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Fernando Lugo wegen Zeugenaussage zur Staatsanwaltschaft zitiert

Asunción: Der Ex Präsident Fernando Lugo Mendez hat die Pflicht morgen seine Zeugenaussage zur Einmischung des venezolanischen Außenministers Nicolás Maduro in innere Angelegenheiten abzugeben. Von Seiten des Staates wird untersucht, ob und wie Maduro die militärischen Führer des Landes beeinflussen wollte etwas gegen das Amtsenthebungsverfahren zu unternehmen.

Einer der Anwälte des Ex Bischoffs Lugo, Emilio Camacho, versicherte, dass der Ex Präsident zu dem Termin erscheinen wird.

Die Abgabe der Aussage soll am morgigen Montag um 08.00 Uhr erfolgen, im Beisein der untersuchenden Staatsanwälte Stella Mary Cano und Raquel Brítez. Diese beiden Frauen erklärten zudem, dass bei Abstinenz des Ex Staatschefs ein neuer Termin einberufen wird, bei welchem Lugo von Staatsdienern zum Dialog begleitet wird.

Vor wenigen Tagen sagte Lugos zweiter Privatsekretär, Macial Congo, aus, dass das Treffen von ihm einberufen und von Parlamentariern des Mercosur gewünscht wurde.

Die Untersuchungen zu dem Thema sind noch nicht abgeschlossen. Für den Fall, dass Lugo nicht erscheint, wird von polizeilicher Seite Hilfe geleistet.

(Wochenblatt / Última Hora)

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7 Kommentare zu “Fernando Lugo wegen Zeugenaussage zur Staatsanwaltschaft zitiert
  1. Joe schrieb am :

    Rumänien wird von ganz Europa undemokratisches Verhalten vorgeworfen. Sie stehen “unter Beobachtung”. Und trotzdem machen die Rumänen den Paraguayern vor, wie demokratisch man verfahren kann.

    Auch in Rumänien wird der Präsident vom Volk gewählt. Auch in Rumänien stören sich die Politiker am Präsidenten. Aber sie wissen, dass ein vom Volk gewählter Präsident nur vom Volk abgesetzt werden kann

    Also haben die Politiker – mit Mehrheit – den Präsidenten suspendiert. Aber innerhalb von 30 Tagen musste das Volk über die Zukunft des Präsidenten abstimmen.

    Die Abstimmung erfolgte Sonntag. Und – siehe da – das Volk gab den Politikern eine Watschn (wie wir in Bayern sagen). Der Präsident bleibt Präsident.

    Die ganze (demokratische) Welt begreift das. Nur ein kleines Land, in der Mitte Südamerikas, versteht nicht, warum Mercosur, Unisur, OAS und Spanien das Verhalten seiner Politiker nicht für demokratisch halten.

    • palatin schrieb am :

      Hi Joe,
      hast du schon mal was von einer Verfassung gehört? Da hat nun mal jedes Land unterschiedliche Möglichkeiten einen Präsidenten auszuhebeln.
      Im Übrigen wurde es Zeit dass Lugo wieder verschwindet, hat genug Mist in der kurzen Zeit gemacht.

      • Joe schrieb am :

        Vielleicht erkläre ich es andersherum:

        Nicht alles, was in der Verfassung (oder anderen Gesetzen) steht, ist demokratisch. Ein funktionierendes Verfassungsgericht hat die Aufgabe, solche antidemokratischen Paragraphen zu eliminieren.

        Wir sehen gerade das Beispiel Russland. Drei Punksängerinnen erwarten sieben Jahre Arbeitslager, weil sie ein Putin-feindliches Lied geträllert haben.
        In einer Demokratie durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt.
        Sie werden – vollkommen legal, da durch Gesetze untermauert – verurteilt.
        Aber ist das demokratisch? – Nein!!

        Jedes Land kann seine Gesetze selber schaffen. Aber muss sich auch nicht wundern, wenn aus allen Richtungen Zweifel an der Demokratie laut werden.
        Russland hat so viel Geld und Macht, dass ihnen die Meinung des Auslandes am Axxx vorbei gehen kann.

        Aber kann Paraguay das auch?

  2. comtesse schrieb am :

    sorry Joe, aber kannst du lesen???? Wer erkennt es denn nicht an – nur die linksangehauchten Typen und dass die nur Bockmist bauen, zeigt nicht nur ein beispiel in der Welt ….. Lass die paraguayer doch machen was sie in IHREM Land machen wollen!

  3. asugo schrieb am :

    Ausserdem besteht in Paraguay eine gesetzliche Möglichkeit, das der Präsident,ohne die Zustimmung des Volkes abgewählt werden kann, ein wenig informieren wäre für manche Menschen hilfreich, Rumänien ist weit weg, Gottseidank, “Busstourismus”

  4. Christian schrieb am :

    Macht euch doch nichts vor. Das war ein kalter Staatsstreich. Komisch auch, dass man jetzt nicht mehr ermitteln will, wer an den 18 Toten schuld ist.

    Der Witz ist, dass ihr nach 6 jähriger Blockade Venezuela plötzlich in den Mercosur gewuchtet habt und ihr nun draußen seid.

    Außerdem wird hier in Kommentarbereich eher mit Etiketten argumentiert (linksangehauchte etc.) als mit echten Sachargumenten.

    Der Vorfall mit den 18 Toten ist vorgeschoben, und damit beginnt der Verfassungsbruch, auch wenn ihr meint, danach alles nach den Buchstaben der Verfassung gemacht zu haben.

    In den Zeiten des Internet’s findet die Wahrheit gottseiDank ihren Weg übers WWW und ist nicht mehr auf solche Medien wie ABC Color oder LaNation angewiesen.

  5. noname schrieb am :

    Lieber Joe. Also mir tut es nicht Leid, dass dieser F. Lugo weg ist. Paraguay lässt sich nicht mit einer Grundausbildung von Rom regieren. Und er wurde von der Mehrheit des Parlaments – den Stellvertretern des Volkes – abgewählt. (Naja, weiss auch nicht so genau ob hier in Paraguay die Senatoren und Abgeordneten wirklich die Stellvertreter des Volkes sind. Kenne das halt auch nur von der Schweiz und da sind sie es. Weiss immer noch nicht wie ein PY-Senator auf seinen Posten kommt.) Eine etwas wirtschaftsfreundlichere Regierung tut dem Land gut. Eine Regierung soll meiner Meinung nach auch Sozial sein, dh. für die Armen und Bedürftigen Rahmenbedingungen schaffen, aber irgendwer muss dies auch finanzieren und dies sind nicht die Armen sondern das ist die Wirtschaft. Will heissen, wenn Korruption, Kriminalität und Schutz von Eigentum nicht sofort und radikal bekämpft werden, wird es auch keine Investitionen geben, sondern weiterhin die Schattenwirtschaft, welche in Paraguay vorherrscht. Kein Kaugummiverkäufer in den Bussen bezahlt steuern und ohne Investoren werden halt nur diese Arbeitsplätze vorhanden bleiben.

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