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Fahrzeugführer die Fußgänger im Regen naßspritzen werden zur Kasse gebeten

Asunción: Die Stadtverwaltung von Asunción informiert ab heute darüber, dass die Autofahrer die bei Regen Fußgänger mit Wasser bespritzen mit einer Summe bis zu 600.000 Guaranies (rund 120 Euro) bestraft werden können.

Bevor so etwas passiert, möchte die Verkehrseinheit der Stadtverwaltung von Asunción alle Fahrzeugführer darauf hinweisen, dass diese besser aufpassen sollen, wenn sie sich in der Nähe von Fußgängern befinden.

Dieses Vergehen wird als schweres Verkehrsvergehen laut Gesetz 479/10 geahndet und kann von 4 bis zu 10 Tageslöhnen Strafe bedeuten.

Der Direktor der Verkehrseinheit der Hauptstadt, Florentín Giménez, erklärt, dass diese Vergehen ungewollt oder mit böswilliger Absicht nun einen Bestand haben wonach die Übeltäter zur Rechenschaft gezogen werden können. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich ein Kennzeichen am Fahrzeug was in 8 von 10 Fallen tatsächlich vorhanden ist.

Um dieses Vergehen jedoch zur Anzeige zu bringen muss ein Bediensteter der Straßenpolizei Asuncións vor Ort sein. Dem Chef der Sektion ist natürlich klar, dass diese Sanktion modifiziert werden muss, so dass auch ohne die Anwesenheit eines Uniformierten das Vorgehen zur Anzeige gebracht werden kann.
„Die Anzeige kann per Telefon vom Verkehrsbereich aufgenommen werden, welche daraufhin beginnt zu untersuchen wer der Eigentümer des Fahrzeuges ist.
Das Merken des Kennzeichens ist davon unerlässlich“, erklärt Giménez, der des veröffentlichten Kommuniqués.

Um dieses Vergehen zur Anzeige zu bringen stehen folgende Nummern zur Auswahl: (021) 293-386/87; (021) 493-390; (021) 225-906; (021) 410-511 und (021) 663-366.

(Wochenblatt / Abc)

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Kommentare

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12 Kommentare zu “Fahrzeugführer die Fußgänger im Regen naßspritzen werden zur Kasse gebeten
  1. Kopfschüttler schrieb am :

    Nun ja, wenn dann das auf diese Weise erwirtschaftete Geld zum Zuaspfaltieren der Schlaglöcher, in denen ja das Wasser steht und zum freimachen der unzähligen verstopften Wasserabläufe benutzt wird, dann macht das Ganze ja noch Sinn.
    Aber ich habe da so meine Bedenken.

  2. Lampe Voll schrieb am :

    Ist heute immer noch 1. April? Eigentlich sollte man die Beatmeten der Stadtverwaltung verzeigen erstens so einen Unsinn zu beschliessen, zweitens die Strassen verlottern zu lassen, drittens einen Dreck gegen Dengue zu unternehmen, indem die Schlaglöcher eine regelrechte Brutstätte sind.
    “schweres Verkehrsvergehen”??? Hoffentlich ändert sich die Praxis der Polizei nicht, 99 von 100 Autos, die Nachts bei Rotlicht über die Kreuzung fahren, nicht zu büssen und jagen bei Regenwetter 99 von 100 Autos nach, welche ein paar Fussgänger schwer Verkehrsdeliktiert haben. Hmpf, tock, tock, *@&!!???

  3. Lampe Voll schrieb am :

    … und fahren Sie bei Regenwetter bitte nur noch 5km/h, Sie könnten Fussgänger schwer Verkehrsdeliktieren und müssen mehr als 100 Euro in Form von Guaranies bezahlen!

  4. uwe schrieb am :

    Hier hat, wiedereinmal , ein Elephant eine Maus geboren .. ha ha ha . So kann man auch die Verwaltung aufblasen .

  5. Miguel schrieb am :

    Man sucht immer weiter nach Wegen den Autofahrer abzuzocken – als Nächstes wird der bestraft der bei Sonnenschein einen Fußgänger durch die Lichtreflexion der Sonne durch seine Autoscheiben belästigt.

    Die sollen doch erst einmal vernünftige Voraussetzungen schaffen die eine Bestrafung der Autofahrer rechtfertigt, egal in welchen Bereichen – es hakt doch überall

    Fehlender Unterricht für Führerscheinerwerber
    Fehlende Beschilderung -überall z.B bei Geschwindigkeitskontrollen oder Vorfahrtsbeschilderung etc.
    Ebenso die hastige Einführung des TÜV

    Überall mangelt es an vernünftiger Vorbereitungsarbeit

    • Jan Päßler schrieb am :

      Hier wird aus der eigenen Nachlässigkeit (Schlaglöcher schließen) noch Profit gemacht und dem Bürger als Unterstützung verkauft.

  6. Evaristo schrieb am :

    Wenn man sich die Höhe dieser Strafe anschaut, dazu den Bußgeldkatalog nimmt und die beabsichtigten “TÜV”-Kosten ansieht – die Summen stehen in keinerlei Relation zum Einkommen.

    Jedoch ist dadurch die Aufrechterhaltung der Korruption gewährleistet.

    Der Staat würde seine Einnahmen deutlich erhöhen, wenn der Anreiz zur Bestechung nicht mehr gegeben wäre.

    Herr, laß Hirn vom Himmel regnen.

  7. Peter schrieb am :

    Man will anscheinend etwas gegen die prognostizierte Rezession tun. So macht man das in Paraguay! JAWOHL!

  8. wc_ente schrieb am :

    stell dir vor, ich schreibe eure autonummer auf…..und dann sage ich zu der polizei, dieses auto hat mich angespritzt……

    nächstes mal beim regen schreibe ich mir ein kennzeichen von der polizei auf…und melde es….

    und wer kassiert das geld, ich oder die gemeinde ???

    • Helmlein schrieb am :

      Sehe immer noch viele, sehr viele, die gar kein Nummerschild haben. Mache ich etwas falsch?

      In der Schweiz fährt die Polizei vermeintlichen (unschuldigen Passanten) Ganstern die Beine ab, zerren unschuldige Jugendliche wie Schwerverbrecher aus dem Auto und die Polizeikamera filmt plötzlich nur noch den Boden, mehrere Menschen sind erstickt, als die Polizei sie am Boden “festhielten”, Jugendliche werden zusammengschlagen und in Handschellen angekettet und nochmals zusammengeschlagen (Eldar S. ua.) und bei Rückschaffungen von abgelehnten Asylanträgen sind auch schon mehrere Tote zu beklagen, obwohl diese an einem Rollstuhl geknebelt waren. In JEDEM “Fall” Freispruch für die Polizei! Grund: Haben jetzt schon Mühe für diesen Scheissjob Marionetten zu finden. Wird hier in Paraguay nicht anders sein.
      ch.indymedia.org/de/2011/02/79982.shtml
      http://www.nzz.ch/2006/02/04/zh/articleDJSKE.html
      http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/zentralschweiz/317948.luchs-urteil-freispruch-fuer-polizisten.html

      Natürlich kassiert die Gemeinde, sonst könnten wir uns alle gegenseitig anzeigen und reich werden dabei.

  9. Pingback: Startschuss – WISA! » Land der Erfinder - Das Blogzine über Erfindungen, Ideen und Innovationen aus Österreich

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