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Lugo sprach von Freiheit und gelungenen Aufgaben

Asunción: Gestern Abend sagte der Präsident des Landes, Fernando Lugo, auf der dem Wasser zugewandten Seite des Präsidentenpalastes, dass er und seine Regierung wahre Wunder in der Außenpolitik, im Sozial- und Energiebereich vollbracht hätten. „Das Land sei jetzt“, so Lugo, „ein wahres Wunder“.

Der Staatschef hob seine linke Hand bei seinen Ausführungen über das was er geschafft hat. „Paraguay sei jetzt frei von vielen Verpflichtungen und Verbindlichkeiten“, so Lugo.

„Wir wissen, dass viele die signifikanten Vorstöße ärgern und nicht für möglich halten, dass eine soziale Gerechtigkeit jetzt oder später umsetzbar ist“, sagte Lugo vor dem alten Eingang des Regierungspalastes.

Vor und nach seinem Auftritt zur quasi letzten Feierlichkeit im Rahmen des Bicentenario Jahres traten Komiker und Musiker auf einer installierten Bühne auf.

Begleitet wurde Lugo von vielen Ministern und Vorsitzenden staatlicher Unternehmen und Körperschaften, die auch nach seiner Rede viel Applaus gaben.

Die Vorstöße der Lugo Regierung

Beim Diskurs über die guten Seiten seiner Regierung führte er 200 positive Sachen an die er samt seinem Team erreicht hat.

Diese Erfolge und Wunder kann man fühlen und belegen. „Die Einwohner des Landes hatten früher keine ausgestatteten Krankenhäuser oder gar kostenlose Krankenbehandlungen. Ebenso brachte unsere Regierung das Schulfrühstück und kostenlose Schulutensilien“, erklärt Lugo stolz.

Zum Thema sozialer Gerechtigkeit meinte er, dass viele tausende besser leben können, da sie über das Programm Tekoporã und andere eine finanzielle Unterstützung erhalten, die es so in der Form früher nicht gegeben hat.

„Viele Paraguayer sahen neue, gepflasterte Straßen, Asphalt, neue Streifenwagen der Polizei, oder werden in ihrem Haus von Krankenpersonal behandelt. Obendrein können auch ihre Familienangehörigen im Ausland für ihren Kandidaten wählen“, fügte Fernando Lugo hinzu.

Die Paraguayer die von sozialen Programmen profitieren „kann man nicht belügen und man sollte es auch nicht“, denn sie legen fest wie lang der Wechsel unserer Regierung anhält.

Er nutzte den Moment um seine Minister öffentlich auf 2012 vorzubereiten und forderte sie auf mit aller Kraft Sozialprogramme voranzutreiben.

„Eine Frühstücks oder Mittagspause existiert nicht bei einem Projekt wie dem unseren so wie auch keine Furcht zugelassen wird gegen die Feinde des neuen Paraguays zu stellen“, unterstrich Lugo.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Flickr)

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Kommentare

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3 Kommentare zu “Lugo sprach von Freiheit und gelungenen Aufgaben
  1. Joe schrieb am :

    Ich bin es Leid Kommentare lesen zu müssen von Leuten, die nicht mal ansatzweise verstehen, was hier in PY abläuft.
    Deshalb schreibe ich hier jetzt auch zum letzten Mal.
    Eine schwer kranke Nachbarin konnte – dank Lugo – das erste Mal seit 10 Jahren zum Arzt gehen, weil Lugo die Behandlung im Krankenhaus für ALLE – auch für die hier Schreibenden – kostenlos machte!
    Stroessner hatte mit den Brasilianern einen Vertrag ausgehandelt, dass Brasilien nur einen winzigen Teil des Wertes des Stromes bezahlen muss.
    Im Gegenzug bekam er jährlich eine hohe Summe zur „eigenen Verfügung“
    Das ging bis Lugo so.
    Nicanor wurde von Journalisten auf dieses Geld angesprochen, lehnte aber jeden Kommentar ab, da das Geld ihm „persönlich“ zur freien Verfügung steht. Man sprach 2007 von einer dreistelligen Dollar-Millionen-Summe.
    Lugo hat eine „Schmiergeldzahlung“ abgelehnt und von Brasilien eine völkerrechtlich korrekte Bezahlung gefordert. Und nicht auf sein Konto, sondern auf das von Paraguay.
    Problem: Jeder Präsident hat einen neuen Vertrag mit Brasilien abgeschlossen, der ihn persönlich reich machte und Paraguay schadete.
    Eigentlich gehören die alle hinter Gittern.

    Lugo ist der erste, der versucht, die alten verkrusteten Verflechtungen aufzulösen.

    Warum werden dem Metrobus so viele Steine in den Weg gelegt? Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich was bringen würde. Es würde aber die alten Geldtöpfe Buslinien gefährden. Die gehören den gleichen, denen auch Zementimport, Supermärkte, Strom und Einkaufszentren unterstehen.
    Warum wurde das neue Zentrum in Ciudad del Este geschlossen? Weil das nicht den alten Seilschaften gehört? Da kann dann selbst ein glasklares Urteil verdreht werden.

    Ein Gutes hat das alte Colorado-System, das ja bald wieder erblühen wird: Man kann sich aus allem – selbst Mord – rauskaufen.

    • Vincent schrieb am :

      Danke Joe, endlich mal Schützenhilfe für Lugo!
      Einige Kommentaristen sind hier im Grunde genommen frustriert
      und können ihr deutsch-sein mit dem paraguayischen nicht synchronisieren. Sie wollen ein Deutschland in Paraguay.
      Sie sollten in ihr Heimatland zurückkehren eher es zu spät ist!

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