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Fernando Lugo: „Infrastruktur ist wichtig aber man lernt auch unter einem Baum“

Asunción: Der Präsident Fernando Lugo sagte heute, dass es wichtig wäre für die Bildungseinrichtungen des Landes eine gute Infrastruktur zu haben um Unterricht geben zu können.

Ausschlaggebend für das Lernen ist es allerdings nicht, man kann auch unter Bäumen Unterricht geben.

Während heute die Schule im ganzen Land begann, sagte der Präsident heute Morgen in der Schule Juan Manuel Frutos im Stadtteil Obrero dass sie Regierung die Bildung in Paraguay verbessern möchte. Erst gestern wurde bekannt, dass Spanien 10 Millionen Euro für paraguayische Bildung spendete. Fernando Lugo wurde vom Erziehungsminister Luis Alberto Riart begleitet.

In seiner Rede sprach er von dem Willen der Regierung der Bildung mehr Wichtigkeit zu widmen. Die Infrastruktur in Paraguay ist ein großes Defizit für die Schüler.

Der Staatschef signalisierte, dass die Einrichtungen und Möbel der Schulen wichtig sind aber dass man auch unter Bäumen unterrichtet werden kann. Damit versucht er verzweifelnd die schlechte Situation der Schulen im Inland zu erklären und salonfähig zu machen.

60% der lokalen Schulen sind nicht im optimalen Zustand, um Schüler aufzunehmen aus Problemen der Infrastruktur, der Elektrik, kaputten Rohren, fehlende Sitzgelegenheiten, undichte Dächer usw., informierte die Gewerkschaft der Lehrkräfte.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Última Hora)


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2 Kommentare zu “Fernando Lugo: „Infrastruktur ist wichtig aber man lernt auch unter einem Baum“
  1. europäer schrieb am :

    es ist nicht notwendig paraguay geld zu spenden, da diese ja einer der größten stromanbieter weltweit sind. hier wird nur abgezockt

  2. Günter schrieb am :

    Da kann man ja wieder sehen, mit welcher Einstellung und Ansicht hier versucht wird, die Leute wird zu beruhigen. Und dieses noch vom Hoffnungsträger der armen Leute.
    Die Schulen auf dem Lande sind nach meiner Einschätzung zu 80% in einem katastrophalen Zustand . Es fehlt nach Auskunft der Lehrer alles, vom Bleistift bis zu Sitzplätzen, Kreide usw.
    Kinder kommen schon 1Std. vor Schulbeginn, damit sie einen Sitzplatz bekommen und nicht auf der Erde sitzen müssen. So könnte man weitere Sachen aufzählen, aber es bringt ja auch nichts.
    Denn man kann hier die Löcher nicht stopfen. Ich kann nur die Lehrer und die Kinder bewundern, dass man unter solchen Umständen überhaupt noch Lust zur Arbeit und zum Lernen hat.

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