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Fahrzeugimporteure sprechen von Millionenverlusten

Autoverkaufsplatz in Asunción

Asunción: Laut dem Zentrum für Importeure gebrauchter Fahrzeuge (CIVU), wurden dieses Jahr weniger Fahrzeuge als im Vorjahr importiert. Ursachen dafür sind unter anderem der Tsunami in Japan sowie ein Streik im Freihafen von Iquique, Chile.

Die Importeure sprechen von Verlusten in Höhe von 50 Millionen US-Dollar seit Anfang des Jahres, laut Fernando Villalba, Mitglied der besagten Vereinigung.

Miguel Barrios, Präsident des Gremiums signalisierte, dass jeder Eigentümer der 1.500 existierenden Autoverkaufsplätze im Land Verluste von 10 bis 20.000 US-Dollar innerhalb der letzten sieben Monate hinnehmen musste.

„Eine Vielzahl von Gründen ist dafür verantwortlich. Angefangen hat alles mit dem Gesetzesprojekt mit der Reduzierung des Maximalalters von 10 auf 5 Jahre. Die Importeure in Japan entsendeten daraufhin eine geringe Anzahl an Fahrzeugen, die Auswahl wurde kleiner.

Zudem summierte sich der einmonatige Streik der Arbeiter im Hafen von Iquique mit welchem Verbunden keine Autos verladen werden konnten, die für den paraguayischen Markt bestimmt waren.

Eine Kältewelle die viel Schnee mit sich brachte behinderte im Anschluss die Fahrzeugtransporter bei der Ausreise aus Chile und Einreise nach Argentinien. Von damals 120 entsendeten Transportern kamen nur 15 mit Fahrzeugen zurück.

Der Importeur schätzt, dass im ersten Halbjahr 40% Verlust aufgrund der erklärten Gründe zustande kam. Bis Juli wurden nur 20.590 Fahrzeuge importiert, was etwa nur 40,3% von der Gesamtmenge des Vorjahres ist. Mehr als 50.000 Autos kamen in 2010 über Iquique nach Paraguay.

Laut den Daten der CIVU und des Zolls (DNA), importierten Autohändler insgesamt 162.128 gebrauchte Wagen von internationalen Märkten, von 2003 bis 2010.

Erst im Jahr 2007 explodierte der Verkauf so, dass sich die Summen spürbar nach oben bewegten. Im Jahr 2006 wurden nur 9.427 Autos importiert während das folgende Jahr einen Zuwachs von 68% erlebte, was die Zahl auf 15.860 ansteigen ließ.

Im Jahr 2008 stieg diese Anzahl erneut auf 35.040 Fahrzeuge während ein nur geringer Zuwachs in 2009 zu spüren war, gerade mal 799 Fahrzeuge mehr als in 2008. Rekordverdächtig scheint nun das Jahr 2010 zu sein, mit 51.799 importierten Einheiten.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Fahrzeugimporteure sprechen von Millionenverlusten”

  1. YO^^ sagt:

    Nachdem das ANGEBOT noch reichlich,
    und sogar NOCH unter dem Preisen des letzten Jahres
    zu haben sind…^^kann man wohl nicht "unbedingt"
    von Verlusten sprechen.
    Dann schon eher die Japaner,
    da SIE Ihre Autos nicht wegbekommen haben.

    Mein Gedanke,
    man kann nichts verkaufen, was man nicht hat.
    Und "hätte", "wenn" & "Aber"
    haben in einer Statistik nichts zu suchen.

    Euer "Millionär"

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