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Paraguay, unbekannt und ungewollt?

Asunción: Nach einer Untersuchung einer Consulting Firma ist Paraguay nicht vorangekommen sich in den Bereichen Tourismus und Investition international einen Namen zu machen. Damit stellt sich das Land selbst ins Abseits und zeigt, dass seine Attraktivität nicht ausreicht, um Neugierige anzulocken.

Bei dem Ranking, welches zum ersten Mal bekannt wird, befindet sich Paraguay im Tourismussektor auf Platz 125 von 157 Ländern, letzter aus Lateinamerika. Im Geschäftsbereich ist Paraguay ebenso abgeschlagen auf Platz 116 von 144 Nationen.

Am besten gelistet im lateinamerikanischen Tourismus ist Mexiko. Weltweit liegt es auf Platz 14 während Brasilien Platz 2 in Lateinamerika und Platz 41 in der Welt belegt.

Im Geschäftssektor oder dem hereinkommenden Investitionen ist Brasilien überlegen und befindet sich auf dem 13. Platz weltweit, gefolgt von Mexiko auf Platz 18.

Diese Rangliste wurde auf offiziell ausgegebenen Daten der Länder sowie der Weltbank zusammengestellt.

Die Strategie eine Landesmarke einzuführen und zu stärken muss nach 3 bis 5 Jahren Resultate zeigen. Um dieses Ziel zu verfolgen müssen ständig Angebote in Tourismus und internationaler Zusammenarbeit gemacht werden“, erklärt José Felipe Torres, Verantwortlicher bei Bloom Consulting.

„Die Landesmarke ist das Bild was in der Welt die Nation bekannt macht. Es ist drei Sektoren besonders nützlich, dem Tourismus, der Investitionen und dem Talent. Die Vergünstigungen aus der Bewerbung des Landes haben im Durchschnitt die Höhe von 1 bis 3% des Bruttoinlandproduktes. Allerdings können sie in Ausnahmefällen bis zu 10% betragen, Geld was Paraguay fehlt“, so Torres.

(Wochenblatt / La Nación / Foto:Flickr)

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Kommentare

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8 Kommentare zu “Paraguay, unbekannt und ungewollt?
  1. Albert schrieb am :

    Das keine Touristen kommen ist die logische Folge des Banditentums in allen Sparten. Solange das nicht gelöst
    ist kommt auch keine Kohle.

  2. J. Unger schrieb am :

    Wem wundert’s??? Wer will schon einen Haufen Geld ausgeben um sich eine Riesen-Müllhalle anzuschauen??? Die Straßen von Asunción sind mit Müll bedeckt, an allen Landstraßen, sogar in die äußersten Ecken des Landes liegt Müll and den Straßenseiten. Zum Vergleich, man braucht nur irgendwo von Paraguay nach Basilien über die Grenze gehen und man bekommt unweigerlich den Eindruck, aus einem Schweinestall in einen Königspalast umgestiegen zu sein. Eigentlich wundert es mich, daß es noch Länder gibt, die noch niedriger liegen als Paraguay

  3. Cowboy Chris schrieb am :

    @J. Unger
    BINGO ALTER GENAU SO SIEHT ES AUS…..

    Zitat: J.Unger “Eigentlich wundert es mich, daß es noch Länder gibt, die noch niedriger liegen als Paraguay”

    Ja aber frag dich mal welche Länder das sind. Das sind Länder wo wirklich niemand hin will weil es meistens irgendwelche Kriesengebiete oder Schurkenstaaten sind. Sprich sowas wie Nord Korea, Somalia, Liberia usw. die Liste ist lang. Fakt ist, das alles das was in der Liste noch hinter Paraguay kommt einfach nur noch indiskutabel ist. Außer man wird als Entwicklungsingenieur dort hin geschickt oder man ist Bestandteil eines U.N Blauhelm Kontingents das dort eine Friedensmission durchführt…

    • wc_ente schrieb am :

      aufpassen beim schreiben, hatte auch mal geschrieben, das asu ein dreckloch ist sondergleichen, da wurde ich gleich von anderen zurück geschickt und scharf kritisiert .-)))

      zum glück ist paraguay nicht nur asu )))

  4. uli schrieb am :

    Zum Glück gibt es in Paraguay noch die Colonias Unidas-und noch viel besser ist,dass diese frustrierten Schreiberlinge nicht hier wohnen.

  5. Beobachter schrieb am :

    Selbst die Tagesschmuggler, die von Brasilien nach Paraguay kommen (Foz nach CdE) um Elektronik nach Brasilien zu schmuggeln, werden in Paraguay in der Statistik als “Einkaufstouristen” geführt. Schliesslich muss das Tourismusministerium auch mit Erfolgen aufwarten.

    Ansonsten gebe ich Unger recht, aussser, dass es in Asuncion auch schöne Wohnviertel gibt, die nicht mit Müll bedeckt sind. Schweinestall ist der richtige Ausdruck, wenn man von Ciudad del Este nach Foz fährt.

  6. Fuzzy schrieb am :

    Bin froh das Paraguay eben kein Tourismus Boom erlebt. Auch das hat seine Schatten Seiten. Paraguay ist eben das Land der Individualisten. Darum bin ich ja auch hier.
    Pauschaltouristen – Massentourismus – NEIN DANKE.
    Der Lebensstandard steigt und damit auch der Müll.
    Entsorgungskosten können oder wollen die Paraguayer nicht zahlen. Ein Müllkonzept fehlt völlig. Eben Deutschland in den 60 – ziger Jahren. Aber schaut Euch mal in DE die Autobahnrastplätze oder die Auf -und Abfahrten der BAB an. Sieht genauso aus wie hier, völlig vermüllt. Das Problem ist die Gleichgültigkeit des Menschen egal wo er auf dieser Welt lebt.
    Ergo – seid bitte Vorbilder und zeigt wie es richtig gemacht wird.

  7. Rene Walter schrieb am :

    Paraguay sollte im Tourismus sich seiner Stärken besinnen. Als Fußballnation weltbekannt, die Folkloremusik Los Paraguayos kennt in Europa ein Jeder.
    Wenn Paraguay in Bezug auf Müll so positiv wie Singapore wird, dann sollte die Werbung die Golfplätze, das wunderbare Klima, die Harmonie zwischen Mensch und Tier und die günstigen Immobilien als Geldanlage für Investoren hervorheben.
    Die soziale Sicherheit durch Verteilungsgerechtigkeit entschärft die Kriminalität.
    Reiterferien mit Abenteuertrecks in den Chaco mit zünftigen Asados und Rotwein
    und Guitarrenklang sollten zum unvergesslichen Erlebnis führen.
    Die Touristen sollten wie Könige empfangen werden und die guten Hotels 50 Percent unter dem derzeitigem Preisniveau sein. Ohne TV Werbung in den USA, Asien und Europa gilt der Grundsatz: Wer nicht wirbt der stirbt!
    Ich kenne mein Lieblingsland Paraguay seid 1987 und habe es in mein Herz geschlossen und bin dort glücklich.
    Dies wird jeder Migrant in PY bestätigen, welcher in Frieden lebt und den anderen höher achtet als sich selbst.

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