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Mehr als 70 Polizisten wegen verbrecherischer Taten aus Dienst entlassen

Asunción: Man könnte annehmen, dass es um einen Rekordversuch handelt. Jeden Monat sind es mehr Polizisten, die aus der Institution geworfen werden weil sie vom Pfad der Tugend abkamen und sich mit Verbrechen die Hände beschmutzt haben oder ihrer Arbeit nur schlecht bis gar nicht nachgekommen sind.

Der Innenminister des Landes, Carlos Filzzola und der Polizeikommandant Paulino Rojas eröffneten gestern das Tribunal wo die Namen bekannt gegeben wurden.

Unter den Betroffenen sind auch die vier Interpol Agenten (Julio César Arévalos Amarilla, Eduardo Miguel Tintel Silva, Martín Valdez Silva und Rubén Pintos) die am Tod des minderjährigen José Alejandro López Coronel (4), am vergangenen 28. August 2011 in Ciudad del Este beteiligt waren.

Das Tribunal enthob auch den Bruder eines der Interpol Agenten, Unteroffizier Mario Arévalos Amarilla von seinen Aufgaben.

Auch für Unteroffizier Fermín Delvalle Carreras, Schütze des Unglücksschusses auf den Gitarrist Julio Rafael Sanabria Amarilla in der Nacht des 20. August 2011 in Obligado, Itapúa endete die Versammlung mit einer Entlassung.

Ein weiterer Uniformträger der vom Dienst suspendiert wurde ist Clementino Aguilera, der am 14. Juni des Vorjahres am Busterminal von Asunción 3.390 Schuss gestohlene M16 Munition verkaufen wollte.

Im Gegensatz zu den vorherigen Versammlungen wurden gestern mehr Polizisten als sonst aus dem Dienst entfernt. Die Regierung und das Innenministerium arbeiten an einer Sanierung der eigenen Kräfte und werfen alle, Kollegen die sich einem Verbrechen hingeben, aus den eigenen Reihen.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Mehr als 70 Polizisten wegen verbrecherischer Taten aus Dienst entlassen
  1. erich schrieb am :

    Na bitte, es geht doch, das wird Schule machen bei der Polic, jetzt müsste nur noch einer kommen der den Staatsaparat aufräumt.
    Die korrupten Politiker austauschen gegen Wirtschaftsfachleute und in Py geht es steil nach oben!!!!!!!!

    • El Tucan schrieb am :

      Tja mein Lieber, dann wird es wohl für viele Europäer auch eng wenn die Preise und Löhne auch steil nach oben gehen. Es kommen ja seit Jahren immer wieder welche mit den letzten Batzen nach PY.

  2. kopfschüttler schrieb am :

    Da wurde aber nur die Spitze des “Eisbergs” entfernt. Hier handelt es sich doch nur um die Fälle, bei denen nichts mehr zu vertuschen war.

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