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Neue Bürgerprotestaktion geplant

Asunción: Bürgerinitiativen rufen für Morgen erneut die Leute auf, gegen die Abschaffung der internen Wahllisten zu demonstrieren. Treffpunkt der Protestkundgebung soll ab 16.00 Uhr der Platz vor dem Kongress sein.

Mit einem verbuchten Erfolg bei der Veto Zustimmung im TSJE Haushaltsplans gehen die Organisatoren mit viel Selbstbewusstsein davon aus, erneut eine große Menge von Politikinteressierten auf die Straßen zu bekommen.

Mit der Abschaffung der internen Wahllisten für den Kongress, könnten die Bürger des Landes die Besetzung derKandidaten frei wählen und nicht eine Person der Partei als einzigen Ausweg ankreuzen. Falls die Listen „geöffnet“ werden sollten, würde man der hiesigen Demokratie mehr Respekt zollen. Nach wie vor halten sich dank dieser intern ausgearbeiteten Listen politische Dinosaurier über Dekaden im Kongress.

Luis Triguis, von der Organisation La Gran Marcha, erklärte der Tageszeitung Última Hora, dass mit der Kundgebung nur politischer Druck ausgeübt werden soll und keinerlei andere Interessen damit verbunden sind.

„Das geforderte zu bekommen liegt ganz allein an dem Druck und den Schreien der Bürger“, so Triguis. Er erklärte weiter, dass daran gearbeitet wird nur eine Anlaufstelle im Netz zu gründen, wodurch man zentral Informationen für ähnliche Märsche erhalten kann.

Einige der teilnehmenden Gruppen der Mobilisierungsaktionen heißen: La Gran Marcha, After Ofice Revolucionario und Indignados Paraguay.

Der Senat behandelt das Thema Abschaffung der internen Wahllisten am morgigen Dienstag um 16.00 Uhr.

(Wochenblatt / Última Hora)

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Kommentare

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4 Kommentare zu “Neue Bürgerprotestaktion geplant
  1. Birdie2039 schrieb am :

    Aber in vielen Ländern, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, haben die einzelnen Parteien ihre Listen. Diese werden vom Parteitag dann mit Kanditaten besetzt. Oder sehe ich das falsch?
    Anders kann es doch gar nicht funktionieren.

  2. Beobachter schrieb am :

    Die Listen können besetzt werden wie sie wollen. Es geht darum, dass der Wähler die Möglichkeit bekommt bei den Wahlen Kanditaten, die er nicht will, zu streichen. Das ist bisher nicht möglich. Der Wähler kann nur das ganze von der Partei aufgestellte Paket wählen. Über das Parlament sollen nicht nur ein paar “Caciques” entscheiden, sondern das Volk.

    Auf gut Deutsch: Bestimmte Personen, die nur auf ihr eigenes Wohl sorgen und nichts für das Volk tun, haben auf Grund ihres Einflusses (Geld)innerhalb der Partei immer wieder die Möglichkeit ins Parlament zu kommen, obwohl sie bei der Bevölkerung alles andere als beliebt sind und vom Volk nie gewählt werden würden.

  3. Beobachter schrieb am :

    Also Morgen Dienstag um 17 Uhr im Zentrum, gegenüber vom Parlament, “After Office Revolucionario”.

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