Asunción: Mitglieder aus Lugos Umgebung erklärten gegenüber Última Hora, dass der Ex Staatschef auf Curuguaty, dem Anfang vom Ende, kaum bis gar nicht reagiert hat. Eine Krise, die ihn zu Fall brachte.
„Es ist ein Unwetter was vorübergehen wird, bleib ruhig“, sagte Lugo am 17. Juni zu der Person, die der Tageszeitung einen Bericht aus erster Hand lieferte.
Um auf irgendeine Art zu verstehen, was Lugos Regierung zu Fall brachte, ist es notwendig zurückzublicken zum Anfang vom Ende, Curuguaty. Lugo befand sich nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen Landlosen und Polizisten in einer Art Schockzustand aus dem er nicht erwachte. In seinem Umfeld selbst gab es Grund zum Trauern. Lugos Security Chef, Oberstleutnant Alcides Lovera verlor bei dem Massaker seinen Bruder, Erven Lovera.
Am Tag des Massakers schon wurde Lugo darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein neues Amtsenthebungsverfahren in Planung sei und dass er was unternehmen müsse um es aufzuhalten. Ratschläge aus den eigenen Reihen den Innenminister sowie den Polizeikommandant auszuwechseln schlug er in den Wind. Keiner aus seinem Umfeld kann sich heute erklären, warum Fernando Lugo so lange gezögert hat. Er bremste den Wechsel und besetzte Filizzolas Posten mit einem Colorado.
Außerhalb von den Machtspielchen, die Lugo spielen musste da er nicht genügend Rückendeckung hatte, ließ er ein Kommuniqué vortragen indem er ankündigte Soldaten in die Krisenregion zu entsenden, eine Maßnahme die sich im Nachhinein als völlig nutzlos erwies.
Ex Kabinettschef Miguel López Perito und Ex Gesundheitsministerin Esperanza Martínez fuhren auf eigene Initiative nach Curuguaty, um den Opfern der Attacke beizustehen und um nach Gründen zu suchen.
In der Nacht des 15. Juni 2012 ärgerten sich die PLRA geleichermaßen wie die Frente Guasu (FG), dass der neue Innenminister ein Colorado wird. Am Tag darauf leistete Rubén Candia Amarilla seinen Amtsschwur.
Seit Anfang April hatte Fernando Lugo keinen Kontakt mehr mit Blas Llano (PLRA Präsident), seinem Alliierten in der Allianz. Grund für die Funkstille war die Dickköpfigkeit Lugos. Er wollte den Präsidentschaftskandidaten aus seinen eigenen Reihen (FG) und nicht wie zuvor mit der PLRA abgesprochen, ein Liberalen.
Schon vor dem Massaker von Curuguaty wurde Lugo angeraten sich mit Llano zu treffen. Diese Möglichkeit schloss er jedoch aus und summierte sie zu seinen abgebrochenen PLRA Kontakten mit Federico Franco und Efraín Alegre. Nach wie vor vertraute er seinen liberalen Mittelsmännern Víctor Ríos, Enzo Cardozo und Francisco Rivas.
Durcheinander jedoch nicht zusammen war Lugo nicht nur von der PLRA abgekapselt sondern auch von der Frente Guasu, die selbst Uneinigkeit bewies, als es um den Präsidentschaftskandidaten ging.
Diese fragmentierte Linke unterband, dass Lugo ein effizientes Team zur Seite hatte, was ihn hätte adäquat reagieren lassen. Die ergriffenen Maßnahmen waren nicht koordiniert, nutzlos und verzweifelt. Das Amtsenthebungsverfahren formte sich währenddessen von Tag zu Tag.
(Wochenblatt / Última Hora)
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Was wuerden wir sagen , wenn ein Gast in unserem Haus die Einrichtung kritisiert, zu einer anderen Zeit essen will als wir gewohnt sind, die Hausordnung auf den Kopf stellt und eine neue einfuehren will. Nun, jeder wuerde sich bedanken so einen Gast bei sich aufgenommen zu haben.
Paraguayer sind hier im Land geboren und haben die Schulen besucht und koennen mindestens akzentfrei spanisch und eventuell Guarani sprechen. Die das nicht vorweisen koennen, sind als Gaeste im Land und haben sich dementsprechend zu verhalten.
Deutsche Einwanderer leben seit vielen Jahren in Paraguay und haben sich traditionsgemaess aus der paraguayischen Lokalpolitik gehalten und ihre persoenliche Meinung zu diesem Thema nicht oeffentlich publiziert.
Dies hat bestimmt dazu beigetragen, dass Deutsche hier im Land gerne gesehen sind und soweit sie beruflich taetig auch meist erfolgreich waren.
Die beiden grossen Parteien in PY, die Colorados und die liberale Partei bestehen bald 150 Jahre und ein grosser ideologischer Unterschied ist kaum festzustellen. Auch gehoert es zur paraguayischen Folklore, dass Preasidenten gestuerzt werden, doch hat sich dabei das Leben der Menschen im Lande seit 1947 (Buegerkrieg) kaum polarisiert. Denn die kennen ihre Politiker besser als wir und sehen diese wesentlich skeptischer als wir Deutsche unseren Politikern Glauben schenken. Dagegen haben wir in Deutschland in den letzten 150 Jahren ein Wechselbad an Ideologien durchgemacht: vom Kaisertum, uebermaessigen Patriotismus, Sozialismus, Kommunismus, Faschismus, Rassismus in beiden Extremen und nun islamistische Kulturbereicherung. Was koennen wir also in dieser Beziehung den Paraguayern schon bieten? Vielleicht die gleichen Fehler die wir gemacht haben?
Darueber sollten wir nachdenken !!!
auf den Punkt gebracht.
der vollblutparaguayer vom ostseestrand
herr ramon (typisch deutscher name)? deutsche in der paraguayischen politik. alfredo stroessner und seine generaele schreiber und knoepfelmacher. kommisar hellmann liberale partei-luis a wagner,luis neumann, martin sannemann (seine eltern r.sannemann und g, meillinger) colorados-die becker familie aus ypacarai,luis gneiting, der fruehere seccional-chef von independencia oscar bachmann, angel roberto seifart die frueheren oberkommunisten oscar creydt und barthe die mennoniten penner,siemens,bergen, neufeld und ganz aktuell arnold wiens duercksen. und schweizer gibt es auch-der ehemalige staatspraesident eduardo schaerer und der exzentrische alfredo luis jaeggli wenn ich intensiver nachdenken wuerde kaemen noch weitere dazu. deutsche waren schon immer dabei. sogar bei den jesuiten-padre sepp.
Ja lieber Bayer, die zitieren Namen sind alle hier gebuertigen Paraguayer deutscher/schweizer Abstammung. Damit haben sie auch das Recht lokale Politik zu machen. Letzten Endes stammen alle Bewohner Amerikas ( mit Ausnahme de Ureinwohner) von Einwanderen ab.
bei wem muss man sich eine genehmigung einholen um lokale politik zu betreiben? bei ihnen?
laut der paraguayischen wahlordnung haben alle auslaender
mit einer gueltigen daueraufenthaltsgenehmigung und mit zweijaehrigen aufenthalt in einem ort und mit dem eintrag
in dem jeweiligen wahlverzeichnis bei kommunalwahlen
sowohl das aktive als auch das passive wahlrecht(nur
fuer stadt-oder gemeinderat,nicht buergermeister)
wenn das ihnen missfaellt,machen sie eine eingabe beim
obersten gerichtshof.
zumindest oscar creydt ist in deutschland geboren.
Oscar Creydt wurde am 6 November 1907 in San Miguel/Misiones geboren.
http://www.portalguarani.com/autores_detalles.php?id=595
ja, das finde ich auch. Ich habe die Diskussion hier im Wochenblatt bisher auch nicht als Einmischung von Gästen in die inneren Angelegenheiten der Paraguayer verstanden. Wir diskutieren die aktuelle Politik aus der Sicht der Europäer. Dabei fließen die eigenen poltitischen Erfahrungen und die Erkenntnisse über die aktuelle weltpolitische Lage ein. Weiß man, daß die Hochfinanz, auch Illuminaten genannt, eine Weltordnung anstreben, in der es kein Privateigentum, vor allem keines an Grundbesitz, keine Viehzucht zum Zwecke der Ernährung, keinen Verbrennungsmotor und eine angestrebte Bevölkerungszahl von 500 Millionen weltweit geben soll, dann betrachtet man die Tagespolitik eben mit ganz anderen Augen.
Für Ungläubige: http://www.wahrheit-jetzt.de/Protokolle_der_Weisen_von_Zion.pdf und hier:
http://www.nextwar.de/die-nwo-in-stein-gemeisselt.html
wohl geschrieben von einen roten Hinterzimmerforzer
Lieber Erich, weil ich diese Neue Weltordnung, in der es nur eine winzige Elite und eine etwas größere Schar von Arbeitssklaven gibt, nicht will, bin ich so kritisch und versuche mir immer die Frage zu stellen, wem nützt es. Wem nützt der Präsidentenwechsel? Da ist es schon interessant zu sehen, daß zwei Wochen danach bereits die amerikanischen Ölfirmen hier auftauchen. Wem nützt es, den Paraguayern, den Einwanderern? Frag dich das doch sebst einmal und recherchiere ein bißchen, dann hörst du vielleicht sogar auf Menschen in Schubladen zu schieben.
Warum haben wir Ausländer eine eigene Meinung und tun sie kund?
Weil wir hier leben und von den Folgen des Verhaltens der Politiker ebenso betroffen sind, wie die Paraguayer.
Paraguay ist ein Binnenland. Wenn die Grenzen von außen geschlossen werden, keine LKW mehr kommen, keine Schiffe die Flüsse mehr kreuzen, den Flugzeugen das Überfliegen der Nachbarstaaten verboten wird – ja dann sind auch wir angeschmiert.
Kein Benzin, keine Werkzeuge, kein Strom (wird natürlich abgedreht), dann ist Paraguay in Rekordzeit um hundert Jahre zurückgeworfen.
Also betrifft uns das vielleicht sogar noch mehr, als die Paraguayer. Denn wir sollen mit Brennholz kochen? Keine Pumpe mehr für das Trinkwasser haben? Zum Einkaufen 15 km laufen? Und warum das alles? Weil einigen Berufspolitikern plötzlich eingefallen ist, dass ein Ex-Bischof als Präsident nicht tragbar ist und sie ihr eigenes Süppchen kochen? In einem Jahr wäre Lugo Geschichte. Jetzt müssen wir vielleicht aus Paraguay raus. Denn die Folgen einer Blockade halten wir verwöhnten Europäer nicht aus.
Und warum gerade wir Deutschen den Paraguayern einen Kursus in Demokratie geben?
Weil wir immer ALLES – wenn wir es denn machen – 100%ig machen!
Wenn wir von einem Kaiser geführt werden, dann von dem mit dem schönsten Bart. Wenn wir eine Diktatur haben, dann erst eine rechte, dann eine linke – hintereinander. Wenn wir Judenpogrome veranstalten, dann sterben nicht 300 Juden, sondern 6 Millionen. Wenn wir Autos bauen, dann – natürlich – die mit Abstand besten der Welt.
Und wenn wir dann nach 100 Kriegen friedlich und demokratisch werden, dann – natürlich – sind wir die friedlichsten und demokratischsten Bewohner der Erde.
Und da glauben wir, dass wir nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht haben, unser selbst ausgesuchtes Wohnland auf den richtigen Pfad zu führen. Zumindest zu HELFEN, den richtigen Weg zu finden.
Paraguay steht MÖGLICHERWEISE vor der schwersten Zeit seit dem Triple Alianca. Hoffentlich fangen sich die Politiker hier und dort wieder und setzen sich an den Verhandlungstisch. Wenn nicht, wird es sechs Millionen Verlierer geben. Alle Bewohner hier.
Da fliegt mir doch der Draht aus der Mütze.!! Hören Sie doch endlich auf vom wir zu sprechen!! Sie !! haben hier in den letzten Tagen eine Debatte geführt, die völlig inakzeptabel, unerträglich, besserwisserisch hoch 3, anmaßend und zum Schluss nur noch peinlich war. Solche Leute wie Sie, stehen nicht auf den Boden der Demokratie. Sie wollen sich nun zum Sprachrohr der Deutschen hier aufzuspielen ? uns sprechen vom wir. ?? Nein ist es nicht unsere Pflicht unser ausgesuchtes Wohnland auf den richtigen Weg zu führen. Das ist die Aufgabe der Paraguayér !! und nicht der Gäste hier im Land. Vor allem nicht den Weg zur ” Diktatur des Proletariats ” den Sie meinen. Ich hoffe das sich noch mehr Deutsche Landsleute eindeutig von diesem Artikel distanzieren.
Ja Fuzzy, für den “Deutschen Politiker” ist der Plural das Mass aller Dinge. Sein Text liest sich wie eine Volkskammerrede…
Ich geh noch was essen auf dass ich zu 110% kotzen kann…
Fuzzy sagte am 1. Juli 2012 um 13:30: “Ich hoffe das sich noch mehr deutsche Landsleute eindeutig von diesem Artikel distanzieren”.
Dieser Aufforderung komme ich ich nach und nehme Abstand von den Aussagen des User mit den Nicknamen “Deutscher Politiker” am 1. Juli 2012 um 12:50. Weil wir Deutschen, uns von den Paraguayern eine Scheibe abschneiden können und lernen können was es heißt sich für Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität einzusetzen. Gerade wir Deutschen werden den Paraguayern keinen Kurs in Demokratie geben können, weil wir in der Bundesrepublik Deutschland keinen vom Staatsvolk gewählten Bundespräsidenten und Bundeskanzler haben.
Bravo, endlich sagt´s mal einer deutlich. Das wurde aber auch Zeit. Dieser Deutsche Politiker soll doch da bleiben, wo er her gekommen ist. Ich frage mich hier manchmal wirklich: Warum seid Ihr nach Paraguay ausgewandert? Wenn das alles so schlimm ist, es hindert Euch doch keiner daran, wieder zu gehen. Ich bin es auch leid, mit die Besserwisserei von dem selbst ernannten Deutschen Politiker hier noch anzuhören. Nochmals Bravo!
Ich weiß jetzt nicht, was du uns sagen willst, @RexSalvator.
Der Präsident wird hier vom Volk gewählt und darf dann von Abgeordneten und Senatoren abgesetzt werden?
Das sollen wir lernen?
Oder was?
@joe:
Ich möchte mir nicht anmaßen Euch hier etwas sagen zu wollen. In erster Linie wollte ich mit meiner Aussage ausdrücken, daß ich in Paraguay einen unabhängigen Staat sehe, der Deutschland nicht mehr ist oder besser gesagt, nie war. Es werden immer mehr Souveränitätsrechte an die nächst höheren Einrichtungen abgegeben. Mit dem Ausschluß Paraguays aus Mercosur und Unasur wird die paraguayische Unabhängigkeit mit den Füßen getreten. Aber es stimmt schon, daß ich der Meinung bin, das die Amtsenthebung des ehemaligen Präsidenten gemäß Artikel 225 der Verfassung Paraguays rechtens war.
Du glaubst wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. Das ist doch “offensichtlich”!!!!
Steht an der falschen Stelle, bezieht sich auf den dt. Politiker.
Wir sind Gäste im Land! Man stelle sich das doch einmal umgekehrt vor, bitte schön: Die Paraguayer als eine große Gemeinschaft in Deutschland fangen nun plötzlich an, die Politik von Angela Merkel oder die der Opposition zu kritisieren – na klingelt´s? Also ein realistischeres Beispiel: Die Türken in Deutschland fangen an, deutsche Politik zu machen, sich über die Euro-Politik der Regierung aufzuregen, weil es nämlich auch an ihr Geld geht. Ich denke mal, so mancher Deutsche wäre “not amused” oder diplomatischer gesprochen: irritiert. Die Paraguayer wählen indirekt – wie übrigens auch die Deutschen – ihre Abgeordneten – direkt und über Listen! Also lasst doch den Angeordneten die Entscheidung. Die müssen sich dafür in ein paar Jahren wieder dem Votum stellen. Wir machen einen großen Fehler: Wir denken in deutschen Dimensionen nach unseren Wertvorstellungen. Wir haben beispielsweise den Tierschutz im Gesetz verankert. Der Paraguayer hat ganz andere Wertvorstellungen. Das haben wir zu respektieren. Wir haben ganz andere Gesetze zur Amtsenthebung eines Regierungschefs. Wir können also nicht mit unseren Wertvorstellungen den Paraguayern sagen, wie sie Politik zu machen haben. Das klappt nicht. Ganz interessant ist deshalb der Ausgangsbericht von Herrn Päßler: Die Amtsenthebung kam mit Ansage! Und auch Lugo hat die Wirklichkeit verloren.
nichts fuer ungut heinzi.sie sind aber falsch informiert.kennen sie nicht cem oezdemir,den co-vorsitzenden der gruenen? besonders in berlin wie in
allen grossstaedten gibt es dutzende von auslaendern oder eingebuergerten auslaendern die stadtraete sind.bei der spd gibt es auch etliche,und einige wenige bei der cdu und der fdp.natuerlich meine ich bei paraguayischen parteien mitarbeiten und nicht etwa eine deutsche partei-
gruenden wollen.jeder der etwas kauft zahlt doch 10&
mehrwertsteuer,also ist auch steuerzahler. das parteispektrum in paraguay ist doch recht vielfaeltig.
fuer jede ideologische gesinnung waere etwas zu finden.
ich meine es ist doch kein vergehen sich zu integrieren
und bei einer partei mitzumachen.
Es gibt keinen Grund, warum sie nicht als Ausländer mit Cedula bzw. sogar als “Eingebürgerter” von ihrem aktiven UND passivem Wahlrecht gebrauch machen sollten.
Sie können dann zB problemlos Stadtrat werden, als Kandidat; wählen sowieso. Braucht man sich nur im registro eintragen lassen.
Das ist in Deutschland/AT/CH übrigends genauso.
Auch Herr Arnold Schwarzenegger aus Graz/Österreich ging erst in seinen 20ern in die USA. Er wurde dort nicht nur Kinostar, sondern auch Ministerpräsident (governor) von Kalifornien. Nur Präsident der USA kann er vielleicht nicht werden, da er nicht dort geboren wurde. Aber wer weiß? Vielleicht ändern sich sogar das ja noch…
ja, ich distanziere mich ausdrücklich von primitiven Landsleuten wie dir, mein Freund. Wer nicht in der Sache argumentieren kann und dafür auf die Person zielt, sollte besser den Mund halten, a er sonst die ganze Landsmannschaft besudelt.
meine Stellungnahme bezieht sich auf Fuzzy, ist leider an der falchen Stelle eingesetzt!!!
hätte da noch was für die argumentierfreudigem Landsleute, die am liebsten auf anderen herumhacken.
http://www.politaia.org/politik/deutschland/paraguay-ganz-liberal-geputscht/
Bitte hört doch damit auf, jedem, dessen Kommentar euch nicht paßt, anzuraten, dorthin zurückzugehen, wo er/sie herkommt.
Jede/r sollte hier seine Meinung schreiben dürfen. Und natürlich muß er/sie dann auch aushalten können, wenn jemand anders seinen Kommentar dazu abgibt.
Aber bitte bezogen auf das Geschriebene.
Und natürlich dürfen wir alle unsere Meinung zur hiesigen Politik, den Politikern und den Paraguayern im Allgemeinen abgeben.
Denn wir leben hier in Paraguay.
Und alles, was hier geschieht, hat Auswirkungen auf uns und geht uns deswegen natürlich auch etwas an.
Und weil wir alle verschieden sind, haben wir auch verschiedene Ansichten.
Auch das ist Demokratie. Aushalten können, daß jemand meine Meinung nicht teilt.
Noch etwas: Nur weil wir hier “nur” Gäste sind, heißt das noch lange nicht, daß wir hier alles gut finden müssen. Natürlich auch nicht schlecht, denn DANN sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht im falschen Land ist.
Ich jedenfalls habe hier eine neue Heimat gefunden, ich möchte nirgendwoanders leben.
Hier ist nicht alles besser, nur anders.
Was tut Ihr Euch sooo schwer? der Alte ist weg und der Neue ist dran und immerhin hat er den Alten schon 75 mal vertreten wo der auf Auslandreisen war. Auch ein Lugo ist vergaenglich.
Ich finde es schön Leserkommentare zu lesen, da diese Ergänzungen zum Artikel sehr interessant sein können. Leider wird da manchmal persönlich und auf tiefem Niveau angegriffen, was ich nicht besonders konstruktiv finde.
Es wird immer andere Meinungen geben und diese soll man auch kund tun dürfen, aber dann bitte nicht einfach A***, sondern mit seinen persönlichen Argumenten.
Sehr interessante Meinungen sind zu lesen. Diese empfinde ich keinesfalls als Einmischung in innere Paraguaysche Angelegenheiten, denn unsere Meinungen haben kein hohes Gewicht für die Paraguayer. Anders würde es aussehen, wenn wir hier alle auf Spanisch schreiben würden.
So soll doch jeder seine Meinung haben und schön ist es diese auch kund zu tun. Persönliche Angriffe unter der Gürtellinie – auch mit beschönigenden Worten – finde ich äusserst schade.
Aber so ist das nun mal in Internet-Foren. Beitragen zur realen Politik tun unsere Meinungen wahrscheinlich nicht sehr viel. Wie mir scheint hat es aber wirklich Ausländer hier, die etwas von Politik verstehen, damit meine ich jetzt keinesfalls mich, ich halte mich da raus, da ich zu wenig davon verstehe.
Also Leute, seid friedlich und schreibt eure Meinungen weiter, auch wenn ich nicht jedesmal Danke sagen kann. Vor allem für neue Einwanderer sind eure Zusatzinformationen in den Leserkommentaren sehr interessant.
Gut geschrieben!Hier in meiner Umgebung interessiert dies die Paraguayer wenig,nächstes Jahr wird wieder derjenige gewählt der am meisten verspricht.Ich tue das ab unter Andere Länder andere Sitten.
Also erstmal danke Ilia Richter fuer Ihren Kommentar.Es,ist immer schoen zu lessen,
dass es Menschen gibt, wie sie, die immer bereit sind die brennenden Feuer zu loeschen oder zu verhindern.
Persoenlich meine ich, dass wir Zugereisten uns schon das Recht herausnehmen sollten die bestehende Missstaende hier im Lande anzuprangern, wenn es in richtiger Form geschieht.
Einer der Kommentaristen erwaehnte etwas, wenn die Tuerken in Deutschland unser System kritisieren wuerden. Warum nicht!……Doch bitte unter Beachtung unseres Grundgesetzes . Wir wollen aber keine Zwangsbeschneidung bei Frauen, Zwangsverheiratung oder Einfuehrung der Scharia bzw. Zwangsislamierung.
Deshalb kritisieren wir Deutsche oder andere Europaer auch nur die Paraguayer unter Beachtung Ihrer bestehenden Gesetze. Was soll da falsch dran sein.
Was mir persoenlich Sorgen bereitet ist die Vermehrung der wilden Armensiedlung , besonders in Asuncion die jetzt schon eine Brutstaette von Dieben und Gangster, sowie von politschen Brutalos sind. Wann wacht endlich die Machtelite des Landes auf um diese noch kleinen Hoellenfeur zu loeschen. Tun sie hier gar nichts werden sie von diesen Feuern erfasst
und von ihrem Reichtum bleibt nur noch Asche.
Zumindestens hatte Lugo daran gedacht dieses grosse Problem anzugehen. Leider war und ist seine Lebensfuehrung gepflastert von Ungereimtheiten was ihm leider wenig Glaubwuerdigkeit verleiht.
Ich finde auch dass wir das Recht haben unsere Meinung kund zu tun, schliesslich leben wir hier. Leider zählt unsere Stimme nichts.
Des Weiteren fällt mir auf, wenn ich den Paraguayern etwas über Europa erzähle, zB. wie die Häuser bei uns gebaut werden, sie mich zwar verstehen, aber in ihrer Vorstellung. Denn sie haben Europa noch nie gesehen. Sind vielleicht bis nach Bolivien in den Ferien gekommen, weiter nicht. Die meisten Paraguayer kennen nur Paraguay und jegliche Erklärungsversuche meinerseits versanden, weil sie mich nicht wirklich verstehen können. Ich habe beides gesehen, Paraguay und Europa, die meisten Paraguayer aber nur Paraguay. Also kann ich hier so gut wie gar nichts verändern, sondern muss mich anpassen. Ich denke, was die meisten Paraguayer von Europa kennen sind diese Sachen welche es hier in Paraguay gibt, zB. die Häuser in Lambare, Einkaufszentren und McDonalds. In dieses Land verdienen die Einwohner im Durchschnitt so viel im Jahr wie ein Europäer im Monat. Es ist ein armes und rückständiges Land mit sozialer Unsicherheit, Schmutz, Armut, Kriminalität und fehlender Infrastruktur uvm. Da weiss niemand wo man anfangen soll. Nicht mal eine Eisenbahn, wo Europa schon im Internetzeitalter ist.
Ist aber trotzdem ein schönes Land für mich, denn hier hat man noch seine Freiheiten. Gut, wenn man die Kohle hat, dann ist es ein Paradies, schlecht wenn man hier in Paraguay den Arbeits-Alltag mitmachen muss.
Der einfach gestrickte Paraguayer sieht sein Nabel als Welt an und meint so muesste auch die andere sein.
Es ist keine Kritik meinerseits auch nur so konnte sich seine Eigenart heranbilden. Es ist sein Land.
Nur bereitet mir die wachsende Armut besonders in den Staedten Sorgen. Die besseren Stadtviertel geben uns nur eine Illusion eines Scheinfriedens.
Ist nur gut, dass man auf dem Lande noch die Haehne kraehen hoert, somit weiss ein jeder die Welt ist hier noch in Ordnung mit kleinen Ausnahmen.
Uebrigens die beste Alarmanlagen sind eine Schar Gaense in der Naehe des Hauses und alles ohne Strom.