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Erstes Auto „Made in Paraguay“ wird dieses Jahr noch gebaut

Asunción: Im zweiten Semester des laufenden Jahres wird das erste Fahrzeug einer paraguayischen Marke das Licht der Welt erblicken, teilte Jorge Samaniego von der Industriekammer für Motorrad und Zubehör (Cipama) mit.

Insgesamt wird vorgesehen, dass vier verschiedene Marken in Paraguay 1.000 Fahrzeuge zusammenzuschrauben.

Nach der positiven Entwicklung, die die Motorradindustrie erlebt hat glauben die Unternehmer, dass nun der richtige Moment für eine Autoindustrie gekommen ist.

„Im vergangenen Jahr wurden 200.000 Motorräder auf dem nationalen Markt verkauft. Wir haben viel in neue Maschinen investiert die nun einer Vierradindustrie zugutekommen“, so Samaniego.

Die vier zukünftigen Fahrzeugmarken werden Geländewagen, Kleinbusse, Lastkraftwagen und Busse bauen. Diese Pläne sollen innerhalb von 24 Monaten reell werden.

„Dieses Jahr haben wir die erste Marke die auf den Markt drängt, nächstes Jahr zwei weitere und danach noch eine mehr“, sagte Samaniego, der auch Präsident der Motorradmarke Leopard ist. Leopard wird ab 2013 vierrädrige Modelle für den nationalen Markt konstruieren.

Die Bauteile für die Fahrzeuge kommen überwiegend aus China und Indien. Die Cipama erwartet von der Regierung, dass sie ihre Bemühungen den produktiven Prozess zu starten positiv gegenüber steht. „Warum sollen wir Löhne im Ausland zahlen wenn wir es mit paraguayischer Arbeitskraft hinbekommen Autos zu fertigen“? Es gibt so wie so keinen Weg mehr zurück, die Weichen sind schon lange gestellt“, sagte Samaniego.

(Wochenblatt / Última Hora)

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Kommentare

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12 Kommentare zu “Erstes Auto „Made in Paraguay“ wird dieses Jahr noch gebaut
  1. Wolf schrieb am :

    Hut ab !
    Das wird spannend.
    Viele Motorräder sind aber(verkehrstechnisch)schlecht zusammengeschraubt.Hoffentlich steigen dann nicht die Unfallzahlen trotz Dinatran.

  2. Sämi schrieb am :

    Na Prost. Wenn die Dinger so zusammen gebaut werden wie die Motorräder fährt man besser so eine umgebaute Schrottkiste aus Japan. Da ist wenigstens das Material von
    einer einigermasen Qualität und nicht so Chinamist.
    Dann muss man sich noch vorstellen: Von Paraguayschen “Facharbeitern” zusammen gebaut.

  3. Lui schrieb am :

    Jeder der schon mal so ein moped von den marken Leopard, Kenton, oder wie diese dinger auch alle heissen gefahren hat, weiss was das fuer ein schrott ist, das problem ist das Material, da es nichts taugt… da das material auch aus china stammen soll, wird des genauso wenig was, wird wohl der trabant der zukunft… da spielt es keine rolle wer es zusammen schraubt. bin mal auf den preis gespannt… ;-)

    • Wolf schrieb am :

      Nix gegen den Trabant bitte.Ich habe mit einem 20 Jahre alten Trabant 2 mal einen Golf abgeschleppt von BMW u.s.w. will ich gar nicht reden.Der würde hier sicher besser funktionieren als diese aufgeputschten Marken, die Elektronik haben, die kein Mensch braucht.Außerdem könnte jeder helfen bei einer Panne, wenn er etwas Draht hat.

  4. Fridolin schrieb am :

    Ach was. Ich fahre ne Kenton und bin zufreiden mit Preis/Was dafür bekommen. Klar, ne japanische 125ccm hat 30Ps, ne chinesische 200ccm hat 15Ps. Nur: was kostet ne Japse und was ne Reisschüssel?
    China und Indien bauen Millionen Autos. Alles nur schlecht, was? Nichts geht über Deutsche Qualität, was? Alles nur schlecht in Paraguay, was? Am liebsten deutsche Qualität zum paraguay’schen Preis, was? Treffe ich hier in Paraguay vielleicht auch nur einen Deutschen, für den nicht alles nur Shit ist? Bis heute jedenfalls noch nicht!

  5. Fahre seit mehr als 4 Jahren eine Kenton, bin nie fallen gelassen worden von meinem Moto. Kann also nicht meckern. Wenn ich sie richtig pflege so wie ich es gewoehnt bin, dann laeuft die Kiste.

  6. Peter schrieb am :

    Ich muss Wolf recht geben. Habe selbst eine Leopard MT 200 GY, die löst sich einfach auf. Selbstsichernde Muttern oder Kronenmuttern an der Schwingenaufhängung? Weit gefehlt! Wenn man hier nicht selbst Hand anlegt ist man verraten und verkauft. Grundsätzlich finde ich die Kisten für den Preis gut, aber wenn man nach den ersten 20 km erst zum Wohle seiner eigenen Sicherheit die Muttern sichern muss, dann kommt kein Spass auf. Das Verständnis für Qualität (= Sicherheit) ist einfach noch unterentwickelt!

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