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Fahrzeug des Schürfunternehmens LAMPASA wurde in Paso Yobái beschossen

Paso Yobái: Nur 40 km hinter der Kolonie Independencia befindet sich die größte Ansiedlung von Goldschürfern, die schon seit 1986, nachdem ein Ecuadorianer das erste Gold fand, dieses schwierige Handwerk betreiben. Allerdings passierte das immer nach paraguayischem Brauch ohne eine gültige Erlaubnis.

Vor etwa mehr als einem Jahr erstand das nordamerikanische Unternehmen „Latin American Minerals (Lampasa)“ die Schürfrechte für ein bestimmten Bereich, den bis dato die Einheimischen durchsuchten. Dadurch kam es zu Demonstrationen und Zwist zwischen den zwei Parteien.

Ein geparkter Geländewagen im Gelände der Firma Lampasa im Stadtteil San Cosme wurde gestern Nacht mehrmals beschossen, um die Angestellten einzuschüchtern. Dabei wurden Blechteile, Türgriff und Fensterscheiben zerstört. Obwohl es nur zu Materialschäden kam wurde die Tat heute bei der Staatsanwaltschaft in Villarrica angezeigt.

Die Firma, arbeitend auf Konzessionsbasis, erhielt in der Vergangenheit diverse Warnungen, dass Anschläge gegen sie durchgeführt werden wenn die Schürffabrik in diesem Distrikt fertiggestellt werden sollte.

Vor kurzem wurden die Behörden auf die Goldstadt in der Provinz Guairá aufmerksam weil ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Quecksilber in den lokalen Bächen gefunden wurde. Dies brauchen die Goldschürfer um das Metall vom Stein zu trennen.

(Wochenblatt / Abc)

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