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Lula verspricht Lugo das Brasilien seine Versprechen zum Thema Itaipú hält

Lugo und Lula

Foz de Yguazu: Die Präsidenten von Brasilien und Paraguay, Lula da Silva und Fernando Lugo trafen sich am gestrigen Donnerstag bei dem derzeitigen Mercosurgipfel. Der Mandatsträger der Nachbarlandes sagte seinem Kollegen, dass sein Land alle versprochenen Einkünfte, die im Rahmen des Itaipú zustande kamen, beschlossen und gezahlt werden, trotz Regierungswechsel.

Bei dem Treffen der Beiden ging es um die noch fehlende Zahlungen von Seiten des Nachbarlandes, welches mit Paraguay das zweitgrößte Wasserkraftwerk der Welt administriert.

Führende Autoritäten beider Länder unterschrieben Dokumente welche die Zahlungen für die entsendete Energie an Paraguay verdreifachen. Aktuell zahlt Brasilien 120 Millionen Dollar pro Jahr für gekauften Strom. Mit der neuen Übereinkunft sollen es 360 Millionen Dollar werden. Da solche Änderungen nicht allein vom Präsident beschlossen werden dürfen, hat der brasilianische Kongress das letzte Wort, welcher erst noch vom Nutzen überzeugt werden muss, da das Thema noch nicht analysiert wurde.

Der paraguayische Vizekanzler Jorge Lara Castro informierte am gestrigen Donnerstag die Medien darüber, dass die Thronerbin Dilma Rousseff eine Mehrheit im Kongress haben wird und somit garantiert sei, dass die Versprechungen auch gebilligt werden.

Lula sagte dass die Dokumente in der neuen Amtsperiode analysiert und beschlossen werden. Die neue brasilianische Präsidentin, Dilma Rousseff, welche auf gleichem Kurs wie Lula zu sein scheint, wird am 1. Januar 2011 ihr Amt antreten.

Die noch offenen Änderungen wurden vom Kanzler Héctor Lacognata und seinem Kollege Eduardo Dos Santos, am 1. September 2009 in Asunción unterschrieben als Konsequenz einer Übereinkunft beiden Präsidenten am 25. Juli des selben Jahres.

Mit großem Tamtam gaben Lugo und Lula die positiven Veränderung für Paraguay bekannt. Doch bis zum jetzigen Moment sind es nicht mehr als Versprechungen, welche Lula gestern erneut aussprach.

Normalerweise sollten die entsendeten Projekte im Oktober 2009 im brasilianischen Kongress eingesehen und beschlossen werden.

Bei dem Präsidententreffen in Asunción versprach Lula auch den Bau einer neuen Stromlinie mit 500 kv. Die Finanzierung dieses Projektes blieb schlussendlich am Focem hängen, einem Strukturfond des Mercosur.

Wie heute bekannt wurde, wird die neue Präsidentin des Nachbarlandes nicht zum Mercosurgipfels erscheinen. Gründe für ihre Abwesendheit wurden noch nicht bekannt.

(Wochenblatt / Abc)

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