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Jahresbericht des Anti-Drogen Sekretariats Senad

Asunción: Während des vergangenen Jahres hat die Senad mit ihren operativen Kräften verhindert, dass diverse Drogenlieferungen an ihr Ziel kamen und somit internationale Organisationen geschwächt wurden. Ebenso erhöhten die Beamten die Menge der beschlagnahmten Drogen im Vergleich zu 2010.

Beim Anbau und Abtransport von Marihuana wurden insgesamt neun „Allianz“ Operationen in den Provinzen Amambay und Canindeyú durchgeführt. Diese Zerstörungsaktionen machten 681 Ha Marihuana zunichte. In anderen Worten heißt das, dass 2043 Tonnen getrocknetes Marihuana aus dem Verkehr gezogen wurden. Der Schaden für die Händler betrug somit 61,29 Millionen US-Dollar.

Andererseits wurden auch 393,5 Tonnen Marihuana bei diversen Operationen beschlagnahmt. Im Jahr 2010 wurden nur 129,6 Tonnen des verbotenen Krauts beschlagnahmt.

Ein Bezug auf den Kokain Schmuggel wurde die Rekordmenge von 1,4 Tonnen des weißen Pulvers aus dem Verkehr gezogen. Diverse internationale Organisationen wurden durch die Beschlagnahmungen getroffen und teilweise deren Mitglieder verhaftet. Bei der Operation “Espanta-Pájaros” wurden simultan in den Provinzen Misiones und Concepción 370 kg Kokain beschlagnahmt. Das Regionalbüro in Saltos del Guairá beschlagnahmte ebenso die Menge von 261 kg auf einem ländlichen Grundstück.

Wichtige Mitglieder und Chefs der kriminellen Organisationen sitzen dank der Senad hinter Gittern. Einer dieser ist Alexander Mendes Da Silva, alias Polegar, ein Chef der brasilianischen PCC.

Die Einheiten zur Bekämpfung des Kleinhandels haben in den Regionalbüros die Kontrollen verschärft und so viele Crack Händler verhaftet. Die Beschlagnahmung von Crack stieg mengenmäßig enorm an. Diese billige Droge macht stark abhängig und ist fast überall in und um Asunción zu bekommen. Viele Minderjährige nehmen schon den Kokainabfall in Maiskorngröße.

An den Flughäfen des Landes, Silvio Pettirossi und Guaraní, gelang es den Beamten insgesamt 150 kg Kokain, was nach Europa gesendet werden sollte, zu beschlagnahmen. Neben imprägnierten Kleidungsartikeln war die gängigste Methode die Droge in einem Gummiballon zu verschlucken und somit nicht sichtbar zu transportieren.

Insgesamt wurden 382 Personen verhaftet, 164 Autos beschlagnahmt sowie diverse Waffen.

Im Bereich der Behandlung von Süchtigen bietet das Anti-Drogensekretariat einen kostenlosen Service an, der ambulant den Opfern der Drogen hilft. Täglich kommt eine große Menge von Jugendlichen zu besagter Institution, um sich helfen zu lassen.

(Wochenblatt / Senad)


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