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Paraguayische Prostituierte im Großraum Buenos Aires

Buenos Aires: Beliebt scheint die Arbeit zu sein oder zumindest der Verdienst. In der Entfernung kann keiner so genau sagen, in welchem Gewerbe man wirklich tätig ist, was zumindest rund 1.000 junge Frauen aus Paraguay, im Alter von 17 bis 23 in La Plata und Florencio Varela ausnutzen.

Andererseits werden auch sie in den allein 70 Bordellen von La Plata ausgenutzt. Freier bezahlen 1.000 US-Dollar für eine „junge“ Paraguayerin, bis zu 5.000 US-Dollar wenn sie dazu noch Jungfrau ist.

Das diese Nachfrage den allgemein vorhandenen Geschäftssinn bei Paraguayern entzündet ist klar. So wie schon viel vor ihnen wurden auch zwei indigene Mädchen in diese Hölle verfrachtet, auf Bestellung.

Unter Wiederspiegelung falscher Tatsachen werden sie mit Tageszeitungsanzeigen aus Ciudad del Este, San Pedro und Asunción in die Hauptstadt des Silberlandes gelockt. Manchmal übergeben auch Familienmitglieder die Mädchen an die Menschenhändler im Tausch gegen Geld.

Laut der Stiftung „La Alameda“, die sich um die Registrierung und Hilfe solcher Opfer kümmert sind mehrere tausende Mädchen im Großraum Buenos Aires im täglichen Einsatz. Im Durchschnitt sind in einem Bordell rund 15 Mädchen.

Im Fernsehprogramm America TV wurde letzte Woche ausgestrahlt wie die Prostituierten angeboten werden, wie Minderjährige inklusive Jungfrauen verkauft werden.

Eine Minderjährige kostet mehr weil sie noch minderjährig ist. Dieser Anbieter könne auch Jungfrauen beschaffen, paraguayischer Nationalität, was aber etwas Zeit benötigt und dem Freier 5.000 US-Dollar wert sein sollte.

Indigene Mädchen

In diesen Momenten befindet sich die Staatsanwältin Teresa Martínez in Buenos Aires, um zwei Indianermädchen wieder zurück nach Paraguay zu holen. Sie wurden in der Stadt Campana gefunden, etwa 120 km von Buenos Aires entfernt.

Zuerst meldete die Staatsanwaltschaft dass die Vertreterin auf dem Weg sei die 23 Paraguayinnen, die in Florencio Varela zur Prostitution gezwungen wurden, nach Paraguay zurückzubringen. Dies passierte allerdings nicht, da sie volljährig waren und befreit wurden. Sie wollten auch keine Hilfe annehmen, was nicht verwunderlich scheint.

Martínez, die von Rechtsanwalt Luis Parodi, juristischer Berater des paraguayischen Konsulates, begleitet wurde, traf sich mit Repräsentanten des Sekretariats zum Schutz von Kindern und Familien (Senaf), um gemeinsam Aktionen gegen die Verantwortlichen zu planen.

Der paraguayische Konsul in Buenos Aires, Anastacio Medina, erklärte, dass die zwei Mädchen aus Mariscal Estigarribia stammen und mit einem Boot illegal nach Argentinien einreisten wo sie dann mit einem Bus bis nach Campana gebracht wurden. In dem mussten sie in einem Haus „arbeiten“.

„Es sind zwei Minderjährige von 14 und 16 Jahren, die zur Prostitution gezwungen wurden. Die Mädchen sind nun unter der Obhut des Richters für Minderjährige der Stadt“, erklärte der Konsul.

(Wochenblatt / Abc)

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Kommentare

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Ein Kommentar zu “Paraguayische Prostituierte im Großraum Buenos Aires
  1. kopfschüttler schrieb am :

    Wie krank müssen diese ?MENSCHEN? sein,
    um solch einen “Service” in Anspruch zu nehmen ???

    Dieser “Markt” kann ja nur funktionieren
    wenn es die dementsprechende Nachfrage gibt !

    Die wahren > SCHWEINE FREIER < !

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