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Neufeld stellte Antrag auf Insolvenz

Kalletal/Caazapá: Die Zukunft des deutschen Unternehmens, welches zuletzt noch 70 Personen angestellt hatte ist ungewiss. Der Antrag auf Insolvenz wurde vor drei Wochen beim Amtsgericht Lemgo gestellt, meldete die Lippische Landes Zeitung.

Der Anwalt Raimund Schafmeister aus Detmold wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt.

Der Geschäftsführer der Neufeld GmbH war Nikolai Neufeld. Die Kunden des Unternehmens, welches meist Reisen nach Paraguay organisierte, waren Russlanddeutsche.

Ab 1996 hat die Neufeld GmbH die russischsprachige Zeitung „Semljaki – Landsleute“ herausgegeben. Sie wurde monatlich publiziert und zielte laut der Internet-Enzyklopädie Wikipedia auf ausreisegewillte Russen ab, die später in Paraguay Land kaufen sollten.

Neben den Informationsveranstaltungen in Deutschland die von ihrem Unternehmen koordiniert wurden, betrieben die Neufelds auch das damit zusammenhängende Auswanderungsprojekt in ihrer eigenen „Kolonie Neufeld“ in der Provinz Caazapá.

(Wochenblatt / Lippische Landes Zeitung)

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Kommentare

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3 Kommentare zu “Neufeld stellte Antrag auf Insolvenz
  1. Joe schrieb am :

    Ich verfolge die Geschichte seit sieben Jahren. Nehmen wir mal an, in dieser Zeit haben jedes Jahr 2000 Leute ja 8 Hektar (Durchschnitt) gekauft a 2400 Euro sind 2000 Leute X 7 Jahre X 8 Hektar X 2400 Euro gleich 268 Millionen Euro Einnahme.
    Wo ist das Geld?

    Joe

    • Mayer schrieb am :

      Ebenso wie Sie verfolge ich diese Drama über den besagten Zeitraum. Selbst frage ich mich natürlich wo ist das ganze Geld geblieben und vor allem wer hat in Py alles mitgemacht und profitiert? Mit dem Geld ist es leicht ein großes Projekt vorzugauckeln, ein paar Maschinen (Bagger etc.) zu kaufen aber mit der großen Summe zu verschwinden. Ich wette darauf alles wird wie gewohnt im Sande verlaufen.

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