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Markenpiraterie und Schmuggel in Paraguay sind den USA ein Dorn im Auge

Washington / Asunción: Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika schauen auf Paraguay mit einem ganz speziellen Blick da die Piraterie und der Schmuggel im Herzen Südamerikas als „zügellos“ bezeichnet werden und die getroffenen Maßnahmen dagegen wie z.B. an der Grenze unzureichend seien.

Aber auch Argentinien, Chile und Venezuela sind auf dem Radar des Wirtschaftsdepartment der USA. Diese Länder hätten zwar Erfolge im Kampf gegen besagte Verbrechen erzielt jedoch nicht im gewünschten Maß. In Chile gibt es Patentprobleme im pharmazeutischen Sektor.

Erst dahinter werden Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, Guatemala, Mexiko und Peru aufgelistet.

Angeführt wird die schwarze Liste jedoch von China, Algerien, Kanada, Indien, Indonesien, Israel, Palistan, Thailand und der Ukraine. Danach reihen sich Argentinien, Chile und Venezuela ein.

(Wochenblatt / Abc)

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12 Kommentare zu “Markenpiraterie und Schmuggel in Paraguay sind den USA ein Dorn im Auge”

  1. Peter sagt:

    Solange die USA und Europa den Lugos in Südamerika nicht mal richtig in den Hintern treten, wird sich daran nichts ändern. Nur zu sagen, das gefällt uns nicht, bringt überhaupt nichts.

  2. Ilia Richter sagt:

    Markenpiraterie finde ich gar nicht mal so schlecht, den die Patentgesetze sind einfach zu schlecht, weil so ein Patent einfach zu lange einem Besitzer gehört, der dann jahrelang Lizenzen einsackt. Schon klar, jahrelange Entwicklungsarbeit gehen den Patenten voraus. Aber solange Saatgut und Software überhaupt patentiert werden kann…

  3. Marmeled sagt:

    Wenn die USA husten, sollte hier SOFORT gesprungen werden.
    Geldtransporter-Diebe-Suche SOFORT stoppen und hinter der schlimmen Markenpiraterie her.

  4. TejuJagua sagt:

    Die USA sollten erst mal vor der eigenen Tür kehren, bevor sie sich ständig darüber aufregen, was in den anderen Ländern der Erde nicht funktioniert.
    Ich denke, da hätten sie so viel zu tun, daß sie keine Zeit dafür hätten, sich ständig in die Angelegenheiten Anderer einzumischen.
    Patente auf Saatgut und Tiere gehören verboten.
    Jeder Züchter muß das Recht haben, das Saatgut und die Tiere zur Zucht zu verwenden, die er dafür aussucht, und nicht das nehmen zu müssen, was ihm gewisse mächtige US-Firmen vorschreiben.
    Es würde mich auch interessieren, ob es sich bei den beanstandeten Patenten nur um US-Patente handelt …….

  5. sukowsky sagt:

    —————–TRIPS Abkommen——————-
    Welthandel mit geistigem Eigentum regelt das
    TRIPS Abkommen – Das Internationale Übereinkommen der Rechte am geistigen Eigentum regelt auch die Markenpiraterie

    Gehandelt wird der Besitz von Wissen über Inhaltsstoffe , Erbgut hergestellte Produkte, dass Know how über wirtschaftliche Nutzung von Naturgütern. Jahrhundertaltes Wissen ist in Gefahr und wird gnadenlos von den US Konzernen ausgenutzt.
    US Monsanto Saatgutmonopol von z.B. von Genmais Landwirte müssen den Mais kaufen immer wieder kaufen usw.

    Allerdings ist die Produktpiraterie weltweit ein großes Übel■

  6. 9mm sagt:

    In dem Moment, in dem die USA sich ihre riesen Armee und die hunderten von Auslandsbasen zur Durchsetzung des weltweiten Patent- und Urheberrechts (neben vielen anderen Dingen wie dem Rohölhandel über $) nicht mehr werden leisten können, dann werden wir erleben was ECHTE Produktpiraterie ist.

    Dieser Tag ist nicht mehr in ferner Zukunft; sagen wir 5 Jahre und die Sache schaut ganz anders aus – und nicht so wie Monsanto & Disney es gerne hätten.

  7. Dirinella sagt:

    Genau von Washington aus, also den USA, wurde nach 1945 der größte Patente-Raubzug aller Zeiten gestartet und konsequent durchgezogen, und zwar dort wo es sich lohnte wie nirgendwo sonst – bei den Deutschen! Die anderen Besatzer begnügten sich weitgehend damit, das Land mit seiner verbliebenen Infrastruktur und Industrie zu demontieren und alles einzusacken. Aber das geistige Eigentum, das zugegebenermaßen zu großen Teilen schon vom vor ’45 herrschenden System den Erfindern enteignet worden war, hätte an diese und deren Familien zurückübertragen werden müssen, denn es gehörte den Personen und nicht dem System. Ohne diesen gigantischen Diebstahl wären die USA inkl. ihrer Wirtschaft nicht annähernd das, was sie heute darstellen – und nun erdreisten sie sich, das Maul aufzureißen …

    • Karl Steiner sagt:

      Tja, so kann es einem ergehen wenn man im “System” jahrelang hat Patente anfertigen können und dann das “System” den Krieg verliert. So Leid es mir auch für die im Nazi-Regime agierenden Firmen tut (schnüf).

      • Dirinella sagt:

        Sorry, aber da hast Du mich wahrscheinlich nicht richtig verstanden, denn ich meinte Erfinder und Patentinhaber wie z.B. Hugo Junkers, dessen unzählige und wichtige Patente (u.a. für den Metall-Flugzeugbau) von den Machthabern kurzerhand enteignet worden sind, weil er sich weigerte, diese für das Militär freizugeben. Er meinte damals, dass er nicht erlaube, dass seine Flugzeuge in Kriegen eingesetzt werden. Er stand deswegen einige Jahre unter Hausarrest. Solche Beispiele gibt es eine ganze Reihe.

        Nach dem 2. WK konfiszierten die USA sang- und klanglos alle für sie interessanten Patente (und das war eine beachtliche Menge), die sie in den deutschen Patentämtern finden konnten ohne Rücksicht auf private Inhaber.

        An großen Industriebetrieben – wie z.B. die BASF – waren die Amis schon vor dem Krieg beteiligt (z.B. Henry Ford). Da wurde während des Krieges sogar erfolgreich vermieden, auch nur das kleinste Bömbchen drauf zu schmeißen.

  8. Dirinella sagt:

    Nur so zum Spass >>> http://www.youtube.com/watch?v=M7XbAJjol80

    obwohl, da fehlt noch eine ganze Menge – aber immerhin …

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