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Fertiger Elektro-Fuchs auf der Expo 2012 ausgestellt

Mariano Roque Alonso: Zwischen der Vielzahl von Ständen auf der größten Messe des Landes, findet man auch den des zweistaatlichen Wasserkraftwerks Itaipú, der dieses Jahr eine Premiere beherbergt, das erste Elektroauto zu 100% in Paraguay fabriziert.

Die Komponenten stammen fast ausschließlich aus dem Mercosur-Bereich mit der Anmerkung, dass jedoch alles mit nationaler Arbeitskraft in Paraguay entwickelt und montiert wurde.

Die Batterien des Aguará, Fuchs auf Guaraní, können mit 220 und 380 V aufgeladen werden. Bei der Starkstromvariante verkürzt sich der Zeitraum auf 20 Minuten.

Die diesem Projekt sollen weitere Paraguayer animiert werden ähnliche Fahrzeuge zu designen und zu produzieren. Wenn genügend Interesse unter Kunden und Unternehmern geweckt wird, kann auch an eine Serienfertigung gedacht werden.

Eines der erfolgversprechendsten Projekte ist die Einführung dieser Vehikel im Polizeidienst und anderen Institutionen, die das Elektrosystem umsetzen können. Die Ande selber könnte mit solchen Fahrzeugen ihre Servicefahrten bewerkstelligen.

Der elektrische Geländewagen wurde dank der Unterstützung vieler Studenten in nur drei Monaten fertiggestellt.

„Es ist 100% paraguayisch, gefertigt mit paraguayischen Unternehmen. Dazu wurden neue Technologien entwickelt. Die Integration diverser Entwicklungsgruppen an einem Projekt war ebenso eine Absicht von Itaipú“, versichern die Studenten.

(Wochenblatt / Abc)

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15 Kommentare zu “Fertiger Elektro-Fuchs auf der Expo 2012 ausgestellt
  1. Deserver schrieb am :

    Gerade weil die Energie hier zu Überfluss existiert könnte man das gut vertreiben. Aber ob es da nicht Sonderpreise zum aufladen geben müsste? Zudem gibt es hier auch einen nationalen Ölversorger, auch wenn dieser nur importiert. Würde man lokal ein Fahrzeug vertreiben, wären möglicherweise auch die Anschaffungskosten vergleichbar gering. Ich denke da an die billigen hier montierten Mopeds im vergleich zu den extrem teuer importierten KFZ.

  2. Werner schrieb am :

    Das mit der Öllobby ist Schmarrn !
    Es gibt keinen Markt für Elektrofahrzeuge,da sie zu teuer
    sind und ihre Reichweite zu gering ist.
    Wenn außer schönen Bildern und Worten auch mal die
    Leistungsdaten des Elekto-Fuchses gezeigt würden,wäre das
    schnell klar.

  3. Hans E schrieb am :

    Diese Autos sind doch erstmal nur für Polizei und Ande gedacht. Warten wir doch erstmal ab, was dabei herauskommt.

  4. Asuncion45 schrieb am :

    lieber Werner, auch dir darf ich nur dringend empfehlen dich zu informieren bevor du wieder vorschnelle schlüsse ziehst. DAs Elektroauto ist serienreif, welt weit und könnte sogar mit Solarstrom aufgeladen werden. Aber doe Öllobby verhindert das. Als Beispiel schau dir mal die Geschichte der A-Klasse von Mercedes und die Antwort auf die Frage an, warum der beim Elchtest umgefallen ist. Na ganz einfach, weil ihm die Batterien fehlten, mit denen er ursprünglich angetrieben werden sollte!!!!!! Na, dämmert´s.

  5. AEG...aus Erfahrung schrieb am :

    Ja, INFORMIEREN ist besser als studieren!!! Wer soll diese Karre denn kaufen???

    Wirkungsgrad von Elektroautos:
    Als Elektroingenieur platzt mir bald der Kragen angesichts des Elektroauto-Schwachsinns, und was uns da als “ökologisch” eingeredet werden soll. Das ist weder Öko noch logisch.
    Eine einfache Betrachtung über die Leistungsbilanz unter Bezugnahme auf den Primärenergiegehalt zeigt die ganze Lüge:
    a) Referenz ist ein moderner Common-Rail Diesel mit 45% Wirkungsgrad: von 10KW (1l) werden 4,5KW als Vortriebsleistung umgesetzt. Der Rest geht in die Heizung (Im Winter sind ca. 8-10KW erforderlich!) und in Abwärme.
    b) Das E-Auto:
    - Der Strom wird mit durchschnittlich 40% Wirkungsgrad aus Öl oder Gas erzeugt. (AKWs sollen ja bald weg sein, und Wind/Photovoltaik sind ja nur manchmal vorhanden, und dann auch nur in geringen Anteilen)
    - Der Energiewirkungsgrad von Akkus (also wieviel lade ich rein, wieviel bekomme ich heraus) beträgt 60..70%.
    - Der Umwandlungswirkungsgrad (elektrische Energie -> mechanische Energie) eines modernen Scheibenläufermotors beträgt ca. 90..92%
    So, und nun rechnen wir mal: 10KW * 0,4 * 0,7 * 0,92 = 2,576 KW Antriebsleistung, also 25,76% Wirkungsgrad.
    Wohlgemerkt, ein moderner Diesel hat 45% !
    Dann muß weiter mit etwa 300 Kg Mehrgewicht des Fahrzeugs durch die Akkus und die Technik gerechnet werden, das bringt nochmal 1l Mehrverbrauch.
    Und im Winter muß ja irgendwie geheizt werden! Das können E-Autos gar nicht und benötigen eine Zusatzheizung.
    Wohlgemerkt, im Winter kann die benötigte Leistung bis an 10KW herangehen!
    Und dann darf bezweifelt werden, daß es soviel Rohstoffe für die Millionen von Riesen-Akkus gibt…
    Man muß sich wirklich fragen, welche gewissenlose Argumentation diese Ökofaschisten noch auftischen werden…

    Dazu kommt ja noch die Umweltzerstörung durch den Abbau der seltenen Erden die für die Akkus (Lithium) und teilweise die Magneten der E-Motoren (Neodym) benötigt werden. Und wir sprechen hier von etwa dem halben gewicht des Akkus in Lithium! Damit Produziert dieser ganze ‘Grüne’ Rotz auch ohne AKWs ne schöne Menge Atommüll – sehr ÖKO das ganze!
    siehe:http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/greenpeace_uebernehmen_sie_windraeder_produzieren_atommuell/

    In Welt-Online war dazu kürzlich dieser Artikel zu finden über das Wahnsinnige Ausmass der Energievernichtung das diese unwirtschaftliche politische Kopfgeburt darstellt:
    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13871760/Die-fossile-Energievernichtungskette-der-Elektroautos.html

    50 % weniger Reichweite im Winter:
    Elektroautos im Test: 50 Prozent Reichweitenverlust im Winter – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/auto/news/elektroautos-im-test-50-prozent-reichweitenverlust-im-winter_aid_683365.html
    http://www.focus.de/auto/news/elektroautos-im-test-50-prozent-reichweitenverlust-im-winter_aid_683365.html

    Quelle: http://asr-stammtisch-nuernberg.blogspot.de/2012/02/der-elektroauto-schwachsinn.html

  6. Plagegeist schrieb am :

    Sehr interessanter und konstruktiver Kommentar @ “AEG…aus Erfahrung”. Danke.
    Ich frage mich nun ernsthaft, warum Wissenschaft und Politik immer noch diese zwei offenbar ins Abseits führenden Technologien so stark gewichten. Klar, mobil müssen wir sein. Aber so mobil? Jeden morgen 30km in die Staat und abends zurück?
    Warum muss der Pöstler jeden Tag vorbeikommen, wenn man längst den ganzen Papierkram per Internet zukommen lassen könnte. Rechnungen, Werbung etc, für das alles bräuchte es die physische Post nicht mehr. Wer keine Werbung möchte klebt ein “Bitte keine Werbung in dieses E-Mail-Konto” an. Technisch realisierbar.
    Von zuhause aus arbeiten, für viele Berufe vorstellbar. Nur ein paar wenige Grossfirmen setzen dies in die Tat um.
    Klar will ich auch ins Kino fahren. Das soll man auch noch dürfen. Weiterentwicklungen in Verbrennungs- und Elektromotoren (und Akkus) ja, aber gut wäre es doch auch sich in Mobilität und Konsum einzuschränken sowie endlich “das papierlose Büro” zu fördern. Stattdessen verbrauchen wir mehr Papier als früher, denn vieles wird ausgedruckt und auf Papier archiviert.
    Soja aus Paraguay, toll, damit fahren die Autofahrer im Bundesstaat Oregon. Weiss jetzt auch nicht, wie viele tausend Kilometer weit weg ist.
    Vielleicht bringt uns die Kernfusion weiter sobald der Versuchsreaktor in Frankreich fertig ist.
    Aber unter der von @AEG.. beschriebenen Voraussetzungen kann ich dem Elektroauto wenig Zukunft bescheren, denn auch ein Stausee ist ein Enormer Eingriff in die Natur mit Millionen Kubikmeter verbautem Zement.
    Bin ja gegen Kommunismus, aber warum muss wer Geld hat eine super schwere Kiste fahren? Von mir aus gesehen dürften für den Normalgebrauch nur noch 1.4ccm-Autos für jederman zugelassen sein. Das genügt doch um zur Arbeit zu fahren und einzukaufen. Zugegeben, so einfach sind die Probleme auch wieder nicht zu lösen. Sollen sich die Umweltwissenschaftler mal am Riemen reissen.

  7. El Tucan schrieb am :

    Mein lieber AEG, das mit den 45% Wirkungsgrad bei einem stinkenden Diesel wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Aber es geht ja gar nicht darum, das Ziel ist sicher nicht sämtliche Autos auf Elektro umzurüsten oder zu ersetzen. Es geht darum, ein vernünftiges Stadtauto auf den Markt zu bringen und die Leute mal umzupolen dass sie nicht mit ihren Megagrossen Dreckschleudern in die Stadt fahren. Schau dich mal in Asu um, was glaubst du wie die Bewohner froh wären wenn sie wieder frei atmen könnten. Warst du schon mal in LA oder ein bisschen näher, in Santiago? Steck mal deine Nase in den Smog und stell dir vor, du müsstest immer dort leben. Um das geht es mit den Elektroautos, und das ist definitiv eine gute Sache. Den Oelfaschisten tut natürlich jeder $ weh, den sie verlieren. Nicht zu vergessen unsere Regierungen, egal wo, da wird ja auch ganz kräftig am Treibstoff mitverdient. Open your mind, kann man da nur sagen, oder schaut mal ein bisschen über den Tellerrand.

  8. Johannes schrieb am :

    Hallo AEG (Elektroingenieur), danke für die Infos.
    Frage: Wäre es nicht am effizientesten, wenn man die Öffentlichen Verkehrsmittel mit Überleitung anlegen würde? El Tucan hat schon recht, es stinkt neben den Strassen und es gibt Menschen die dort wohnen und arbeiten. Darum wäre “Elektro” gut, weil weniger Abgase. Aber Sie haben auch recht, denn die Batterien der Akkus erhöhen das Gewicht so sehr, dass viel mehr Kraft senkrecht zum Boden wirkt, es also mehr Kraftaufwendung braucht, um vorwärts zu kommen. In Europa machen die Städte ja auch Strom-Überleitungen. Warum will Paraguay wieder sein eigenes Süppchen kochen? Wäre es nicht sinnvoll, Trams und Elektrobusse in Asuncion einzuführen?

  9. Werner schrieb am :

    seine eigen@ Py-er
    Wo im Netz sind denn die ausführlichen technischen Daten über den Fuchs zu finden ?
    Wenn die 190 km Reichweite und die 130-140 km/h Spitze stimmen,dann hätten die Leute hier in ein paar Monaten mehr zustande gebracht,als die Firmen in den entwickelten Ländern in einigen Jahrzehnten ! Daimler-Benz wird diese Leute sofort engagieren unden Entwickler in die Wüste schicken… Wenn es denn stimmt !
    Vom Design her,scheint ja der Fuchs eine wahre Perle zu sein: große Glasflächen,die für eine gehobene Temperatur im Inneren unter der Sonne Paraguays sorgen würden.
    Wenn er denn jemals in Serie gehen würde.

    @ Asuncion 45
    das Elektroautos serienreif sind,mag schon stimmen.Nur fehlt halt die Nachfrage.
    Autos mit Hybrid-Antrieb werden wohl schon eher in die Massenfertigung gehen können,weil diese die Vorteile des Elektroantriebes im Kurzstreckenbetrieb mit der Reichweite eines konventionell angetriebenen Wagens vereinen.Nur leider,sie sind aufwendig in der Herstellung und damit sehr teuer.
    Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge spielen in den Plänen zur Energiewende in Deutschland eine wichtige Rolle.Da sie,in der Regel,in der Nacht aufgeladen werden würden,könnte man so den nicht benötigten Nachtstrom speichern.Zu mindestens zu einem beträchtlichen Teil.
    Nämlich dann,wenn tatsächlich die angedachten eine Million Fahrzeuge im Verkehr wären.
    Aber ohne erhebliche Subventionen,wird es kaum möglich sein,so viele Autos zu verkaufen,die so groß sind,wie ein Golf aber so teuer,wie die Mercedes C-Klasse.
    Die Subventionen wird irgendwer bezahlen müssen,
    wahrscheinlich die Stromkunden und die normalen Fahrzeuge.

    Daß Du,Asuncion 45 offensichtlich Verschwörungs-Theorien glaubst,schließe ich aus dem was Du über die Mercedes A-Klasse schreibst.Mit ein bischen Nachdenken sollte Dir die Absurdität Deiner Aussage klar werden.Mercedes hat also ein Elektroauto entwickelt und dann,warum auch immer,(wahrscheinlich mit Rücksicht auf die Öllobby oder Geld von dieser) sich entschlossen,es als konventionelles Auto auf den Markt zu bringen.Aber dann nicht bedacht,daß sich durch die veränderte Gewichtsverteilung das Fahrverhalten ändern könnte ? So wird´s bestimmt gewesen sein !

  10. AEG...aus Erfahrung schrieb am :

    mal ehrlich Leute…..selbst wenn Elektroautos für “Ottonormalverbraucher” finanzierbar und effizienter wären, glaubt Ihr ernsthaft das in einem Land wie Paraguay wo die Mehrzahl der Menschen entweder mit alten Klapperkisten oder mit abgemagerten Pferden mit Ihren zusammengebastelten “Kutschen” rumfahren, das Elektroauto eine Zukunft hat?? Hinzu kommt das das Bewusstsein noch nicht mal dazu ausreicht, das die Grundvorraussetzung, das man seinen Unrat und Müll entsprechend entsorgt, überhaupt nicht vorhanden ist und man lieber in stinkenden Strassen lebt und den Guligestank einatmet. Ausserdem müsste die “Führungselite”, falls es so etwas in PY gibt, zuerst mal mit gutem Beispiel voran gehen. Selbst in Europa ist das Elektoauto meiner Meinung ein “Alibi-Auto”; ernsthaft wollen die Öl-Lobbyisten das sowieso nicht. Die Mehrzahl der Paraguayer kämpft jeden Tag ums nackte Überleben und hat letztendlich andere Sorgen als sich Gedanken darüber zu machen ob man sich als nächstes ein Elektroauto anschafft. Paraguay hat sich nach meiner Erfahrung die letzen 10 Jahre keinen einzigen Millimeter weiter entwickelt; es gibt zwar viele gute Ideen, die teilweise auch angeschoben werden…..dabei bleibt es dann auch meistens.

  11. Plagegeist schrieb am :

    Da ich kein zuvieles Geld habe werde ich mir kein Elektromobil kaufen. So was kann sich der Chef von Google leisten.
    Dieses Projekt scheint mir termingerecht für die Expo 12 fertig geworden sein. Projekt ist nun beendet.
    Der Staat und Staatsfirmen wie ANDE und Polizei können sich diese Fahrzeuge nicht leisten. ANDE müsste mehr für den Stromkonsum verlangen und die Polizei erwirtschaftet kein Geld welchen zum Staat zurück geführt wird.
    Dennoch, ein Anfang und interessant für die Studenten. Wer weiss, vielleicht meldet sich Google in Paraguay, buttern noch ein paar Millionen USD in die Entwicklung und fertig ist das Google-Elektro-Fahrzeug.

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