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Landbesetzer setzen Lugo unter Druck

Ñacunday: Der Anwalt der Landbesetzer sagte gestern, dass der Regierung bis heute Mittag Zeit habe, den Demonstranten das geforderte Grundstück von Tranquilo Favero zu übergeben, bevor diese die Straßen N° 6 und 7 sperren werden. Er beschuldigte des Weiteren Lugos Kabinettschef López Perito und den Indert Vorsitzendem sich für 18 Millionen US-Dollar zu verkaufen.

„Bis heute Mittag hat der Präsident Lugo Zeit die Ländereien der Brasiguayos den Besetzern zu geben“, sagte gestern José Gill López. Ebenso erklärte er heute Morgen um 08.00 Uhr neben Victoriano López und anderen Anführern sich mit Fernando Lugo zu treffen und ihm da eine Frist von 4 Stunden zu geben, damit diese Forderung erfüllt wird.

Wenn die Regierung nicht im Stande ist die besagten Grundstücke zurückzugewinnen müssen wir die Straßen 6 und 7 ab Mittag sperren“, erklärte Gill López.

Gill López erklärte, dass diese Drohung sehr wohl ernst zu nehmen ist und bei Nichteinhaltung auch die Absetzung von Indert Präsident Marciano Barreto gefordert werde.

„Wir geben Lugo bis Mittag Zeit, dass er mit Barreto alle Titel der brasilianischen Kolonisten der Zone annulliert und unsere Besetzung autorisiert. Wenn Barreto da nicht mitspielt muss Lugo einen anderen ernennen der es tut“, erklärt der Anwalt.

Laut dem Anwalt bat Victoriano López schon mehrmals die Grundstückstitel annullieren zu lassen allerdings halten López Perito und Barreto die Papiere zurück.

Im Fall einer Straßensperrung auf der Ruta 6 würde dies nahe der Ortschaft Iruña, Ñacunday und Naranjal passieren. Auf der Ruta 7 würde es km 30 sein, der Abzweig auf die Ruta 6.

Gill López beschuldigt den Kabinettschef der Präsidentschaft, López Perito sowie Barreto, dass sie sich für 18 Millionen US-Dollar verkauft hätten.

Laut dem Anwalt hätten beide Männer Geld aus einem Sektor bekommen um die Annullierung der Titel zu unterbinden. Nach seiner Ansicht wären die einzigen die sich nicht verkauft hätten, Fernando Lugo, José „Pakova“ Ledesma und die Landbesetzer.

Gill López fügte hinzu, dass Favero nicht der einzige illegale Eigentümer ist. Neben dem Brasilianer hätten auch Senator Alfredo „Goli“ Stroessner, ein gewisser General Clerch, Vizepräsident Federico Franco und Concepción Rodríguez, Stadtoberhaupt von Santa Rita, Grundstücke in der besagten Zone.

Der Kolonist Ildomar Berle Mahlot zeigte gestern bei der Polizei an, dass er von drei Landbesetzern angegriffen wurde als er mit seinem großen Lkw Soja zum Silo Santa Catalina fuhr, welches Tranquilo Favero gehört.

„Etwa 2.000 Meter vor dem Silo, kamen drei Männer mit Stöcken und Steinen auf mich zu. Sie zerstörten dabei die Blinker des Lkws wie auch die Rückspiegel. Trotz meiner Anzeige wurde keine Untersuchung eingeleitet“, beschwerte sich der Kolonist. Trotz mehr Polizisten vor Ort fürchten sich die Kolonisten jeden Tag mehr wegen der fehlenden Aktionen der Regierung.

(Wochenblatt / Última Hora)

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