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Nelson Mora: „Lugos Regierung ist entweder zu nichts tauge oder EPP Komplize“

Asunción: Die Regierung von Präsident Fernando Lugo ist entweder unnütz weil sie die EPP Mitglieder nicht zu fassen bekommt oder ein Komplize der der Gruppe ein Wachstum
erlaubt, sagt Nelson Alcides Mora Rodas, Ex Innenminister und Verteidigungsminister. Der Ex Staatssekretär formuliert einige praktische Ratschläge um die Gruppe endgültig zu eliminieren.
„Ich beginne zu glauben dass die Regierung mit der Paraguayischen Volksarmee eine großartige Beziehung eingeht weil es ihr in zwei Ausnahmezuständen nicht gelungen ist auch nur eines der Mitglieder zu verhaften“, erklärte Mora Rodas.

„Wenn die Regierung kein Komplize der subversiven Bewegung ist, die mit Entführungen Geld verdient und Unschuldige ermordet, kann man auch annehmen, dass sie als untauglich einzustufen ist“, so Mora Rodas.

Während der Regierungszeit von Präsident Juan Carlos Wasmosy (1993/98), Raúl Cubas Grau (1998/99 und Angel González Macchi (1999/2003), war Mora Rodas paraguayischer Botschafter in Kolumbien.

In der Administration von Nicanor Duarte Frutos (2003/08), ebenfalls Colorado, war er General Prokurator der Republik, wurde zum Innenminister ernannt und repräsentierte auch das Verteidigungsministerium, bis Fernando Lugo an die macht kam.
Erleichterte die Regierung unter Lugo die Aktivitäten der EPP? Mora Rodas antworte: „Total, schauen wir mal wie die Sache zum Ende der Regierungszeit Lugos ausschaut“.
Durch seine Erfahrungen in Kolumbien kann er bestätigen, dass die EPP sehr wohl eine Beziehung zur FARC hat. Es wurden Briefe und andere Dokumente zur Entführung von Cecilia Cubas Grau untereinander ausgetauscht, bestätigte der damalige Innenminister.
„Die Verbindung der EPP zur FARC ist nicht nur eine Kreierung sondern eine Wiederholung, wie sie in Kolumbien schon vor Jahren stattgefunden hat“, fügte er hinzu.

Wenn er gefragt werden würde, was zu tun sei um die EPP zu eliminieren, würde Mora Rodas sich nur wiederholen: „Wie es der Innenminister Carlos Filizzola schon sage, müsse die Armee und die Nationalpolizei nur alle bestehenden Gesetze anwenden, um die Gruppe aufzuspüren“.

„Eine Demokratie bringt politische und legale Werkzeuge mit, die mit Effektivität erlauben eine bewaffnete Gruppe in den Provinzen San Pedro und Concepción zu bekämpfen“, versicherte er.

„Es müssten Hausdurchsuchungen in kompletten Ortschaften angeordnet werden, man müsse die neueste Technologie zum Einsatz bringen und von weitem schon Menschen erkennen können wie zum Beispiel mit Wärmebildkameras“, erklärt er.

Als er Innenminister unter Duarte Frutos war „hatten wir nur 180 Millionen Guaranies für Extra Einsätze und heute hat das Innenministerium um ein vieles mehr samt der Geländewagen, Flugzeuge, Waffen und anderen Accessoires, um die kriminelle Gruppe zu bekämpfen“.

„Ich musste zum Kongress gehen und eine Haushalterhöhung einfordern, weil die Mittel nicht ausreichend waren. Die Verantwortlichen der Regierung haben die Pflicht Verbrechen zu bekämpfen oder zu vermeiden“, so Mora Rodas.

„Nachdem die EPP den Status einer politischen Gruppe reklamiert, so wie es die FARC tat seit 50 Jahren, meint er, dass es nicht dazu kommen wird. Unschuldige Menschen zu entführen und zu ermorden hat nichts mit Politik zu tun“, so der Ex Minister.

Die Einwohner verstehen auch dass ihre Aussagen widersprüchlich sind und man nicht mit Gewalt an die Macht kommen kann.

„Man kann sehen was in Irland und Spanien daraus wurde. Die terroristischen Gruppen wie IRA und ETA haben nach jahrelangem Kampf resigniert, weil die Gesellschaft sie nicht ausreichend unterstützte“, fügte er hinzu.

(Wochenblatt / Abc)

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