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Europaparlamentarier beenden Beobachterreise mit geteilter Meinung über Paraguay

Asunción: Fast wie erwartet endete diese Reise diplomatisch klug 1:1 für die neue und die alte Regierung. Bei den Bewertungen der EU Delegationsmitgliedern verbrannte sich keiner den Mund, es wurde nur Hilfe und Unterstützung dem paraguayischen Volk angeboten, zu friedlichen Wahlen 2013 aufgerufen und all das mit Respekt der Menschenrechte. Der fehlende Konsens ist auf die verschiedenen politischen Lager die die Delegation zusammengesetzt aus Jürgen Klute, Ana Miranda, María Muñiz, Luis Yáñez, Jean Pierre Audy und Esther Herranz, umfasst zurückzuführen.

„Reine Ansichtssache war das Amtsenthebungsverfahren von Lugo, verfassungskonform jedoch nach demokratischen Gesichtspunkten angreifbar“, ist wenn überhaupt der einzige Konsens der Europäer.

„Eine der Punkte, wodurch die Beziehung mit der EU zumindest zeitweise eingeschränkt wird, ist das Ende der vorgesehenen Handelsrunde zwischen der EU und dem Mercosur bis zu den Wahlen 2013“, so Yáñez.

In Bezug auf die illegale Ausgrenzung Paraguays aus dem Wirtschaftsverband erklärte Yáñez, dass er keine juristische Delegation leite und aus diesem Grund keine Stellung dazu nehmen kann. In Wahrheit ging dass alles hier ziemlich schnell, innenpolitisch wie außenpolitisch“, hob der Sprecher der Delegation hervor.

In einem anderen Moment empfahl er Paraguay den Dialog und nicht Brasilien und Argentinien zu attackieren. “Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner ist der richtige Weg. Wir Spanier hatten auch Probleme mit Argentinien aber wir wollen nicht unnötig das Feuer anheizen”, sagte Yáñez.

Der spanische Sprecher sagte ebenso, dass  die Entscheidung zu der die EU kommen muss sich an die der Unasur und der OAS anlehnt. Auf die Frage hin wie Paraguay garantiert wird, dass man seine Position hört, antwortete er, dass er nur seine Meinung sagt und nicht den Ton erhöht, da dies für das Land nicht gut wäre.

(Wochenblatt / Abc)

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Kommentare

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2 Kommentare zu “Europaparlamentarier beenden Beobachterreise mit geteilter Meinung über Paraguay
  1. Hans.Py schrieb am :

    Ja, das ist wieder mal typisch, alle wollen mitreden, aber sie können sich keine Meinung über den Zustand bilden, aber wichtig ist ja, dass die alle einen Südamerikanischen gratis Ausflug hatten.
    Und dafür haben sie die Paraguayische Politiker von ihrer wirklichen Arbeit abgehalten.
    „Bravo EU“

  2. Eddy schrieb am :

    schließe mich dem Kommentar von Hans.Py an, schönen Südamerika- Ausflug gemacht, fressen und saufen auf Kosten europäischer Steuerzahler….

  3. Holistic Economy schrieb am :

    Ich verstehe folgendes nicht ganz: Wie soll die Datenerfassung einer Beobachterreise aussagekräftig sein ? Wäre es nicht steuersparender, wenn die Europäische Botschaft mal etwas mehr mit den wenigen vertrauenswürdigen Europäern des normalen Bürgertums Kontakt hält, die in Paraguay leben. Wie wärs mit Quartalsweisen Workshops zur Erfassung von Erfahrungen über alles mögliche. Daraus kann man die besten Standort- und Nutzwertanalysen für zukünftige Projekte faktorisieren. Was ist mit einem Pool für Humankapital ? Nach meiner Ansicht machen die Beamten eine lausige Arbeit, inneffizient, Volks- und Weltfremd, unwirtschaftlich und schaffen es nicht mal Ansatzweise, das Potenzial zu erschaffen um Paraguay zu verstehen und optimale win-win Ergebnisse auszuarbeiten. Was habt ihr denn geschafft in 30 Jahren ausser ? Nichtmal Morde an europäischen Staatsbürgern werden aufgeklärt. Nichtmal die grossen Steuersünder und Abzocker spürt ihr auf. Aber bei den ehrlichen kleinen Fischen, wie Rentnern und Jungunternehmern, da werden sogar noch Knüppel zwischen die Beine geworfen. Auch Staatserbrecht wird nicht durchgeführt. Was tut ihr eigentlich für Europa und Europäern. Denn nur wer was für sein Volk und dem befreundeten Volk tut, fördert die volkswirtschaftlichen Synergien. Ich kann darf enttäuscht sein, von diesem Klüngel,

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