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Lugo reiste mit schwerem Gepäck nach Montevideo

Asunción: Fernando Lugo, Präsident der Republik, reiste heute zum Mercosur Gipfeltreffen in die uruguayische Hauptstadt, wo er einerseits für einen Beitritt Venezuelas in den Mercosur steht allerdings andererseits auch die Meinung des Kongresses, nämlich ein klares „Nein“ im Gepäck hat.

Eine angekündigte Alternative vom uruguayischen Staatschef, José Mujica, wird erst noch auf Legitimität geprüft und besprochen bevor sie veröffentlicht wird.

Der paraguayische Kanzler, ebenso wenig begeistert von der Haltung des paraguayischen Parlaments, erklärte trotzdem den Respekt der paraguayischen Gesetzgebung gegenüber zu bewahren und nichts Ungesetzliches zu tun.

Präsident Lugo nimmt heute am Mercosur-Gipfel in Montevideo teil. Das hauptsächliche Thema ist: „Wie kann Venezuela ohne die Zustimmung Paraguays in den Mercosur aufgenommen werden?“

Der brasilianische Ratgeber für internationale Angelegenheiten, Marco Aurelio García äußerte vor kurzem sein Unbehagen wegen der negativen Einstellung der paraguayischen Gesetzgeber zum Beitritt Venezuelas zum Mercosur. Er forderte eine baldige Lösung des Konflikts, an dem zumindest die Senatoren Paraguays kein Interesse zeigen.

Der uruguayische Präsident versucht eine andere Strategie anstatt Druck, mit der Veränderung der Statuten im „Gemeinsamen Markt des Südens“. Gesetzgeber und die Opposition drohten Präsident Lugo mit einem Amtsenthebungsverfahren wenn er an der verfassungswidrigen Aktion teilnehmen sollte.

Der paraguayische Kanzler Jorge Lara Castro hon gestern Nachmittag in Montevideo hervor, dass ein schneller Beitritt Venezuelas nicht machbar sei. „So wie die Sachen stehen denke ich nicht dass es eine einfache und schnelle Variante gibt, das Venezuela Mitglied des Mercosur wird.“

Der uruguayische Senator, Sergio Abreu, versicherte, dass Venezuela durch das Fenster in den Mercosur kommen will. Er sagte, dass die idde sich über die Entscheidung des paraguayischen Kongresses zu stellen einem internationalem Staatsstreich gelichkommt und Brasilien, Argentinien und Uruguay dabei eine moderne Triple Allianz bilden.

(Wochenblatt / La Nación)

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Kommentare

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3 Kommentare zu “Lugo reiste mit schwerem Gepäck nach Montevideo
  1. Asuncion45 schrieb am :

    einmal mehr wird klar, daß das paraguayische Parlament von den USA ferngestuert wird. Venezuela ist das einzige Land Südamerikas, das die neue Südbank garantieren und damit die südamerikanischen Staaten aus der Abhängigkeit vom Internationalen Währungsfond (IWF) heraus führen kann. Außerdem wäre eine eigene Währung (Sucre), die vom US-Dollar unabhängig ist, ein Hoffnungsschimmer von der Weltfinanzkrise weitgehend verschont zu bleiben. Diese Hoffnungen durch eine Blockade Venezuelas bei der Aufnahme in den Mercosur zu verprellen, grenzt schon an politischen Selbstmord.

  2. Hans schrieb am :

    Oh, geh doch Asuncion 45. Willst wohl in Paraguay und Mercosur auch eine Pressezensur und noch mehr Verstatlichung. Gell?

  3. Asuncion45 schrieb am :

    mir scheint es wäre gut, wenn sich Menschen, wie HANS, nicht nur in der Mainstream-Presse informierten, dann wüßten sie vielleicht, wie dort berichtet wird. Ein Mann, wie Hugo Chavez, der unter Einsatz seines persönlichen Lebens der Weltmacht Amerika die Stirn bietet, kann nicht hoch genug eingeschätz und unterstützt werden. Er wird von der Vasallenpresse ebenso zum Monster hochstillisiert wie Hussein oder Ghadafi und andere. In deren Ländern wurde für das Volk gesorgt und die Öleinnahmen nicht von den multinationalen Konzernen BP, Exon oder anderen aufgefressen und ausser Landes gebracht. So geschieht es auch in Venezuela. Das passt den Konzernen nicht. Also wurden und werden Abweichler zu Monstern hochstillisert und, wenn möglich, unter fadenscheinigen Argumenten (Massenvernichtungswaffen, Ermordung des eigenen Volkes und anderem Müll) umgebracht. In den USA wurde bereits öffentlich die Ermordung von Chavez gefordert. Sicher nicht, weil man Venezuela sondern sich selbst etwas Gutes tun will.

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