guaranies Lohn ab dem kommenden Jahr. Das Gesundheitsministerium musste somit seine Sichtweise ändern nach anfänglichen Bedenken.

„Das Gesundheitsministerium erhöht somit um fast 100% die Monatslöhne der Ärzte die dann aber nur an einem Ort praktizieren müssen. Damit wird die Qualität der Behandlung verbessert und die Ärzte zeigen auch mehr Wille“, sagte die Ministerin.

Sie erklärte ebenso, dass sie mit der Unterstützung ihrer Kollegen rechnet, weil es nicht nur um Löhne und Stunden geht sondern auch um eine Reorganisierung der Krankenhäuser.

„Es ist nicht das gleiche im Emergencias Medicas eine 24 Stunden Schicht zu machen und viele Patienten zu begutachten wie in einem Gesundheitsstützpunkt im Landesinneren, dreimal die Woche. Hier muss eine Klassifizierung stattfinden. Mit 15 Millionen Guaranies pro Monat ist diese Arbeit allerdings gut bezahlt und erwartet Einsatzwille“, erklärt sie.

„Wir müssen die höheren Lohnkosten an einem anderen Ort einsparen. Dies wird allerdings möglich, wenn die Erstversorgung optimiert und die Krankenhäuser reorganisiert werden. Dafür belieben uns drei Monate Zeit. Die Lohnerhöhung greift erst ab Januar 2012. Bis dahin müssen wir uns hinsetzen, planen und zusammen arbeiten“, fügte sie hinzu.

Mit den Kinderchirurgen hatte Ministerin Martínez ebenso ein Treffen. Diese Gruppe von insgesamt 17 Ärzten ist ebenso einverstanden mit den Vereinbarungen. Sie haben anstatt der 24 Stunden Wache nur noch 12 Stunden neben dem erhöhten Gehalt, erklärt der Sprecher der Gruppe Dr. Carlos del Puerto.

(Wochenblatt / Abc)

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