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Festnahme wegen versuchtem Verkauf von geschütztem Raubtier

Ciudad del Este/Foz de Yguazú: Dass man im Dreiländereck um Ciudad del Este alles zu kaufen bekommt ist weltweit bekannt, so auch geschützte Tiere. Ein namentlich nicht genannter Paraguayer wurde von der Policía Federal des Nachbarlandes Brasilien festgenommen, nachdem er die Freundschaftsbrücke über den Rio Paraná mit einem kleinen Ozelot (Leopardus pardalis) im Rucksack erwischt wurde. Das Fangen sowie der Verkauf der Raubkatze ist in Paraguay wie auch in Brasilien strengstens verboten.

Das Raubkätzchen war noch schwach und mit verletzten Pfoten. Zum Kurieren der Wunden wurde es in das Bioreservat Bela Vista von Foz de Yguazú gebracht.

Laut der Policía Federal passierte die Festnahme schon am vergangenen Samstag um 17.00 Uhr als der paraguayische Fußgänger Am Brückenkopf Aufsehen erregte weil er die Raubkatze verkaufen wollte.

Nach der Beschlagnahmung stellten die Gesetzeshüter des Nachbarlandes fest, dass die Raubkatze, die auf Portugiesisch „jaguatirica“ heißt, erst vor einigen Tagen geboren wurde.

Der Verhaftete Paraguayer der gegen Naturgesetze verstieß bleibt bis zum Prozessbeginn in Freiheit.

Das Verbreitungsgebiet von Ozelots erstreckt sich vom Süden Texas (USA) bis nach Paraguay. Ozelots erreichen eine Kopfrumpflänge von 55 bis 100 Zentimetern, der Schwanz wird 30 bis 45 Zentimeter lang. Das Gewicht erwachsener Tiere variiert zwischen 11,3 und 15,8 Kg, wobei die Männchen etwas größer und schwerer werden als die Weibchen.

(Wochenblatt / 970AM / Foto: Wikipedia)

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