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Erpressung und Kinderpornografie von Tacumbú aus

Asunción: Minderjährige die Opfer von Kinderpornografie im Gefängnis von Tacumbú wurden, lernten die Insassen über soziale Netzwerke im Internet kennen, wo erst ihr Vertrauen gewonnen wurde um sie dann zu erpressen. Die Staatsanwältin Teresa Martínez erklärte, mit Tränen in den Augen, auf welche Art und Weise Kinderpornografie im Staatsgefängnis zustande kam. Die Beamtin sagte das im Pavillon C, ein Programm zur Rehabilitation läuft welches unter anderem unlimitierten Zugriff ins Internet umfasst. „Sie hatten Zugriff zu sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Orkut) im Internet und schlossen virtuelle Freundschaften mit Minderjährigen, die dieses akzeptierten. Die Insassen sammelten daraufhin alle Informationen der Mädchen“, sagte die Staatsanwältin. Die bevorzugten Opfer waren Minderjährige zwischen 14 und 17 Jahren. Als die bestraften Verbrecher ihre Opfer mit Google Earth lokalisierten, entsandten sie einen externen Kontakt und beauftragten diesen, die Mädchen zu suchen und dazu zu zwingen sie im Gefängnis zu besuchen, ansonsten würde der Familie dieser etwas passieren. Die ängstlichen Opfer ließen sich erpressen. Sie kamen in die Justizvollzugsanstalt, in den Pavillon C. Noch nicht genau geklärt ist wo sie sich entblößen mussten und zum Sex gezwungen wurden, der aufgezeichnet wurde. Eine Aufzeichnung zeigt den Rehabilitationspavillon im Hintergrund. Diese Praktik wurde seit mindestens zwei Monaten durchgeführt, obwohl es Anzeichen gibt, dass dies schon länger geht, sagte die Staatsanwältin. Die Kinderpornos wurden später außerhalb der Mauern kommerzialisiert. Seltsamerweise erkannte keiner der Angestellten irgendetwas von der Situation, als der unfreiwillige Besuch eintraf. Der Anstaltsleiter Julio Acevedo wurde soeben von seinen Pflichten entbunden. Die Generaldirektion der paraguayischen Gefängisse wird innerhalb von 30 Tagen nach den Urhebern der schrecklichen Taten suchen, sagte Olga Blanco, Vorsitzende der übergeordneten Institution. (Wochenblatt / Abc)

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