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Olimpia Teilnehmer Benjamín Hockin bittet Lugo um Trainingsstätte in Paraguay

Asunción/Malaga: Der paraguayische Schwimmer Benjamín Hockin, der sich soeben für die Olympischen Spiele in London qualifiziert hat, bat den Präsidenten des Landes von Malaga, Spanien, ein 50 m Schwimmbecken in Paraguay errichten zu lassen.

„Ich hoffe, dass Präsident Lugo das hört und etwas gegen den Missstand unternimmt. Wir haben Olympia Teilnehmer mit internationalen Auszeichnungen aber kein Schwimmbecken mit 50 m Länge“, reklamierte Hockin aus Málaga gegenüber Radio Monumental 1080 AM.

Der paraguayische Schwimmer zeigte sich trotzdem optimistisch und stolz sie Mindestmarke erreicht zu haben um die 200 m in London schwimmen zu dürfen.

„Dies ist das Resultat von harter Arbeit und es gibt eine Referenz mehr aus dem Land der Guaranies“, meinte er. Hockin kommentierte weiter dass seine Verausgabung für den Sport kein Zufall ist und dass die Unterstützung für den Sport eher gering sei im Vergleich zu anderen Staaten.

„Viele sehen nicht die Arbeit von uns hinter den Resultaten“, erklärt er.

„Ich möchte bei meiner Familie bleiben und in Paraguay trainieren“.

Benjamín Hockin bezog sich bei seiner Bitte auch auf den nicht fertig gestellten Sportkomplex der Zentralbank Paraguays. „Es ist unglaublich zu sehen wie eine so große Baustelle in dreißig Jahren nicht fertiggestellt werden konnte. Nicht weil Geld fehlt sondern der Wille. Um ein Schwimmbecken von 50 Meter Länge zu errichten, braucht es eine Million US-Dollar, für manche Leute ein Monatslohn und eine kleine Summe für die Zentralbank des Landes, so der Spitzensportler.

„Ich glaube dass unser Land sich mehr für Sportler engagieren müsste“, schloss Hockin ab.

(Wochenblatt / Última Hora)

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