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Erfolgreicher Start des „Agromuni“ in San Bernardino

In San Bernardino wurde Samstag der 5.11.2011 der neue AGRO-MUNI eröffnet. Eine neue Ära für die Kordilleren und die ganze Region. In wochenlangen Vorbereitung unter der Leitung der IG-SanBer (Krista Kamm, Ute Kessler, Andreas Göhring, Mike Bannholzer) wurde in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren der Senave, Ministerium für Landwirtschaft von Caacupé und der Stadtverwaltung von San Bernardino wie auch Sr. Ing. Humberto Bordanave, Sr. Edgar Ayala (welche, wie auch die IG-SanBer, unentgeltlich arbeiteten) ein “Fundament” geschaffen für den wöchentlich stattfindenden Agro-Markt.

Trotz Regen war die Eröffnung ein voller Erfolg für die Produzenten, Verkäufer, Kunden und die Organisation. Die von der Stadtverwaltung überwachten Marktpreise (wöchentliche Vorgabe vom Ministerium für Agrokultur) bieten den Kunden frische und 1.- klassische Produkte zu günstigen Preisen.

Großproduzenten und viele Kleinproduzenten (internationale) bieten ihr Gemüse, Früchte, Fleisch, Brot, Honig, Süßigkeiten aller Art an. Auch viele kleine Produzenten und Verkäufer von verschiedenen handgefertigten Kunstgegenständen, Schmuck, Schuhe Kleidung etc. sind jeden Samstag anwesend.

Diverse Aussteller richteten fertige Gerichte her wie Wurst-und Fleischwaren direkt vom Grill und z.B. griechische Spezialitäten von der Gulaschkanone. Ein integriertes Restaurant lud ein diese Speisen zu genießen. Die Sponsoren wie Coca Cola und Banco Vision leisteten ihren Beitrag mit Ausstellungsmöbel, und Uniformen.

In sehr angenehmer Atmosphäre in der Halle direkt an der Stadtverwaltung von San Bernardino freuen sich die Produzenten und Verkäufer jeden Samstag von 08.00 – 14.00 Uhr auf Ihren Besuch.

Ihre IG-SanBer und Stadtverwaltung von San Bernardino

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Kommentare

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13 Kommentare zu “Erfolgreicher Start des „Agromuni“ in San Bernardino
  1. Trotz Regens war die Sache sehenswert und ein Einkaufsbummel lohnte. Haben zwar kein Eis gesehen, doch viele andere leckere Sachen, Pflanzen, Schuhe und Bekleidung.
    Vielfach gab es Proben zum Vorkosten und so kaufte man nicht die Katze im Sack.

    Leider gaben viele deutschsprachige Anbieter ihre Warenbezeichnungen nur in Deutsch an, was sicher die Hemmschwelle zum Kauf für die einheimische Bevölkerung erhöhte.

    Ansonsten ein gelungener Start und wir sind die nächsten Samstage sicher wieder dort.

    Gruß Hans

  2. Santiago schrieb am :

    Hallo Hans,

    zunächst einmal danke für deine Zeilen
    und Darstellung der erlebten Eindrücke vor Ort.

    Jeder ist seines Glückes Schmied,
    diese alte Weisheit wird niemals an Bedeutung verlieren.

    Die, meiner Meinung nach, zum Ausdruck gebrachte Ignoranz gegenüber dem gastgebendem Land und seinen Menschen
    wird quittiert durch geringeren Warenumschlag, sprich Umsatz.
    Sehr viele der paisa~nos, von den ca. 6 Millionen,
    hat nicht wirklich eine Hemmschwelle. Sie sind einfach
    nur, zu Recht, Stolz und im Besitz einer eigenen Ausdrucksweise.
    Sie begegnen dargestellter Ignoranz ebenfalls mit vorgenannter.

    Grüßle!

  3. igsanber schrieb am :

    Danke Hans
    Danke Santiago

    Vielen Dank für diesen Tip. Das ist mir untergegangen zu kontrollieren. Nächsten Samstag wird die Beschilderung auch auf spanisch sein. Wir wollten unser gastgebendes Land auf keinen Fall auf irgendeine Art oder Weise beleidigen. Das liegt uns fern. Das war ein Versehen der Kontrolle. Danke.

    Gruss
    Mike Bannholzer

  4. Krista Kamm schrieb am :

    gibt es nicht überall mal kleine Anfangsprobleme ….

    ich denke lieber positiv und freue mich, das wir sowas TOLLES nun in SanBer haben…

    *freue mich schon auf nächsten Samstag *

  5. Sämi schrieb am :

    Also die Preise waren zu Teil schon überhöht. Zum Beispiel bezahle ich sonst nicht mal im Agroshopping 8000 Gs für ein Kilo rote Äpfel. Oder 20.000 Gs für ein Moringapflänzchen. Aber waren sicher wieder nur Gringo-Preise. Logisch währe, wenn alles angeschrieben währe.
    Dann bezahlt nämlich jeder gleichviel.

  6. Ted schrieb am :

    Zitat: “Das ist mir untergegangen zu kontrollieren. ” … “Das war ein Versehen der Kontrolle.”

    Genau! Deutsche Kontrolle und Vorschriften braucht dieses Land !
    Muss ja alles seine DEUTSCHE Ordnung haben !

    Man, man, man …
    Meint ihr nicht, dass erwachsene Menschen und “Geschäftsleute”, egal welcher Nation, nicht selber wissen sollten was sie tun ???

    Na hoffentlich gibt’s dann nicht bald auch eine Gesichtskontrolle beim betreten des Marktplatzes ;)))

  7. ute kessler schrieb am :

    ich schreibe jetzt nicht als mitglied der IG SanBer sondern als verkaeuferin und muss sagen, ich bin sehr stolz auf unseren agro-muni! lieber saemi, es mag ja sein, dass die roten aepfel etwas teurer waren, aber dafuer hast du benzin und zeit gespart, oder? ausserdem war die qualitaet 1a! (ich hab sie selbst gekauft).
    wir hatten unsere waren auch in spanisch ausgeschrieben, aber das hat kein mensch gelesen. wir haben mit den leuten gesprochen und konnten keinerlei hemmungen oder schwierigkeiten feststellen. im gegenteil, wir hatten viel spass und haben neue paraguayische nachbarn und freunde kennengelernt! auch haben wir festgestellt, dass – wie soll ich mich jetzt richtig ausdruecken – unsere paraguayischen freunde / gastgeber ? den deutschen spezialitaeten durchaus interessiert und aufgeschlossen gegenueber stehen.
    nicole (die koechin und meine chefin) und ich, wir freuen uns auf jeden fall schon auf naechsten samstag und wuenschen allen verkaeufern gute erfolge und den kaeufern viel spass beim einkaufen!

      • Martin Sauer schrieb am :

        Hallo Sämi,

        leider habe ich nirgends von “überwachten Marktpreisen” gelesen, vielleicht ist mir das auch entgangen. Wäre nett von Dir, wenn du mir diese Stelle zeigen könntest.

        Auch in Paraguay besteht die “Freie Marktwirtschaft”, so daß sich die Preise von selbst einpendeln können, je nach Angebot und Nachfrage, und sich eine übergeordnete diktatorische Preisüberwachung selbstredend erübrigt.

        Daß bestimmte Dinge wie z.B. Äpfel in Paraguay wesentlich teurer sein müssen als in Deutschland, das ist wohl nichts neues. Auch Mandiok ist in Deutschland teurer als in Paraguay, und niemand beschwert sich darüber.

        Wenn auch noch nicht alles 100% perfekt ist, so ist zumindest mal ein Anfang gemacht, wobei auch bestimmte Fehler erlaubt sind, aus denen die Pioniere (das sind sie wohl!) des Agromuni gerne lernen werden und versuchen, die Sache zu verbessern und nach Möglichkeit zu vervollständigen und zu perfektionieren.

        Miesmacherei ist hierbei alles andere als angebracht und die wirklich positiv eingestellten Pioniere dieses neuen Marktes haben derart negative und deskonstruktive Kritiken auf gar keinen Fall verdient.

        Nix für ungut!

  8. Krista Kamm schrieb am :

    hola ted,

    man (n) kann aber auch das der antwort entnehmen:

    ” Wir wollten unser gastgebendes Land auf keinen Fall auf irgendeine Art oder Weise beleidigen. Das liegt uns fern ”

    auszug aus der antwort von mike bannholzer !!!

  9. Und noch ein Nachtrag:

    Natürlich kann beim ersten Mal nicht Alles perfekt sein, wird wohl auch nicht erwartet. Aus Fehlern kann man lernen und sich verbessern.
    Und wenn was zu teuer ist, dann wird es auch Keiner kaufen – der Marktpreis reguliert sich ganz von Allein.

    Ich finde die Sache ansonsten gut organisiert und es hat mir als Käufer und Besucher Spaß gemacht. Wenn die Verkäufer auch noch auf ihre Kosten gekommen sind – was wollen wir mehr?

    In dem Sinne: Bis nächsten Samstag …

    Liebe Grüße
    Hans

  10. rowdy schrieb am :

    Hola,
    ich fand diesen Markt suuuper!!!!!

    Endlich konnte man auch gute Ware und in reichlicher Auswahl in SanBer bekommen. Mußte sonst immer in Asu einkaufen (Dienstag) und die Ware war überhaupt nicht mehr frisch für’s Wochenende.

    Das gesellige Besammensitzen in der “Fressecke” hat ebenfalls unheimlich Spaß gemacht ……. man hat sich einfach “mal wieder” getroffen und geplaudert.

    Ich bin rundum zufrieden, mit vollem Bauch und gut gefüllten Taschen nach Hause gefahren.

    Freue mich schon auf den nächsten Samstag!

    @sämi:
    Die Preise fand ich absolut in Ordnung. Und die unterscheiden sich natürlich anhand der Qualität – welche (wie überall auf der Welt) auch in Paraguay ihren Preis hat…… Auch bei kontrollierten Marktpreisen gibt es doch wohl eine Preisspanne, oder? Ich bin auf jeden Fall “schon”groß” und selbstständig genug, zu entscheiden, was ich zu welchem Preis einkaufe!

  11. Martin Sauer schrieb am :

    Ob die Ware nun bei der ersten Probe des Agrmuni in Deutsch oder/und Spanisch bezeichnet war oder nicht, das ist einer der vielen kleinen Fehler, die bei einer “Uraufführung” zwangsläufig passieren, und auch schnell berichtigt werden können. Dazu ist das Verkaufspersonal (fast) vollständig zweisprachig, so daß diese Kleinigkeit nicht sehr ins Gewicht fallen kann. Schließlich handelt es sich bei dem Agromuni nicht um einen Selbstbedienungsladen ohne Verkaufspersonal.
    Jedenfalls kann man den Organisatoren dieses Markt nur gratulieren zu der brillanten Idee und den unbedingten persönlichen Einsatz für das Gelingen dieser guten Sache.
    Interessant wäre auch noch die Einrichtung einer “Bierbar”, wo man die im Lande vertretenen Biere der ersten Linie ausschenken könnte. Die Bierbar könnte evtl. direkt neben der “Fressecke” installiert werden, da die Kunden beider teilweise dieselben sein werden.

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