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Falscher Verdacht nach Mordfall in Asunción

Asunción/ Hernandarias: Hugo Ricardo Campuzano Benítez (29), von Beruf Chauffeur im öffentlichen Dienst, wurde festgenommen als geständiger Täter der Tötung von Zeneida Núñez Colher (29), deren Körper am vergangenen Freitag in einem Bach im Stadtteil Karaí Potrero, von Itacurubí de la Cordillera gefunden wurde. Die Polizei die anfangs den Ehemann Osmar Vera in Verdacht und Haft hatte kam von seiner Spur ab als sie den Werdegang des Wagens überprüfte, der dem Opfer gehörte, ein Kia Rio. Der geständige Täter hatte die Absicht den Wagen in Brasilien zu verkaufen.

Er erklärte außerdem der Polizei, wie es zu dem Verbrechen in einem Motel in Asunción kam. “Sie suchte mich und sie trafen uns in einem Motel wo ich meine verborgten 12 Millionen Guaranies wieder haben wollte, die sie mir zwar vor die Nase hielt aber nicht geben wollte”, so Hugo Campuzano. Er war außer sich vor Wut und erstickte sie mit einem Kopfkissen.

Hugo Campuzano, alleinstehend und wohnhaft in Hernandarias, wurde nahe seinem Haus am vergangenen Montag um 21.00 Uhr verhaftet.

Die Polizei wurde somit nur auf den wahren Täter aufmerksam weil dieser den schwarzen Kia zum Kauf anbot, der Zeneida Núñez (28) und ihrem Ehemann, Osmar Vera, gehörte. Ein Freund von Hugo Campuzano, Luis Gilberto Morínigo schaffte das Auto nach Foz de Ygauzú, Brasilien, wo es im Haus seines Brudes versteckt wurde. Nun steht es dem Wittwer Osmar Vera zur Abholung bereit.

Der Fall schien immer mehr in die Richter innerfamiliäre Gewalt zu gehen bis schlussendlich der Täter gefasst wurde.

Hugo Campuzano und das Ehepaar Núñez Vera kannten sich aus der Zeit als er noch in Asunción wohnte. Laut Hugo Campuzano verlieh er an Zeneida 12 Millionen Guaranies, vor mehr als 18 Monaten als sie einen Unfall baute und Geld zum Reparieren brauchte. „Am letzten Donnerstag rief sie mich an, sagte sehr allein zu sein und nur 6 Millionen Guaranies zu haben, die sie mir zurückzahlen kann. Ich kam mit dem Bus, sie holte mich ab und dann sind wir in ein Motel, damit uns keiner zusammen sieht“, so Campuzano.

Laut dem Polizeibericht kam es zu Geschlechtsverkehr und einer Diskussion, die mit dem Ersticken von Zeneida Núñez endete. Campuzano sagte weiter „Wir redeten im Hotel, die sagte mir vor einer Woche abgetrieben zu haben, aber nicht von wem das Kind war. Danach hat sie sich lustig gemacht über mich und sagte mir dass ich von ihr kein Geld bekommen werde. Ich war außer mir vor Wut und erstickte sie. Ich wusste nicht was ich da tat. Ich trug sie ins Auto und begann nach Ciudad del Este zu fahren. Auf dem Weg nahe Itacurubí de la Cordillera parkte ich und warf den Leichnam in den Graben“, so Campuzano.

Er bestätigte ebenso das Geld von ihr am kommenden Morgen verbrannt und das Auto seinem Freund übergeben zu haben. In Brasilien sollte es verkauft werden.

(Wochenblatt / La Nación)

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