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Endgültiger Polizeireport sowie das Phänomen des Oster Rückreiseverkehrs

Asunción: Die Nationalpolizei informierte heute Morgen darüber, dass seit dem vergangenen Donnerstag 33 Tote registriert wurden. Dieses Jahr allerdings gibt es mehr Mord- als Verkehrsopfer. Im vergangenen Jahr starben 36 Personen, wovon 17 bei Unfällen auf nationalen Straßen ihr Leben ließen.

Der diesjährige Polizeireport spricht von 10 Unfall- und 11 Mordopfern. Weitere Gründe für frühzeitiges Ableben waren sechs Selbstmorde, vier Ertrunkene sowie zwei Unfälle deren Hergang noch nicht ganz aufgeklärt ist.

Dazu kommen 78 Festnahmen von gesuchten Straftätern durch die Gesetzeshüter.

Rückreisewelle „Ostern“

Die Hauptstadt ist zu Ostern wie leergefegt. So ziemlich alle Einwohner, die ein Auto besitzen fuhren über Ostern ihre Familien im Landesinneren besuchen. Da Montag hierzulande kein Feiertag ist war am gestrigen Sonntag eine Rückreisewelle auf den Straßen zu sehen, die wie selbst auf der Ruta 1 erlebt, kein Ende nahm. Auto an Auto in langsamem Tempo schob sich die Reihe von früh morgens bis spät abends nach Asunción.

Die Straßenpolizei war erwartungsgemäß an allen Ein- und Ausfahrtstraßen präsent und schaffte es immerhin 150 betrunkene Fahrer aus der Blechlawine zu ziehen. Über 2.000 Fahrer mussten während der Osterfeiertage Strafen für Verkehrsverstöße entrichten, darunter auch die Abgeordnete Blanca Duarte Frutos, Schwester des Ex-Präsidenten Nicanor Duarte, die unerlaubt überholte. Auf km 161 der Ruta 1 ließ sie sich bei Doppellinie mit ihrem Nissan Patrol samt Parlamentarierkennzeichen erwischen.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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