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Paraguayische IPS Medikamente in Argentinien beschlagnahmt

Carlos López und die geraubten Medikamente (RG)

Clorinda: Ein Angestellter des sozialen Fürsorgeinstitutes IPS versuchte mit geraubten Medikamenten aus einem paraguayischen Krankenhaus nach Argentinien einzureisen. Der Fall ereignete sich schon vor mehr als drei Wochen, wurde jedoch versucht zu verheimlichen.

Carlos Derlis López Cabrera, Krankenpfleger im Zentralkrankenhaus des IPS kreuzte am 3. Mai die Loyola Brücke nach Clorinda, Argentinien mit Medikamenten, die anderen Kranken und Hilfsbedürftigen in Paraguay fehlen könnten. Insgesamt wurden 175 Packungen beschlagnahmt, wovon 96 mit der Aufschrift „Nur zur Benutzung im IPS – Verkauf verboten!“ bedruckt waren. Die Mehrzahl der Medikamente war für chirurgische Eingriffe und Krebsbehandlungen vorgesehen.

Dank einer Untersuchung des Fernsehsenders Red Guaraní, kam diese Geschichte an die Öffentlichkeit. Carlos López hat Vorstrafen wegen Diebstahl.

Nach wie vor sind die beschlagnahmten Medikamente in den Händen des argentinischen Zolls. Sie sollen jedoch in den nächsten Tagen, mit Unterstützung des paraguayischen Konsulats, den Weg zurück ins Krankenhaus finden.

Wie Red Guaraní herausfand, waren die Medikamente zum Verkauf in argentinischen Apotheken vorgesehen.

Der Direktor des IPS, Enrique Galeano, erklärte nun, dass ein Verfahren gegen den Angestellten eingeleitet wird. Die geraubten Medikamente hatten einen Wert von 6 Millionen Guaranies.

Galeano nimmt an, dass tagtäglich kleine Mengen gestohlen wurden, die zusammen diese Anzahl erreichte. Weiterhin erklärte er, „dass es sich bei der Anzahl nicht um eine große Stückzahl im Vergleich mit den Lagerbeständen handelt. Die Tat des Krankenpflegers wird nicht straffrei bleiben“, so der IPS Direktor.

(Wochenblatt / Red Guaraní / Foto:RG)

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3 Kommentare zu “Paraguayische IPS Medikamente in Argentinien beschlagnahmt”

  1. Beobachter sagt:

    Pech für IPS. Diesmal konnten sie den Diebstahl nicht unterschlagen sprich unter den Teppich kehren, wie es sonst üblich ist.

  2. Kopfschüttler sagt:

    Ja machen die denn nicht mal eine Inventur bei IPS oder wurden den Patienten stattdessen “saure Drops” und “Kochsalslösung” verabreicht ??? Sowas muss doch auffallen, besonders bei Medicamenten !

  3. Frauke sagt:

    Das waren nicht saure Drops oder Kochsalzlösung ,
    sondern wohl eher Placebos .

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