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Fall „Jarvito“ zieht seine Kreise und sorgt für Suspendierungen

Asunción: Die Mitglieder des Richterrates entschieden gestern einstimmig, die Richter María Doddy Báez, Silvio Reyes und José Enrique Alfonso von ihren Funktionen zu suspendieren, nachdem sie José Martines Mendi Pavão „Jarvito“ und weitere fünf Personen freisprachen. Diese wurden wegen Drogenhandel, Drogenbesitz (117 Kg Kokain), Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Ebenso soll das Richterkomitee in Zusammenarbeit mit dem Öffentlichkeitsministerium die Richtersprüche annullieren. Der Präsident der Vereinigung, Enrique Bachetta meinte, dass die Leistungen der Richter ihre schlechte Arbeitsmoral widerspiegeln. Der Anti-Drogenstaatsanwalt, Javier Ibarra, der bei der damaligen Verhaftung vor Ort war, steht ebenfalls unter Verdacht schlecht seiner Arbeit nachgegangen zu sein bis sich verkauft zu haben. Dieser wird strafrechtlich verfolgt aber nicht suspendiert. José Martines Mendi Pavão, Sohn von Schmugglerkönig Jarvis Pavão wurde gestern Nachmittag nach drei Jahren U-Haft aus der Justizvollzugsanstalt „Tacumbú“ entlassen und fuhr direkt in sein Heimatland Brasilien, wo er nicht mehr erreichbar ist für die hiesigen Behörden. (Wochenblatt / Radio 970 AM)

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