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Parteien formen demokratischen Widerstand gegen Wiederwahlplan Lugos

PQ Aufkleber mit Soares samt Goldcoquitos als Pferd und Lugo darauf tretend auf der Verfassung

Asunción: Die Partei „Patria Querida – Geliebtes Vaterland“ begann einen Dialog mit der ANR, PLRA und anderen Parteien, um eine demokratische Resistenz gegen die Wiederwahl Lugos zu formen. Fernando Lugo selbst begann vor 5 Jahren mit einer ähnlichen Protestaktion gegen die gewollte Wiederwahl von Nicanor Duarte Frutos.

Der Versuch die Verfassung um jeden Preis zu modifizieren, mit der nicht versteckbaren Tatsache eine Wiederwahl des Präsidenten zuzulassen legt uns auf, gegen die Verfassungswidrigkeit in unserer Demokratie etwas zu unternehmen bzw. so etwas zu unterbinden“, sagte gestern der Vorsitzende der Partei PQ, Roberto Campos.

„Wir laden alle Parteien ein, eine demokratische Protestaktion gegen die politische Bewegung die eine Wiederwahl Lugos anstrebt, zu organisieren. Mit einem Umweg die Verfassung zu umgehen und auf Drängen einer einzelnen Person zu handeln sollte unterbunden werden. Wir haben schon Einladungen an alle Bewegungsführer der Parteien versandt, erklärte Campos.

Er sagte dass die erste Aufgabe von ihnen sei, einen demokratischen Kompromiss unterschriben zu bekommen, in dem alle Parteiführer sowie Kongressrepräsentanten sich gegen eine Wiederwahl stellen, damit keine antidemokratischen Gesetze erlassen werden. „Man sollte daran erinnern, welche Erfahrungen die Vergangenheit uns hinterlassen hat. Man sollte den Neoautoritäten keine Chance zu dieser Art der Wiederwahl geben“, fügt er hinzu.

„Alles ändert sich“

Im März 2006 führte Fernando Lugo einer Manifestation gegen Nicanor an, der über eine Volksabstimmung zur erneuten Kandidatur kommen wollte. Vor 40.000 Personen sagte der damalige Bischof wie absurd und kopflos die Idee von Nicanor und den Colorados sei. Jetzt weit entfernt vom Jahr 2006, versucht er das gleiche wie sein Vorgänger, inklusive der Variante wie er zu der zweiten Amtszeit kommen will, per Volksabstimmung. „Das ist nicht der juristisch korrekte Weg“ sagte am 13. September 2006 Lugo zur Absicht von Duarte Frutos.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Parteien formen demokratischen Widerstand gegen Wiederwahlplan Lugos”

  1. Christiane sagt:

    Wie sagte bereits Adenauer? “Was schert mich mein Geschwätz von Gestern!”

  2. Rebecca sagt:

    es wäre sicher sinnvoll einem Präsidenten eine zweite Amtszeit zuzugestehen. Es liegt an dem was er geleistet hat ob ihn das Volk noch einmal wählt. Die Paraguayer sind ja nicht dumm, sie würden ihn nicht mehr wählen

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