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Eisenbahn-Streckenbau der Asunción und Encarnación vereinen wird beginnt in einem Monat

Asunción: Der Bau des ersten Teilabschnittes des neuen Eisenbahnnetzes welches die Hauptstadt sowie die Provinzhauptstadt von Itapúa verbinden wird beginnt innerhalb von 30 Tagen. In der Zukunft werden diese an den ganzen Mercosur-Bereich angeschlossen.

Nach vielen Jahren der Initiative sowie diversen Angeboten wird nun in Kürze der Bau des ersten Teiles begonnen. Dieser Bereich wird vom zweistaatlichen Wasserkraftwerk Yacyretá bezahlt.

Obwohl die Strecke nur sieben Kilometer lang ist, nimmt er einen großen Teil der Wichtigkeit zur Komplettierung ein, da sie sich vom Anschlußstück der San Roque González de Santa Cruz Brücke von Argentinien bis hin an die Ruta 6 ausdehnt.

Die dafür nötige Investition umfasst 85 Milliarden Guaranies. Damit wird in naher Zukunft der Zugang zu Häfen am Pazifik sowie dem Atlantik garantiert. Neben den besagten infrastrukturellen Vorteilen kommt der Transport von landwirtschaftlichen Produkten Paraguays hinzu, der im Süden des Landes vorherrscht. Die Provinz Itapúa ist als Kornkammer des Landes bekannt.

Für die Durchführung der baulichen Maßnahmen sind 12 Monate vorgesehen.

Dank der Zusammenarbeit mit Südkorea kann somit eine Verbindungsstrecke zwischen Brasilien und Chile entstehen.

(Wochenblatt / Última Hora)

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Kommentare

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8 Kommentare zu “Eisenbahn-Streckenbau der Asunción und Encarnación vereinen wird beginnt in einem Monat
  1. Hans Iseli schrieb am :

    Lasst mich mal raten: es wird viel Geld fliessen und verschwinden, und das Ganze wird leise versanden. Wäre ja sonst eine absolute Ausnahme.
    Und die Länge bzw. Kürze der Strecke ist zum Schreien komisch.

  2. El Tucan schrieb am :

    Ein grossartiges Projekt, als Eisenbahn Aficionada würde ich die Verwirklichung nur zu gerne sehen. Wenn die Erbauer der Strecke dereinst bei km 7 ankommen werden, sind die ersten km Schiene schon längstens wieder eingeschmolzen worden. Wahrlich, Sisiphus lässt grüssen.

  3. uwe schrieb am :

    Der paraguayische Schwamm wird alle Kohle aufsaugen.
    Ha ha ha .
    Hier sind 95 % aller ” Projekte ” Luftschlösser.

  4. Rosamunde Pilcher schrieb am :

    So ein Schmarren 7 Km. Der Vorteil der Eisenbahn liegt ja gerade bei grossen Entfernungen. Nicht umsonst wurde der Westen der USA mit dem Osten verbunden.
    Verkehren tatsächlich Züge auf einer Strecke von 7 km? Wird rentabel.
    Ich wünsche dem Projekt sehr, dass die Investoren so viel Atem haben um das Projekt fertig zu bringen. Wenn das Geld nicht vorher ausgeht und das Netz dann – sagen wir in 30 Jahren – fertiggestellt wurde, wäre dies schon eine tolle und notwendige Sache für Südamerika.
    Die nächsten Jahre werden es zeigen. Geht es der Weltwirtschaft besser könnte es gelingen. Wenn aber die vielen Immobilien-Blasen und auch die Facebook-Blase platz, dann werden auch die Investoren dieser Eisenbahn den Gürtel enger schnallen müssen.
    Vernünftigerweise würde das Geld zuerst gespart und dann investiert, nach dem Motto: «Spare in guten Zeiten so hast du in der Not». Hier wird aber wieder auf eine wirtschaftlich ungewisse Zukunft hin spekuliert. Meiner Meinung nach wird es den Regierungen in Europa nicht gelingen, die Eurokriese so schnell zu beendigen, weil diese Spar-Regierungen bald abgewählt sein werden. Der Weltwirtschaft wird es noch einige Jahre schlecht gehen, dies meine Prognose, darum ist es ein heikles Unterfangen, dieses Schienennetz in Paraguay, vor allem weil – mangels ökonomischen Grundsätzen – von A-Z einfach nur Fehler gemacht werden.

    • 749 schrieb am :

      da du es scheinbar nicht verstanden hast 7km werden vom wasserkraft werk finanziert und der rest vom einen anderen unternehmen es heisst das die strecke insgesamt um die 300-400km lang sein wird nicht 7km

      erst denken dann schreiben!!!!!

      • Rosamunde Pilcher schrieb am :

        Hmm, wer was “scheinbar” nicht verstanden hat, diese Frage stellt sich mir nicht. Schade. Dann hoffen wir das aus dem Erlös der Wasserkraftwerke das alles bezahlt werden kann, was Paraguay infrastrukturell, sozial und wirtschaftlich weiterbringt.

  5. John schrieb am :

    Doch doch, im Artikel steht ja bereits im 1. Satz “Teilabschnittes”. Oder ist die tektonische Plattenverschiebung schon so weit fortgeschritten, dass es von Brasilien nach Chile nur noch 7 Km sind (letzter Satz des Artikels). Wer lesen kann ist stets im Vorteil :-)

  6. Teilabschnitt hin oder her… Wenn man für 7 KM Strecke 12 Monate Bauzeit einplant, dann ist die gesamte 400 Km-Strecke – grob geschätzt – in “nur” 41 Jahren fertig gestellt.
    Gibts nur einen Bauarbeiter der alles in Personalunion alleine macht? :-)
    Dabei gibts noch nicht mal Bodenfrost im Winter der den Bau ausbremsen könnte.
    Ist die Strecke dann komplett, wäre der erste Bauabschnitt schon doppelt marode, wenn man eine Lebenszeit von 20 Jahren für einen Gleiskörper einplant.

    Wenn man dann bedenkt wie schnell in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts Eisenbahnstrecken verlegt wurden, kann man nur den Kopf schütteln…

    Den Tag möchte ich als Eisenbahn-Fan noch erleben wo ein moderner Zug sich durch die Landschaft PYs schlängelt…

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