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Klinker für INC aus Mexiko zu importieren ist billiger als aus Vallemí

Asunción: Eine Berechnung auf Grundlage der aktuellen Preise der staatlichen Zementindustrie (INC) hat ergeben, dass der Import von Klinker aus Mexiko mit 13.600 km Weg 24 US-Dollar/t günstiger ist als die Flussfracht aus dem Norden Paraguays mit nur 561 km Weg. Diese Kosten sind unter anderem daran schuld, dass der Betrieb ständig Verluste einfährt.

Die Produktion und Überfahrt von Klinkern aus Vallemí nach Villeta, wo der Zement hergestellt wird, kostet die INC 157 US-Dollar pro Tonne. Die Klinker jedoch aus Mexiko zu importieren mit einem Weg der 24 Mal länger ist kostet nur 133 US-Dollar, laut angebotenen Preisen des mittelamerikanischen Landes.

Unter der Administration von Optaciano Gómez Verlangieri wurde Klinker aus Europa importiert zu einem Preis von 122 US-Dollar pro Tonne.

Durch das Fehlen von Fueloil, dem Kraftstoff zur Herstellung von Klinker, verringert sich Zusehens die Menge des notwendigen und teuren Guts.

Durch eine Reserve an Klinker, die INC in Villeta hortete, können zumindest 10.000 Sack pro Tag ausgegeben werden, in einem Land welches 80.000 Sack zu 50 kg benötigt.

Bei einem eiligen Kauf wurden in Uruguay 9.500 m³ Fueloil bestellt, welche in etwa einer Woche das Land erreichen sollen.

Mit dem Erreichen des Kraftstoffs kann in den ersten Augusttagen die Produktion von Klinker erneut gestartet werden, sagte Edgar Acosta, Nachfolger von Optaciano Gómez.

Während Fueloil und Klinker fehlen gewinnen ausländische Marken, aus den Nachbarländern, immer mehr Marktanteile.

Die staatliche Zementindustrie registriert wegen überhöhten Produktionskosten ständig Verluste und tut nichts um den Zustand zu verbessern.

(Wochenblatt / Última Hora)

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4 Kommentare zu “Klinker für INC aus Mexiko zu importieren ist billiger als aus Vallemí”

  1. Christiane sagt:

    Tja, die Leiter der staatlichen Zementindustrie sollten dazu verpflichtet werden, erst mal die kaufmännischen Grundlagen zu erlernen, bevor sie eingesetzt werden. Dann würde ihnen Begriffe wie Mindestlagerbestand und die Warnungen bei erreichen des Lagerbestandes, keine Böhmischen Dörfer sein. Kalkulation wäre vielleicht auch nicht schlecht und vor allem eine anständige Buchführung.

    Bisher waren die wohl alle nur beim Kurs, – “Wie bereichere ich mich am schnellsten” – oder so was in der Richtung, eingeschrieben.

  2. Miguel sagt:

    Bei der Anwendung der kaufmännischen Grundlagen ist weniger Platz für Korruption – Die könnten schon wenn auch dann noch etwas privat kleben bliebe.
    Aber so ist auch den Leitern der Staatsbetriebe der Wettbewerb egal .
    Nur wenn sich die Importe festgesetzt haben , dann ist das Gejammer sicherlich groß seitens der Leiter wenn sie auf der zurückgehaltenen Ware sitzen bleiben – aber dann wird wieder subventioniert -!

  3. Konrad sagt:

    Interessant, was ich hier zu lesen bekomme. Die Tonne Zement aus China ist mit Transport immer noch günstiger als der Zement aus Vallemi.
    Wie schaut es aber mit dem Transport, dem Zoll und der Steuer aus?
    Ich brauche pro Woche 50 Tonnen, da wird es sicher besser sein doch in China zu ordern.
    Hat jemand eine bessere Idee?

  4. Konrad sagt:

    … und die nächste Frage wäre:

    Wenn soviel Zement benötigt wird, es aber keinen oder nur zu Höchstpreisen gibt, ist eine Baustoffproduktion sicher eine interessante Sache.

    Zur Herstellung von Zement-Hohlblocksteinen und Pflastersteinen suche ich zuverlässige Lieferanten.

    Wer kann mir Sand und Splitt in gleichbleibender Qualität verkaufen.

    Als fester Liefervertrag mit garantierter täglicher Anlieferung?

    Da bin ich mal gespannt wer hier eine Idee hat….
    viele Grüße aus “D” von Konrad

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