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Mennonit der Landepiste an Drogenkuriere vermietete wurde nach Tacumbú gebracht

Asunción / Filadelfia: Ein Mennonit aus dem Chaco, wahrscheinlicher Helfer einer Drogenschmugglerbande die vor einigen Wochen mit 370 kg Kokain geschnappt wurde, sitzt mittlerweile auch in der Justizvollzugsanstalt Tacumbú ein, nachdem er bei der Staatsanwaltschaft erschien, um zu diesem Fall auszusagen. Er vermietete seine Landepiste in Filadelfia für Tankstopps der Kleinflugzeuge, die mit Kokain aus Bolivien eingeflogen kamen.

Spezialagenten des Nationalen Anti-Drogensekretariats (Senad) fanden und beschlagnahmten die Säcke voller Kokain auf einer Landepiste in der Kolonie San Alfredo, nahe eines Geländewagens, welcher Eigentum des Rechtsanwaltes César Hugo Garay ist.

Bei dem Mennonit handelt es sich um Peter Rogalski (45), wohnhaft in Filadelfia, Chaco Central.

Ermittlungshinweise hätten dazu geführt, dass der deutschstämmige Kolonist ein Element der Drogenschmugglerbande ist.

Die mit Kokain beladenen Flugzeuge landeten auf seiner Landepiste, tankten auf und flogen weiter in Richtung brasilianische Grenze.

„Es wird angenommen, dass sich Rogalski selbst um die Beschaffung der Kraftstoffe gekümmert hat, da große Fässer an der Stirnseite der Landebahn gestanden sind“, kommentierten Quellen der Senad.

Die Staatsanwälte ordneten ebenfalls die Verhaftung vom Flugzeugmechaniker Pedro Rubén Galeano Ferreira (67), alias “Bebito” an, wohnhaft im Stadtteil Palma Loma von Luque. Er befindet sich allerdings auf der Flucht.

Die Drogenschmuggelbande wurde am 6. Mai 2011 hochgenommen bei simultanen Durchsuchungen in der Kolonie San Alfredo nahe Concepción und in San Juan Bautista, Misiones.

Während des Einsatzes wurden 370 kg Kokain, sieben Flugzeuge und sieben Geländewagen beschlagnahmt.

Dazu summieren sich die Festnahmen vom Piloten Carlos Antonio Viveros López, Chef der Bande sowie sechs weitere Mitglieder der Organisation.

Nach dem die Untersuchung im vollen Gange war, konnte der Finanzier der Droge ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um Jorge Teófilo Samudio González (39). Der Mafiosi setzte sich wahrscheinlich noch im letzten Moment nach Bolivien ab, während seine Ehefrau Silvina Romero de Samudio und seine Tante Nilca Dora Fretes, die Administratoren der Gewinne, verhaftet und eingesperrt wurden.

Einer der Eigentümer der sieben Geländewagen, ein gewisser Hugo César Garay Escurra, Rechtsanwalt, wurde von der Staatsanwaltschaft zur Aussage gerufen. Allerdings wurde gegen ihn nicht ermittelt.

(Wochenblatt / Abc)

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8 Kommentare zu “Mennonit der Landepiste an Drogenkuriere vermietete wurde nach Tacumbú gebracht”

  1. Robert sagt:

    ERST HUNDESCHLÄCHTER JETZT DROGEN?????

    WAS KOMMT NOCH?

    EIN WIRKLICH SO EHRENWERTES VOLK????

  2. The Rifle sagt:

    In jeder ethnischen Gemeinschaft,
    gibt es negative Auswüchse von Mitgliedern. So auch bei den Mennoniten. Der Unterschied besteht
    in der Regel darin,dass die etwa
    30.000 Mennoniten von den ca.6 Millionen Paraguayern, in relativ isolierten Gemeinschaften leben
    und die Lebensform des Isolierens
    sich in allen Bereichen des Lebens,mehr oder weniger widerspiegelt. Da wird mit aller Macht der Versuch unternommen, alles Negative alles Schlechte von Mennoniten zu vertuschen, sprich in der Gemeinde zu belassen. So wenig wie wir über das Ergebnis des Hundemörders er-
    fahren,so wenig werden wir auch-
    sofern es weitere Beteiligte der Mennonitengemeinde am Schmuggel gibt-, erfahren.
    Zitat:”Im Alltag ist es mit den Tugenden, die von der Kanzlei ge-
    predigt werden, auch nicht so weit her. Es gibt zwar kaum
    Mischehen,um so mehr aber Indigene mit bauen Augen und inzwischen auch die ersten Aids-kranken.”(Quelle: Wikipedia)

  3. Silene Rogalski sagt:

    Hier die Frau von Peter Rogalski. Mein Mann hat für Menschen gearbeitet, die für ilegalle Geschäfte verklagt worden sind. Seine Beschäftigung bestand daraus, mit unseren Maschinen (Bulldozer, Träcker, usw.) die Arbeit auf einer frischangelegten Estancia zu verrichten. Weiss der Senad wo diese Estancia liegt, oder ist der Chaco für die “Asuncenos” noch immmer ein Teil, der nicht zu Paraguay gehört? Die oben erwähnte private Estancia mit Flugpiste in der nähe von Filadelfia von Peter Rogalski, gibt es gar nicht. Warum kommt sich diese Unterstelleungen keiner vom Senad unterstehen? Oder warum untersuchen sie das nicht beim Landesregister in der Zentrale in Asunción? Oder, weil hir in der Nähe von Filadelfia alles Land der Kolonie gehört, fragen sie nicht einfach im Koloniesamt nach?
    Hier in Filadelfia sind ganz bestimmt zwischendurch Flugzeuge der Arbeitsgeber, von meinem Mann, gelandet, aber auf der Piste der Kolonie. Aus einem logischen Grund, hat die eben erwähnte Flugpiste nicht als versteckter Drogenlagerplatz gedient, auch sind hier nicht Flugzeuge, von meinem Mann, damit beladen worden, um weiter zu fliegen.
    Nochmals zum Thema Estancia von Peter Rogalski. Wir haben 200-250 km entfenrt von Filadelfia, Süd-Osten, 1100 ha Land. Die Tietel von diesem Land sind nicht einmal alle auf unserem Namen, weil davon noch ungefähr ein Drittel zu bezahlen fehlt. Auserdem fehlte uns die ganze Zeit Geld für den Viehkauf und für die Reinigung der alten Weideflächen. Um das nicht auf Schulden zu machen, zogen wir es vor, mit den oben erwähnten Maschinen auszuarbeiten, um später auf unserer Estancia zu investieren.
    Für eine Änderung im Leben von meinem Mann habe ich jahrelang gebeten. Ich machte Gott Vorschläge, doch der Weg, der von Ihm eingeleitet wurde, um den hatte ich nicht gebeten. Aber Gott ist gerecht und hat durch diese Begebenheit, die für viele wie ein Fluch aussieht, uns Segen (d.h. Gutes) zukommen lassen. Nach dem Abbrächen der oben erwähnten Arbeit, haben wir sofort ein anderes Arbeitsangebot von 1000 ha Bulldozerarbeit bekommen. Nach ein paar Tagen durften wir uns aussuchen, ob wir diese 1000 ha oder andere 2000 ha Arbeit haben wollten. Eben haben wir noch das Angebot bekommen, 500 Kühe auf unserer “Estancia`i” in Weide zu nehmen. Auf ein ähnliches Angebot hatten wir schon im voriegen Winter gehofft.
    Hier noch eine Kritik an den Senad. Nach der Festnahme der 370 kg Drogen, hat mein Mann zwei Wochen zu Hause gewartet. Keiner ist gekommen, bis er endlich von sich aus nach Asunción fuhr, um von Anschuldigungen, die schon aus dem Hintergrund vorrückten, auszusagen. Er musste dableiben.
    Peter hat in 20 Jahren Ehe, uns als Familie immer mit aufrichtiger Arbeit zu unterhalten gewusst. Dies war auch sein Vorhaben, seit fast zwei Jahren, hier im Chaco. Doch Gott hatte ihm regelrecht die Augen verschlossen für das bevorstehende Geschehen. Von Natur aus, war er nie ein Mensch, der solche Gefahren nicht gesehen hätte.
    Ich als Mutter von Peter`s Kinder bin Gott dankbar für den Mann und die Kinder die ich habe. Mein Kinder (19, fast 18, 16 und 12) helfen mir beim Beten.
    P.S. Und alles, worum ihr im Gebet bittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr nur glaubt. Matthäus 21;22

    • Myrian Adam sagt:

      Liebe Silene… Im Namem von meine ganze Familie und extra von mein Schwager Paulo möchte Ich Dir mitteilen, das wir allen ganz Herzlich hoffen und Beten, das deinen Mann so schnell wie möglich wieder frei kommt… Alle wir kennen ja den Peter und wissen ja auch das Er eine sehr gute und gerechte Person ist.. die immer besorgt um seine Familie ist, so wie auch zu seinen Nächsten… Wir wünschen alles Beste, und stehen auch zur verfügung um unsere Hand zu langen wenn es sein muss…
      Ganz Hertzlich, deine Kousine Myrian…

    • Unbekannt sagt:

      Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute!

  4. The Rifle sagt:

    Der Volksmund sagt: “Der Hehler ist wie der Stehler”. Trotzdem zolle ich dieser Frau, die mit Ihrem Kommentar sich offenbart hat und mutig an die Öffentlichkeit getreten ist, meinen Respekt.
    Sie hebt sich damit wohltuend von der Allgemeinheit Ihrer Gemeinde ab.
    The Rifle.

  5. Justus sagt:

    schockierend !

  6. Robert sagt:

    Auch von mir meine allerhöchste Achtung und Respekt für Silene Rogalski!!

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